Sonntag, 31. Oktober 2010

Ich glaubs jetzt nicht...

... aber ist wohl tatsächlich so:
Kossi von Kossis Tagebuch-Welt hat meinen Blog zum Blog des Monats Oktober ausgewählt.

Wow, das ist total cool, ich bin echt von den Socken. Und das schlimme daran ist, ich hatte heute Spätdienst, und habs erstmal gar nicht mitbekommen. Zwischendurch konnte ich mal schnell meine Kommentare anschauen, da las ich von Sabine, dass mein Blog von Kossi ausgewählt wurde und ich habs nicht mal gemerkt.

Und nun sowas... mein Besucherzähler ist explodiert, mein Grinsen verschwindet gar nicht mehr aus meinem Gesicht, selbst meine Patienten haben was gemerkt, denn ich hab sie heute alle angesteckt mit meiner guten Laune.
Ich freu mich total auf Euch, und danke schön für all die lieben Kommentare, neuen Gäste und Besucher, Verfolger und und und. Nun hab ich Kossi erstmal eine kleine Mail geschickt, damit sie weiß, was sie hier angerichtet hat. Ich hoffe, Ihr schreibt mir auch weiterhin, ich tausche mich so gerne mit euch aus, es macht mir sehr viel Spaß und Danke, dass ich Euch kennen lernen durfte.

Und damit ihr alle lesen könnt, was ich ihr geschrieben habe... bitte sehr...


Hallo liebe Andrea... Kossi,

heute morgen, als ich aufgestanden bin, war die Welt noch in Ordnung. Es gab lecker Familienfrühstück... und dann mußte ich los zum Dienst. Als Krankenschwester hab ich nur alle 2 Wochen frei, darum hab ich nicht gleich mitbekommen, was du angestellt hast.
Und als ich heute nachmittag mal kurz meine Kommentare durchsehen konnte, las ich von Sabine, dass mein Blog von dir zum Blog des Monats gewählt wurde. Und seitdem bin ich total von der Rolle. Alle meine Patienten fragten mich, warum ich denn sooo gute Laune hätte. Ich hab sie alle angesteckt mit meinem Grinsen. Dafür erstmal ein dickes "Danke schön". Ich freu mich immer noch wie Bolle.

Ich habe diesen Blog noch nicht sehr lange, erst seit Juni diesen Jahres. Angesteckt hat mich Lena von Seite um Seite, und da hab ich mir halt gedacht, das kann ich auch.
Wie man sieht, gehts natürlich ums Lesen. Ich lese seit meiner Kindheit alles, was ich in die Finger bekommen kann und wo ich geh und steh, sei es auf dem Weg zum Dienst in der Bahn, oder auf meinem Kuschelsofaplatz oder in meiner Hängematte im Sommer im Garten oder oder oder.
Zwischendurch auch die Kinderbücher meiner beiden Sprößlinge, Nina und Marc. Die Bücher meines Mannes eher selten und nicht am Stück, denn es sind hauptsächlich Kochbücher... ja mein Mann ist Koch.
Am liebsten lese ich die Werke von Stephen King, aber auch Dean Koontz und Wolfgang Hohlbein wandern durch meine Regale. Inzwischen habe ich 3 Regale gefüllt mit Krimis, Fantasy, Horror, Thriller, aber auch Liebe, Historisches, und und und.
Meine Rezis werden hoffentlich mit der Zeit besser, denn das betreibe ich seit ca 1,5 jahren, seitdem meine Schwester mir von Vorablesen erzählt hat.
Und wenn ich tatsächlich mal nicht lese, hab ich noch genug andere Beschäftigungen, die mir die Zeit vetreiben, damit ich nicht putzen oder aufräumen muß... ich fotografiere sehr gern, bastle hautpsächlich mit meiner Tochter, Häkeln und Stricken ist seltener angesagt, dann doch lieber meine Lesezeichensammlung aufstocken, sortieren, neu ordnen usw. Und dann sind da ja noch unsere 2 Katzen, die beschmust werden wollen, und ihr Katzenkino mit unseren Rennmäusen wird auch gut versorgt.

Ja, das bin ich, bereit für jeden Schabernack, 43 Jahre alt, geboren in Bad Lauterberg im Harz, großgeworden in Hattorf am Harz und seit 1985 in Hannover stecken geblieben wegen der Liebe und der "Berufung".
Von daher ist das Lesen meine beste Ablenkung, denn auf Station ist nicht immer Sonnenschein, da gibts manchmal auch viel Regen. Und mit dem Blog hab ich eine Möglichkeit gefunden, mich nicht immer nur mit Krankheiten zu beschäftigen. Hier kann ich mich nach Herzenslust austoben, ganz viele nette Menschen kennenlernen, die den gleichen Knall haben wie ich und es einfach geniessen.

nun darf ich mir noch ein Buch wünschen, und da habe ich mich für "Die Stunde, in der ich zu glauben begann" von Wally Lamb entschieden
Ganz liebe Grüße und nochmal vielen lieben Dank an dich, Kossi und viel Spaß an alle, die mich mal besuchen kommen
Eure Petra

Samstag, 30. Oktober 2010

"Der Metzger geht fremd" von Thomas Raab

368 Seiten
Piper-Verlag
ISBN 9783492053082
Preis: 18,95€
gebundene Ausgabe


Eine Leiche im Schwimmbad eines Kurhotels? Was ist dort geschehen? Mord oder Unglück?
Willibald Adrian Metzger, seines Zeichens Restaurator, bekommt einen Anruf von seiner Freundin Danjela Djurkovic, die in genau diesem Haus Kurgast ist. Und auf ihr Bitten hin macht er sich auf den Weg zu ihr, um ein paar Tage zu verweilen. Nach mühsamer Anreise endlich am scheinbaren Ende der Welt angekommen, findet er einen abgetrennten Finger samt Ring im Wald. Wo ist die dazugehörige Person geblieben? Warum ist der Finger ab? Und dann gibt es plötzlich noch eine Leiche im Haifischbecken?
Was ist hier nur los, in welchem Zusammenhang stehen die Beteiligten, welche Familiengeheimnisse offenbaren sich da? Der Metzger und seine Danjela geraten dabei ungewollt in einige verzwickte, aber auch komische Situationen, die es unbeschadet zu meistern gilt.

Mein Fazit

sehr gut

Der Autor Thomas Raab hat bereits 2 Metzger-Krimis geschrieben, dies ist aber mein erster. Und ich habe ihn genossen. Mit urigem Charm und Humor, ein wenig grob, aber sehr herzlich, so habe ich dieses Buch empfunden. Seine Beschreibung der beteiligten Personen, Orte und Geschehnisse gelingt ihm gut, schnell hat man ein für sich passendes Bild vor Augen. Die Spannung wird anfänglich etwas flach gehalten, steigert sich aber im Verlauf, sodass ich das Buch irgendwann nicht mehr beiseite legen wollte. Wie ich finde, rundherum ein gelungener Krimi.

Der Autor
Geboren 1970 in Wien. Beginn der kreativen Tätigkeit im musikalischen Bereich: Macht sich bereits früh mit seinen selber komponierten und getexteten Liedern als deutschsprachiger Songwriter einen Namen. Arbeitet parallel dazu als Pianist und Korrepetitor im Musical- und Musiktheaterbereich. Nach seinem abgeschlossenem Studium der Mathematik und Sportwissenschaften unterrichtet Thomas Raab an einem Wiener Gymnasium. Wird als Quereinsteiger im Literaturbetrieb 2007 mit seinem Debüt-Kriminalroman „Der Metzger muss nachsitzen“ bekannt und für seinen witzig philosophischen Sprachstil
Quelle: lovelybooks

Ich bedanke mich herzlich bei vorablesen und dem Piper-Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Freitag, 29. Oktober 2010

"Makellose Morde to go" von Susanne Henke

123 Seiten
ISBN 9783839192528
Books on Demond
Preis: 9,90€
Taschenbuch

Für den kleinen Krimihunger zwischendurch

Ja so kann man es sagen. Das Buch steckt voller Kurzkrimis, rund um kleine Bösartigkeiten und dumme Zufälle. Manchmal nimmt man vielleicht etwas zu wörtlich, wie in der Geschichte "Loslassen". Manchmal kennt man den Täter, wie in "Notwehr". Vielleicht erhalten auch Sie einen Bonus wie in "Kopfgeld"?
Auf jeden Fall sollte man nie denken, man stehe auf der sicheren Seite, denn wie heißt es doch manchmal so nett:
"Wer anderen eine Grube gräbt, ist selbst ein Schw..."
Mein Fazit

gut

Mit eiskaltem Charme und sarkastischem Witz, einer Prise Ironie und einem Hauch Bösartigkeit ist es Susanne Henke hier gelungen, ein kleines, aber feines Buch voller Kurzgeschichten zu schaffen, das es teilweise in sich hat. Alle Krimis konnten mich nicht überzeugen, aber dafür ist die Auswahl mit 24 Geschichten recht groß, so ist für jeden Geschmack sicher etwas dabei.
An manchen Stellen hätte ich mir ein bischen mehr Krimi gewünscht, es darf ruhig noch etwas "gemeiner" sein.

