Samstag, 4. September 2010

"Schafkopf" von Andreas Föhr


448 Seiten
Drömer-Knaur-Verlag
ISBN 9783426663981
Preis: 14,95
Taschenbuch


"Schafkopf" ist der 2. Teil des Ermittlerteams Wallner und Kreuthner aus dem tiefsten Bayern. Zumindest kommt es einem so vor. Mit einer, wie ich finde, typisch bayrischen Urgemütlichkeit beginnt das Team, einen Mord zu untersuchen. Doch die Sache ist verstrickter, als sie anfänglich aussieht, denn es gibt Verbindungen zu einer unklaren Angelegenheit, die schon vor 2 Jahren geschah. Und was scheinbar gemütlich beginnt, nimmt wie auf einer Talfahrt langsam an Geschwindigkeit zu.

Mein Fazit

sehr gut

Der für mich ungewohnte Dialekt erscheint unterwegs manchmal wie ein Stolperstein, man bleibt daran hängen, liest es noch einmal und weiter gehts. Mit kleinen, witzigen Aufhellern geht es munter voran, und nach und nach löst sich der verworrene Knoten. Der Verlauf des Krimis ist durch die Zeitsprünge nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen, manchmal auch etwas schleppend... bayrisch eben, aber durchaus machbar. Insgesamt ein Buch, das trotz Krimispannung entspannend erscheint, es letztendlich aber in sich hat.

Der Autor

Andreas Föhr arbeitet als Jurist und bei der Rundfunkaufsicht. Vor einigen Jahren begann er Drehbücher zu schreiben,er schrieb für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz.“ Zu Schreiben kam er, da er beim Abfassen der juristischen Schriftsätze gerne an den Formulierungen bastelte. Andreas Föhr liest privat russische Autoren und ist Fan von John Grisham. Die orte in seinen Geschichten bereist er meistens persönlich um sich vor Ort ein Bild von allem zu machen.
Er lebt in Haar bei München.
Quelle: lovelybooks

Vielen Dank an den Drömer-Knaur-Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen