Dienstag, 5. April 2011

"Abgehakt" von Kerstin Hamann

336 Seiten
ISBN 9783866806368
Suttonverlag
Preis: 12,00€
Taschenbuch


Schon auf den ersten Seiten geht es gleich ordentlich zur Sache: Eine junge Frau wird gequält, geschlagen, mit einem glatten Schnitt knapp unter der Brust gekennzeichnet und schließlich einfach aus dem Fenster gestossen. Tot . . . abgehakt . . .  Scheinbar treibt hier in Wiesbaden ein Serienkiller sein Unwesen, denn die Tote ist nicht die erste, die "abgehakt" wurde. Kommissar Martin Sandor und sein Team kommen in dieser Sache nicht so recht vorwärts. Es gibt kaum Hinweise, warum das geschieht. Und die Opfer sind nicht untereinander bekannt gewesen. Also, wo ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem sein Team ansetzen kann, um dem Graus ein Ende zu machen? Die Presse sitzt ihm im Nacken, und sein Chef erwartet endlich einen Erfolg. Die Indizien führen immer wieder in Sackgassen, und auch die Psychologin Hansen kann nicht sonderlich zu Aha-Ergebnissen beitragen.
Und dann bekommt Anne, eine junge Frau,  ihren ersten Drohbrief. Sie soll ihre Affaire aufgeben, sofort. Sonst würde es ihr schlecht ergehen. Ist das der entscheidende Hinweis? Und wenn ja, aber von wem?

Mein Fazit

sehr gut

Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ein Krimi, der mich fast dazu gebracht hätte, zu schummeln, weil ich es einfach nicht mehr aushalten konnte, so lange so unwissend zu sein. Aber ich habe durchgehalten, ehrlich. Nein ich hab nicht auf den letzten Seiten heimlich gespitzelt, obwohl ich es sehr gern getan hätte. Kerstin Hamannn hat eine Art zu schreiben, die einen mal näher, mal wieder weiterweg führt. Mal gehts in die eine, dann wieder in die andere Richtung, nur um dann festzustellen, nein, hier gehts nicht weiter, hier ist eine Sackgasse. Also wieder zurück. Das hat mich ganz schön irre gemacht, weil ich immer wieder dachte, so nun aber wirklich. Nach und nach wird ein potentieller Täter nach dem anderen innerlich ebenfalls abgehakt, sowie klar ist, dass auch hier nichts zu kriegen ist. Vielleicht kommt es manchem Leser etwas in die Länge gezogen wor, aber es wird keinesfalls langweilig, wie ich zumindest finde.
Ja, ich muß sagen, diesen Krimi kann ich weiter empfehlen, ohne Probleme.

Die Autorin
Kerstin Hamann, in Bad Kreuznach geboren schloss nach einer Ausbildung zur Arzthelferin und einer Lehre als Fotografin ihr Fachabitur ab und gab anschließend an verschiedenen Volkshochschulen Englisch- und Sportkurse. Sie schreibt seit vielen Jahren Geschichten. „Abgehakt“ ist ihr erster Roman. Kerstin Hamann lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern in Roxheim und recherchiert derzeit für ihr zweites Buch.
Quelle: Suttonverlag

Vielen Dank an den Suttonverlag und besonders an Olivia Schrumpf, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Kommentare:

  1. Huhu

    Ohhohh ein Wiesenbaden Krimi das ist ja gleich hier um die Ecke.
    Schöne Rezension, hört sich gruselig und blutig an. Genau das worauf ich stehe. =)

    Lg Sumpflicht

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  2. Nicht schon wieder ein Buchtipp, der genau in mein Beuteschema passt. Du machst mich echt noch arm... *mecker*

    Lg, Sabine

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  3. @Sumpflicht
    Ja, gruselig fand ich es auf jeden Fall
    @Sabine
    Soll ich dir einen Fond einrichten? Nein, Entschuldigung, soll nicht wieder vorkommen. . . obwohl. . . ;o)
    Liebe Grüße, Eure Petra

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