Die Autorin
Susanne Henke lebt mit ihrem Mann in Hamburg und spürt seit 2005 hauptberuflich der Frage nach: "Was wäre, wenn...?" Ihre Antworten finden sich in Form satirischer Kurzkrimis in Anthologien und Zeitschriften. Ihre Figuren erweckt sie mit wenigen Strichen zum Leben - einem Leben, das selten die Hoffnungen der Protagonisten, oft jedoch die Schadenfreude des Lesers befriedigt.
Quelle: makellose Morde to go

Für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanke ich mich herzlich bei Susanne Henke und BoD

Donnerstag, 28. Oktober 2010

"Der Christmas-Cookie-Club" von Ann Pearlman

240 Seiten
ISBN 9783547711585
Marion von Schröder-Verlag
Preis: 14,90€
Taschenbuch



Dienstag, 26. Oktober 2010

Neues im Regal, -16- von vorablesen

Heute ist Dienstag... und Dienstag ist ja Vorablesenhibbel-Tag... Und ich konnte garnicht mithibbeln, weil ich Spätdienst hatte. Also nach dem Dienst schnell nach Hause an den Schlepp-Top und... juchuu, ich bin dabei, hab wieder eins abbekommen.

Diesmal ein Buch von Markus Götting: Nachts im Sägewerk.

Hier schon mal eine Kurzinfo:

Mit Millionen Männern teilt Markus Götting ein großes Problem: Er schnarcht. Nicht nur manchmal und ein bisschen, sondern IMMER und LAUT.

Was ihm das Single-Dasein erleichterte (keine Frau lag nach einem One-Night-Stand morgens noch neben ihm), wird nun zum echten Problem: Denn er hat sich in Lena verliebt und möchte nichts lieber, als mit ihr die ganze Nacht zu verbringen. Doch sein Schnarchen erscheint ihm als Beziehungskiller, und so verheimlicht er der Angebeteten sein Problem, hält sich mit Espresso wach oder schläft heimlich tagsüber. Erst als Lena hinter sein schmutziges Geheimnis kommt und ihm die Pistole quasi auf die Nase setzt, macht Markus sich auf eine Odyssee durch Apotheken, Arztpraxen, in Schlaflabors. Was kann einem echten Schnarcher wirklich helfen, seine Beziehung zu retten?

Wird sicher ganz witzig nach der Leseprobe... ich freu mich.
Liebe Grüße Eure Petra

Quelle: vorablesen

Montag, 25. Oktober 2010

"Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand" von Natasha Solomons

384 Seiten
Kindler-Verlag
ISBN 9783463405780 Preis: 19,95€
gebundene Ausgabe

"Fade ist fein"

Jack und Sarah müßen aus Deutschland fliehen, weil sie dort nicht mehr sicher sind, denn sie sind Juden. Gemeinsam mit ihrer Tochter kommen sie nach England. Denn Jack ist sich sicher - hier wird er mit seiner Familie sein Glück finden. Doch es ist ein langer, steiniger Weg bis dahin. Jack hat eigens für sein Glück eine Liste, in der der typische Engländer beschrieben wird. Und genau so möchte Jack auch sein - ein typischer Engländer. Er baut sich und seiner Familie mit einer Teppichfabrik eine sichere Zukunft auf, doch zu seinem Glück fehlt ihm noch etwas: Eine Mitgliedschaft in einem Golfclub. Doch er wird überall abgelehnt. Aber Jack gibt nicht auf, soviel hat er schon geschafft. Also zieht er mit seiner Frau aufs Land, um sich seinen Traum zu erfüllen - er baut sich einen eigenen Golfplatz. Doch da ist noch das berüchtigte Wollschwein von Dorset...
Natasha Solomons hat mit ihrem ersten Roman, wie ich finde, ein gelungenes Werk geschaffen. Voller liebevoller Details beschreibt sie das Leben der Rosenblums, ihre Ängste und Sorgen, das Land wieder verlassen zu müßen, oder in der englischen Gesellschaft nicht anerkannt zu werden. Auf ewig ein "Kraut", ein Deutscher zu sein hat in diesem Fall schon etwas tragisches. Besonders emotionsreich wird Sarah, Jacks Ehefrau dargestellt. Anfangs eher im Hintergrund wirkend, taucht sie förmlich aus der Geschichte empor und wirkt auf ihre ganz eigene Weise mit, um das Glück ihres Mannes zu unterstützen.

