Mittwoch, 14. Dezember 2011

"Skindancer" von Anthony Francis

416 Seiten
ISBN 9783426509760
Knaur-Verlag
Preis: 9,99€
Taschenbuch



Tattoos; eigentlich eine mittlerweile alltägliche Angelegenheit. Ob schwarz oder farbig, groß oder klein, für jeden zu sehen oder lieber versteckt.

Aber in dieser Geschichte geht es um magische Tattoos, magisch, weil sie sich bewegen können, sich abheben vom Besitzer und lebendig werden, durch die Luft flattern wie ein zarter Schmetterling, den Dakota Frost auf ihrer Hand trägt. Sie hat alle ihre Tattoos selbst gestochen, bis auf eines. Magische Tattoos zu stechen, das kann nicht jeder, das ist wirklich etwas besonderes. So besonders, dass ein Mörder umgeht, der seinen Opfern die Tattoos förmlich wieder vom Leib schneidet, ihnen die Haut abzieht und die Opfer erst danach sterben lässt. Es könnte also sein, dass auch Dakota in Gefahr ist, denn ihre Tattoos sind wirklich fantastisch.

Doch Dakota hat auch so gerade genug Probleme: Ihre Ex-Freundin ist seit kurzem ein Vampir, und ein Werwolf hätte gern ein Schutztattoo, das das wilde Tier in ihm bändigt.

Meine Meinung

Eigentlich habe ich mit Büchern, in denen es um Vampire geht, nicht viel am Hut. Hier war das anders, denn in erster Linie geht es hier um die Tattoos und das hatte etwas wirklich faszinierendes an sich. Mr. Francis beschreibt zum Beispiel Dakotas Tattoos so detailreich, dass ich meinte, den fliegenden Schmetterling wirklich sehen zu können. Es hat mich gepackt, weil es einerseits so realistisch, andererseits aber auch so mystisch geschrieben ist. Zeitweise vielleicht etwas langatmig, aber immer wieder fesselnd und auf seine ganz besondere Art rasant und außerordentlich. Die Spannung ist in einem ständigen Auf und Ab, das Geschehen an manchen Stellen auch sehr verwirrend, weil ich mit den verschiedenen Namen nicht immer hinterher kam.
Dakota wird als eine sehr starke, kontrollierte Persönlichkeit dargestellt, und wirkt gleichzeitig so zart und sensibel. Ihr Auftreten erschien mir anfänglich sehr eingebildet, schnippisch, unsympathisch. Doch im Laufe des Lesens änderte sich ihr Bild zum Glück und zum Vorschein kam eine sympathische, vielseitige Frau, die einiges wegzustecken hat.

Unterm Strich

Da der Anteil der Vampire sich in Grenzen hält, kommt das eigentliche Thema um die magischen Tattoos gut zur Geltung, was in diesem Fall für mich mal etwas besonderes war. Dafür vergebe ich 5 Sternthaler.


Der Autor

Anthony G. Francis beweist, dass Naturwissenschaften und eine überbordende Fantasie sich perfekt ergänzen. Er promovierte 2000 am Georgia Institute of Technology in Computerwissenschaften und erwarb einen Abschluss in Kognitiver Wissenschaft. Er wendete Prinzipien des menschlichen Gedächtnisses auf die Datenwiederherstellung bei Computern an und entwickelte Software für Suchmaschinen und Roboter. Er lebt mit seiner Frau in San Jose, Kalifornien. Mehr über ihn und die Welt von Dakota Frost erfahren Sie auf der Website www.dakotafrost.com
Vielen Dank an der Drömer Knaur-Verlag, der mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

Kommentare:

  1. Für mich wäre etwas Tolles ein Tattoo, das beim Stechen nicht wehtut XD

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  2. Hy, ja das wäre schon klasse.
    LG Petra

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