Sonntag, 4. Juli 2010

"Der Kruzifix-Killer" von Chris Carter


480 Seiten
Ullstein Verlag
ISBN 978-3-548- 28109-4
Preis: 9,95
Taschenbuch

Killer

Als Robert Hunter zu einem Tatort gerufen wird, ist ihm noch nicht klar, was ihn erwartet. Doch vor Ort, im Angesicht der grausig zugerichteten Frauenleiche, wird ihm klar, dass die Vergangenheit ihn eingeholt hat. Vor wenigen Jahren gab es einen Reihe von Morden, bei denen der Serientäter letztendlich gefasst werden konnte. Doch scheinbar war das nicht der Fall, denn das Morden geht weiter. Besonderes Merkmal: Ein Symbol in Form eines Kreuzes mit zwei Querbalken, das den Leichen in die Haut geritzt wurde.

Es ist, als ob der Täter die Absicht hat, Robert Hunter damit persönlich zu treffen, ihm seine Fehlbarkeit zu zeigen und ganz klar zu sagen, wer hier die Ansagen macht.

Mein Fazit

ausgezeichnet

Selten hatte ich ein Buch in der Hand, bei dem ich überlegte, es an die Seite zu legen, weil es einfach zu widerlich ist. Aber die Neugier siegte, und so raste ich durch diesen Thriller. Ja genau, raste: Chris Carter legt ein irres Tempo vor, welches es kaum möglich macht, das Buch zwischendurch mal abzulegen, weil es kein Zwischendurch gibt.

Insgesamt ein ausgezeichneter Thriller, gut geschrieben, die Spannung wird schnell aufgebaut, und hält sich über den kompletten Zeitraum. Mr Carter: Bitte mehr davon.

Der Autor
Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London.
Quelle: Amazon

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