Mein Fazit

sehr gut
Einerseits sehr traurig, fern der eigentlichen Heimat, fremd in einem neuen Land, aber auch willensstark und hoffnungsvoll stehen die Rosenblums mitten im Leben, und zeigen dem Leser auf ihre Art und Weise, dass es sich lohnt, zu hoffen und zu kämpfen, sich nicht unterkriegen zu lassen, um ans Ziel zu kommen. Und das Glück muß nicht groß sein, es reicht manchmal schon der Duft von Glockenblumen, und das Wissen, dass der andere für einen da ist.

Angeregt zu diesem Roman wurde Natasha Solomons von der Erfahrung ihrer Großeltern, die einst selbst in dieses kleine Dorf in England gezogen sind. Eine Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Und auch die Gestaltung dieses Buches ist sehr hübsch geworden, spricht mich auf jeden Fall an.

Die Autorin
Natasha Solomons wurde 1980 geboren. Mit neun Jahren hatte sie ihren ersten Job: Sie hütete als Schäferin die Herde von Bulbarrow Hill. Mittlerweile arbeitet sie gemeinsam mit ihrem Mann David als Drehbuchautorin und promoviert außerdem über Lyrik des 18. Jahrhunderts. Natasha und David leben in einem baufälligen Naturstein-Cottage in Dorset. Zum Arbeiten zieht sie sich in ein bemaltes Sommerhaus neben einer Apfelplantage zurück, wo ihre nächsten Nachbarn ein Paar neugieriger Fasane sind. «Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand» ist ihr erster Roman. Zu der Geschichte wurde sie von ihrer Großmutter inspiriert.
Quelle: vorablesen

Ich bedanke mich herzlich bei vorablesen und dem Kindler-Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Sonntag, 24. Oktober 2010

Wenn ich nicht lese...

... was ich ja nicht den ganzen, lieben, langen Tag machen kann, weil ich ja auch Familie habe, wird hier auch mal Handarbeit betrieben. Neulich entdeckte ich also beim Blogs-stöbern einen kleinen Bären samtAnleitung zum selber häkeln.

Darf ich vorstellen: das ist er, unser "Kleinster" mit gerade mal 8 cm.

vielen Dank für die Anleitung, die es bei Frau Blumenbunt gibt. Nochmehr davon gibts hier zu sehen.

Samstag, 23. Oktober 2010

Da braucht jemand einen Motivationstrainer...

Dieses kleine Video ist für omoni von sometimes... Sie benötigt ein bisschen Unterstützung, muß ein Buch lesen für die Schule... Das Parfum... und es geht überhaupt nicht voran. Darum hier ein kleiner visueller Unterstützer...



Also auf gehts ... du schaffst das...

"Die besten 10 Sekunden meines Lebens" von Roger Schmelzer

384 Seiten
ISBN 9783462041408
Kiepenhauer & Witsch
Preis: 14,95€
Taschenbuch


Meistens kommt es anders......als Chris denkt. Chris, ein 16jähriger, etwas aus der Form geratener Jugendlicher, verpaßt in nur 10 Sekunden die Chance seines Lebens... denkt er. In der Schule wegen seines Übergewichtes oft gehänselt, im Berufsleben später leider auch nicht so treffsicher, und in der Liebe... schon garnicht. Doch dann bekommt er eine 2.Chance, und beginnt sein Leben ein zweites Mal im Alter von 16 Jahren. Und da er ja weiß, was er nun verändern muß, nimmt er dies auch in Angriff. Doch wie das so ist, es kommt anders, als "Mann" denkt.

mein Fazit

sehr gut
Es hat mir gut gefallen, läßt sich zügig lesen und regt oft zum Grinsen an. Roger Schmelzer bringt wie auch in seinen Fernsehserien jede Menge Ironie und einen Schlag Sarkasmus mit. Und diese Mischung an den richtigen Stellen verteilt, dann kommt dies Buch dabei heraus. Insgesamt leicht verdauliche Lektüre für den gemütlichen Leseabend.

Der Autor
Roger Schmelzer, geboren 1966, lebt als Drehbuch- und Sitcomautor in Köln. Er schrieb unter anderem für die Serien »Anke«, »Switch« und  »Mircomania«. Letztere wurde mit der Silbernen Rose von Montreux ausgezeichnet
Quelle: Kiepenhauer & Witsch

Ich bedanke mich herzlich bei vorablesen und dem Kiepenhauer-Verlag für dieses Rezensionsexemplar 

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Neues im Regal, -15- Neulich bei Rici...

