Montag, 28. Juni 2010

"Das Einstein- Mädchen" von Philip Sington

400 Seiten
dtv
ISBN 9783423247832
Preis: 14,90
Taschenbuch

Andere Zeiten

Berlin in den 30ern. Ein junge Frau wird im Wald aufgefunden; bewußtlos und unbekleidet. Als sie zu sich kommt, kann sie sich nicht erinnern, weder, wer sie ist, noch warum sie hier in Berlin ist. Lediglich ein Flugblatt deutet auf eine Lesung Einsteins hin. Dr. Martin Kirsch, Arzt in der Psychiatrie, kennt sie, wenn auch nur kurz, doch um den Anstand zu wahren, behält er dieses Wissen für sich. Schließlich ist er verlobt mit Alma Siegel. Doch das Einstein-Mädchen läßt ihm keine Ruhe. Und so nach und nach entwickelt sich die ganze Geschichte.

Mein Fazit

gut

Nach der Leseprobe hätte ich etwas anderes erwartet. Doch der Ablauf dieser Geschichte geht in eine unerwartete Richtung. Deutschland, Nazi-Regime, Erbkrankheiten, Bücherverbrennung sind da nur einige Stichworte, die den Weg vorgeben. Teilweise habe ich mich mit dem Lesen recht schwer getan, nicht unbedingt wegen der Wissenschaft, eher wegen der Langatmigkeit. Was mir gefehlt hat, sind Zeitangaben, um zu wissen, wo man gerade steht. Ansonsten hat es mir gut gefallen, auch vom Schreibstil, es ist auf jeden Fall mal etwas anderes.
Der Autor

Philip Sington studierte Geschichte in Cambridge und arbeitete als Journalist und Magazinherausgeber, Drehbuch- und Theaterautor. Er lebt mit seiner deutschen Frau und seinem kleinen Sohn in London.
Quelle: vorablesen

Ich bedanke mich herzlich bei vorablesen und dem dtv-Verlag für dieses Rezensionsexemplar

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