... gab es ein Interview mit Sabine Ebert. Und dazu wurden drei Bücher verlost. Ich hatte Glück und meins ist nun gestern angekommen.

Es heißt "Der Fluch der Hebamme", ist das 4. aus der Reihe und spielt im Mittelalter.


Klappentext:
Freiberg 1189: Fast fünf Jahre sind seit Christians Tod vergangen, und Marthe und Lukas leiden immer noch unter dem Verlust des Geliebten und Freundes. Außerdem naht unaufhaltsam der Tag, an dem der grausame Albrecht, der älteste Sohn des Markgrafen Otto, die Regentschaft über die Mark Meißen übernehmen wird. Trotz der Gefahr wollen Marthe und Lukas nicht fliehen, denn sie müssen Christians Vermächtnis erfüllen und sich um die mittlerweile fast erwachsenen Kinder kümmern: Clara soll heiraten, obwohl sie heimlich in den jüngeren Sohn des Markgrafen verliebt ist, und Thomas träumt davon, sich Kaiser Barbarossas Kreuzzug ins heilige Land anzuschließen, ohne zu ahnen, was ihn dort erwarten wird...
Mit einem exklusiven Text der Bestsellerautorin zu ihren Recherchen und Erläuterungen zu Sitten und Gebräuchen der Epoche.

Danke sehr an Rici vom Literaturnotiz-Blog und an Sabine Ebert

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Dienstag, 19. Oktober 2010

"Lost in history - Gegenwart" von Axel Westerwelle

255 Seiten
ISBN 9783981072112
Hamburger Verlag
Preis: 16,95€
gebundene Ausgabe

Zeitreisen... ein Traum der Menschheit, und auch ein Traum von Christoph. Nein, Christoph ist kein kleiner Junge, er ist erwachsen, hat Familie, nimmt keine Drogen und hat einen guten Job. Und irgendwann hat er die fixe Idee, wie irre es doch wäre, in der Zeit reisen zu können.

Doch wie soll man das anstellen? Wo suchen, wer kann ihm helfen? Viele Fragen, die er erst einmal beantworten muß. Auf seine Familie kann er dabei nicht sonderlich hoffen, seiner Frau Claudia geht der Quatsch mittlerweile ziemlich auf die Nerven.

Also, wer könnte zeitreisen... vielleicht Außerirdische? Chris ist sich sicher, dass das die einzige Möglichkeit ist, denn wie sonst sollten Lebewesen von anderen, weit entfernten Planeten wohl in der Lage sein, unseren Planeten zu besuchen. Monatelang recherchiert er, vernachlässigt Arbeit und Familie, reist durch die Welt und landet schließlich in England, in der Hoffnung, hier weiter zu kommen...

Mein Fazit

weniger gut

Die Geschichte an sich ist sehr interessant, und kann den Leser von der Thematik her sicher an sich fesseln. Leider kommt hier aber kein Gefühl dabei rüber, es ist dem Lesen nach anfänglich sehr wissenschaftlich aufgebaut, was den Leser evtl. davon abhalten könnte, dran zu bleiben. Es dauert sehr lange, bis Spannung in die Geschichte kommt, und die kann auf die Dauer nicht gehalten werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ich die nächsten Bände auch lesen möchte. Einerseits macht es mich schon neugierig, andererseits schreckt mich der Dokumentationsstil aber auch ab.

Der Autor
Axel Westerwelle (1965), hat seit 1990 für Random House, Ueberreuter und Signum zwanzig Sachbücher zu den Themen Beruf, Karriere & Lifestyle publiziert. Mit LOST in HISTORY folgt nun seine lang erwartete Roman-Trilogie. Der promovierte Betriebswirt lebt mit seinen zwei Kindern im Grünen vor den Toren Hamburgs.  
Quelle: lost in history 

Vielen Dank an den Autor Axel Westerwelle für dieses Rezensionsexemplar

Montag, 18. Oktober 2010

The book of love


Heute zur Abwechslung mal ein Lied über ein Buch... the book of love... von Peter Gabriel. Ich habs gestern zufällig im Radio gehört und ich mußte gleich erstmal ein Taschentuch suchen... jaja... Heulsuse... aber paßt schon... Ich hab's gleich mal bei Youtube rausgesucht, damit ihr auch was davon habt.

"Goldstein" von Volker Kutscher

544 Seiten
ISBN 9783462042382
Kiwi-Verlag
Preis: 19,95€
gebundene Ausgabe


Abraham Goldstein- ein Jude aus Amerika... ein Gangster- kommt nach Berlin. Warum? Das würde die hiesige Polizei gerne herausbekommen, und beschließt, den Mann 24 Stunden überwachen zu lassen. Beauftragt mit diesem Job wird Gereon Rath, seines Zeichens Kommissar. Doch eine Überwachung in den späten Dreißigern ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Kein Handy, kein Fax, kein PC, heute wohl kaum noch vorstellbar. So geschieht unweigerlich, was geschehen muß- Goldstein verschwindet.

Doch die Hauptgeschichte ist eine ganz andere... Alexandra und Benny, zwei Jugendliche von der Strasse, gehen regelmäßig auf Klau-Tour, diesmal ins KaDeWe. Doch es geht schief, Benny stürzt von der Hausfassade und stirbt. Doch Alexandra hat etwas gesehen, was sie niemandem erzählen kann, denn sie weiß, dass es Mord war.

Es hat etwas länger gedauert, um herauszubekommen, was diese beiden Geschichten miteinander zu tun haben. Und ich muß sagen, es war auch nicht so ganz einfach, dahinter zu kommen, weil das Ganze zu Beginn schon sehr undurchsichtig war. Volker Kutscher bringt den Leser in ein Berlin, das man sich heute nur schwerlich vorstellen kann. Kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges ist das Leben der jüdischen Mitmenschen schon sehr schwierig, sich so unauffällig wie möglich zu verhalten die beste Lösung, um dem Nazi-Regime zu entkommen. Überall herrscht Unruhe, es kommt zu Auseinandersetzungen auf offener Strasse. Es ist der Polizei untersagt, sich der SS anzuschließen, um so neutral wie möglich zu erscheinen. Doch wie überall gibt es auch bei der Berliner Polizei schwarze Schafe...

Mein Fazit

sehr gut

Es ist ein Krimi, ohne Frage, aber nicht im üblichen Sinne. Der Leser bekommt einen Einblick in die Unterwelt des Verbrechens, entdeckt Korruption, politische Ereignisse rücken näher. Das Gesamtbild kommt sehr realistisch rüber, es ist interessant aufgebaut und durchaus glaubhaft recherchiert.
Kutscher baut die Spannung langsam, aber kontinuierlich auf, und schafft es, sie auch zu halten. Die Personen sind lebendig dargestellt, so dass man sich als Leser ein plausibles Bild machen kann.
Und trotz der vielen kleinen Nebenschauplätze bleibt das eigentliche Geschehen übersichtlich. Lediglich Mr. Goldstein kam mir zeitweise etwas zu kurz, zu gerne hätte ich mehr von ihm erfahren.

Der Autor
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium brotloser Künste (Germanistik, Philosophie und Geschichte) zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln.
Mit dem Roman "Der nasse Fisch", dem Auftakt seiner Krimiserie um den Kölner Kommissar Gereon Rath im Berlin der 30er Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller. "Der stumme Tod" ist sein fünfter Roman.
Quelle: lovelybooks

Ich bedanke mich herzlich bei vorablesen und dem Kiwi-Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Freitag, 15. Oktober 2010

Helfershelfer- nützliches fürs Buch?

Diesmal geht es um eine Lampe, eine kleine, handliche Leselampe, die man auch für unterwegs gebrauchen kann. Sie läßt sich mit einem Clip am Buch feststecken. Mit einem Knopfdruck entfaltet sich dieses kleine Dingelchen und siehe da... es werde Licht.

Das kleine Video, das ich bei Youtube entdeckt habe, zeigt das gute Stück in Aktion.

Ich find sie echt gut, gerade weil man sie so klein zusammenfalten kann. Bei anderen Minilampen schaffe ich es immer, dass etwas abbricht, weil es eben nicht so klein verpackt und sicher aufbewahrt werden kann.

Wenn ich jetzt abends im Bett lese, stört es meinen GöGa nicht mehr, dass noch Licht an ist. Ich habe gleich mal den Link hier rausgesucht. Ich selbst habe das gute Stück in einer Buchhandlung hier in Hannover gekauft, leider nicht in meiner Lieblingsbuchhandlung. Das kleine Entfaltungswunder kostet 5,90€, ich habe sie nun seit ca. 2 Jahren in Gebrauch, die Batterien sind noch die ersten.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

"Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Exlibris

Ihr kennt das sicher auch: Manchmal bekommt man ein Buch, das von außen schon richtig hübsch ausschaut. Und wenn man dann die erste Seite aufschlägt, ist es einfach nur weiß. Aber heute zeige ich euch ein Buch, das auch innen richtig hübsch aussieht. Es handelt sich um "Wie Mr. Rosenblum in England sein Glück fand" von Natasha Solomons. Wie der Titel schon verrät, geht es um England. Und die erste Seite sieht schon richtig englisch aus.... finde ich zumindest.
Schaut einfach selbst
Von außen find ich es schon sehr nett...


... und innen finde ich es einfach nur noch wunderbar. Und es gibt sogar Platz für einen Exlibris-Aufkleber. Kennt ihr die? Ich habe ein paar in meiner Lesezeichenkiste, weil ich die einfach sooo schön finde. 
 





Exlibris gibt es schon lange, damit man seinem Buch eine besondere Note geben konnte, und seinen Namen nicht einfach so auf die erste Seite schrieb. Da gibt es wahre Schönheiten, die eigentlich zu schade sind, um sie zu benutzen und zu beschreiben. Aber genau dafür snd sie da...

Dienstag, 12. Oktober 2010

Tauschflohmarkt

Wem es noch nicht aufgefallen ist, hier ein kleiner Hinweis in eigener Sache.

Ich habe ab sofort einen kleinen Bücherflohmarkt eröffnet, in dem Interessierte Bücher ertauschen oder kaufen können. Die Liste wird laufend aktualisiert, wer also mag, kann sich gerne bei mir melden. Sucht ihr ein Tauschangebot, dann schaut mal in meiner Wunschliste, vielleicht werden wir uns einig. Und selbstverständlich bin ich auch offen für andere Tauschvorschläge.

Liebe Grüße eure Petra

Montag, 11. Oktober 2010

Gewinnspiel "Lamento- Im Bann der Feenkönigin"

So Ihr lieben,
fleißig habt ihr berichtet, was Ihr für Musikinstrumente spielt, oder gerne spielen würdet, wenn Ihr könntet. Dazu schon mal herzlichen Dank.
Alle zusammen hätten wir ein kleines Orchester zusammenstellen können.
Aber nun zum Gewinnspiel

Es sind 15 Kommentare abgegeben worden, davon einer ohne Mail, also 14 verwertbare Kommentare. Ich habe alle Namen auf kleine Zettel geschrieben...
Danach alle fein säuberlich gefaltet und in diese Schale gelegt...
Nun kommt die Glücksfee Nina in's Spiel; sie hat noch einmal ordentlich gemischt...
...und einen Zettel aus der Schale entnommen...
...and the winner is...

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Das Buch macht sich morgen auf den Weg zu Dir, und ich bin sehr gespannt, wie es dir gefällt. Allen anderen danke ich herzlich für ihre Beiträge, und ich bin mir sich, dass ich das auf jeden Fall wiederholen werde.
Liebe Grüße eure Petra

Sonntag, 10. Oktober 2010

"Caravan" von Marina Lewycka

377 Seiten
ISBN 9783423246217
dtv
Preis: 14,00€
Taschenbuch


Nachdem ich "Das Leben kleben" gelesen habe, hoffte ich, dass mir auch dieses Buch gefallen könnte. Leider ist dies nicht der Fall.
Irina kommt aus der Ukraine und will in England als Erdbeerpflückerin Geld verdienen. Anfangs ist sie sicher, dass alles klappen wird, doch ziemlich schnell wird sie eines besseren belehrt. Die Unterbringung für die Frauen ist ein alter Wohnwagen, in einem zweiten wohnen die Männer der Truppe. Eigentlich ist Irina auf der Suche nach einer Figur aus ihrem Englischbuch, Mr. Brown. Stattdessen lernt sie einen Jungen kennen, der ebenfalls aus der Ukraine kommt. Und dann gibt es da noch Vulk, der ständig nach ihr- kleiner Blume- sucht, doch der Typ ist absolut widerlich. Zumindest kann man sich das gleich sehr gut vorstellen.

Mein Fazit

weniger gut

Insgesamt ist es einfach ein Aneinanderreihen von Geschehnissen und blöden Zufällen. Leider hat es mich nicht überzeugen können. Das liegt nicht am Schreibstil, sondern wohl eher an der Geschichte an sich.

Eine Information zur Autorin findet ihr unter der Rezension von "Das Leben kleben"

Samstag, 9. Oktober 2010

Neue Lesezeichen

Guckt mal, was ich da ergattert habe.

5 neue Lesezeichen, alles selbstgenäht, und total schön. Das erste Mal hab ich sie bei Annette von Katze mit Buch entdeckt. Und die hat sie bei Tauschticket entdeckt. Also nix wie hin zum Tauschticket und dort nach Lesezeichen suchen... und finden...

Tulipan näht diese wunderbaren Eck-Lesezeichen, und die konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen. Und wie ihr seht, stellt sie sie nach meinen Wünschen her, also hab ich mir natürlich eines mit meinem Namen gewünscht.

Freitag, 8. Oktober 2010

Die Säulen der Erde

 

Ich habe gerade diesen Trailer entdeckt, nachdem meine Mutter mir erzählt hat, dass "die Säulen der Erde" nach dem Roman von Ken Follett demnächst im Fernsehen zu sehen sein wird.

Ich bin sehr gespannt, da ich es immer sehr schwierig finde, ein Buch so zu verfilmen, dass der Leser es als Seher auch wiederfindet. Das Buch fand ich klasse, hoffentlich wird der Film dem Ganzen gerecht.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Neues im Regal, -13-

Heute habe ich ein Rezensionsexemplar von Susanne Henke erhalten. Dafür auf jeden Fall schon mal vielen Dank.

Es handelt sich um

Makellose Morde to go
- Erlesene Verbrechen und herzerfrischende Gemeinheiten- 



Klappentext
"Mit ihren weißen Fluffhaaren sehen sie aus wie ein Löwenzahnstrauß. Einmal pusten und sie lösen sich in Luft auf. Wenn es doch nur so einfach wäre."
Aufgeben? Niemals. Henkes Helden sind der Traum eines jeden Arbeitgebers: engagiert, flexibel und lösungsorientiert. Kein Einsatz ist ihnen zu hoch für Quote oder Kundenglück, den Platz in der ersten Reihe, das Lächeln der Liebsten oder die ungestörte Ruhe ihres Refugiums. Menschen wie du und ich, scharfzüngig und pointiert in den Abgrund gestoßen. Ein giftig-guter Cocktail garstiger Geschichten, der (schaden-)freudigen Genuss verspricht.

Ein kleines, aber wohl feines Buch mit 123 Seiten, herausgegeben von Vito von Eichbron

Mittwoch, 6. Oktober 2010

"Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" von Hallgrímur Helgason

270 Seiten
Klett-Cotta-Verlag
ISBN 9783608501087
Preis: 19,90€
gebundene Ausgabe


Wie bekehrt man einen Killer? 

Man nehme einen kroatischen Auftragskiller namens Toxic, der in NewYork lebt, lasse ihn bei Auftragsmord Nummer 66 ordentlich "verkacken", verwandele ihn mit Hilfe eines ebenfalls ermordeten Fernsehpriesters in denselben und schicke ihn nach Island.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Neues im Regal, -12-

... klar, wenn es Bücherpost ist, für wen hier sonst...

Ich war ganz erstaunt, habe zur Zeit mit nichts gerechnet, und nun dieses wunderhübsche kürbisfarbene Päckchen. Und was verbirgt sich darin?



Der Drömer-Knaur-Verlag hat mir das Buch "Drei Wünsche hast du frei" von Jackson Pearce zukommen lassen. Dafür von hier recht herzlichen Dank. Da dieses Buch ja in einigen Blogs schon aufgetaucht ist, bin ich sehr gespannt, wie es mir gefallen wird.


Sonntag, 3. Oktober 2010

Meine Lieblingsbuchhandlung im November

Im November gibt es wiedermal tolle Lesungen, unter anderem von Jussi Adler Olsen zu seinem neuesten Buch "Schändung". Doch seht selbst, was es alles gibt.









Samstag, 2. Oktober 2010

Neue Lesezeichen

Gestern ist unsere Tochter von ihrer Klassenfahrt zurück gekommen... total müde und fertig, wie man sich das eben so vorstellt, wenn ca. 100 wildgewordene 10-12jährige eine Jugendherberge in Torfhaus im Harz erstürmen...

Und sie hat mir etwas mitgebracht

Diese drei niedlichen Magnetlesezeichen mit Eulen darf ich nun mein Eigen nennen

Freitag, 1. Oktober 2010

Mein SuB schrumpft




 Im Monat September 2010 habe ich folgende Bücher gelesen

  • Der Ruf der Schlange von Andreas Gößling, 526 Seiten
  • Maries Tagebuch von Annette Göttlicher, 656 Seiten
  • Goldstein von Volker Kutscher, bis jetzt 197 Seiten

Das macht insgesamt 1379 Seiten, ganz, ganz schlecht.

Einen Favoriten des Monats kann ich auch nicht bieten, keines der beiden kompl. gelesenen hat mich überzeugen können.