Samstag, 30. April 2011

"Rauhe Sonnseite" von Franz Josef Kofler

232 Seiten
ISBN 9783852188669
Haymonverlag
Preis: 12,95€
Taschenbuch


Dort, wo es Sonnenseiten gibt, sind sicher auch Schattenseiten. Auch in den Bergen. Denn dort lebt Kofler in seiner Kindheit. Und er berichtet uns von seinem Leben, von der Arbeit als Kind, die für unsere Kinder heutzutage sicherlich unvorstellbar wäre. Sein Leben spielt um die Jahrhundertwende, und wir dürfen ihn begleiten. Da geht es zum Beispiel um Kirchgänge, jede Menge sogar. Zu der Zeit, und auf einigen Höfen vielleicht auch noch heute, waren die Menschen sehr gläubig. Und so gab es zu jedem erdenklichen Grund auch einen passenden Kirchentag. Sie baten um mehr Regen, wenn es zu trocken war und umgekehrt, oder dass der Blitz bei Gewitter nicht einschlagen möge. Kofler und seine Familie betrieben damals auch einen Bergbauernhof, und so gab es immer etwas zu schaffen, auch für die Kinder. Wolle spinnen, Heu und Getreide einholen, Holz machen usw. Aber er erzählt uns auch, was sie für Spielzeug besassen, was sie für Kleidung trugen, und vor allem, wie diese Sachen hergestellt wurden. Kein Strom, also auch kein elektrisches Licht, nicht mal eben den Fernseher einschalten, all dies gab es nicht, wurde aber natürlich auch nicht vermisst. Schwierig für mich, all das Gelesene hier kurz zusammen zufassen, denn sein Bericht ist wirklich sehr vielfältig und entsprechend interessant.

Mein Fazit

sehr gut

Es hat mir gut gefallen, darüber zu lesen, gerade weil es so vielfältig ist. Manch einer mag denken, ach nein, wie langweilig, da oben in den Bergen, womöglich eingeschneit, keine Abwechlung. Doch von langer Weile wird man in diesem Buch kaum lesen, den es gab eben immer etwas zu tun. Mit viel Liebe zum Detail erfahren wir viel über das Leben in den Bergen, den Glauben, und auch den Aberglauben der Menschen, denn die Menschen waren abhängig vom Gelingen der Ernte usw., da war es nicht verkehrt, den Herrn um eine gute Ernte zu bitten. Dementsprechend werden auch viele Rituale beschrieben, um Böses vom Hof und von den Feldern fern zuhalten.
Das Buch ist in zahlreiche Kapitel unterteilt, die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet sind. Zusammengestellt wurde es aus vielen Einzelberichten, die Kofler im Lauf der Zeit geschrieben hat. Wer sich für die Zeit in den Bergen Tirols um die Zeit vor den beiden Weltkriegen interessiert, wird hier sicher nicht enttäuscht werden.

Der Autor
Franz Josef Kofler, geboren 1894 in Heinfels bei Sillian/Tirol, gestorben 1961 in Schwaz. Priester, Lehrer, Literat, Käferforscher. Seine Käfersammlung mit 50.000 Exemplaren befindet sich heute im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Lange Zeit nach Der Sieger. Bergroman (1922) erschien Rauhe Sonnenseite. Erinnerungen an eine Kindheit am Bergbauernhof 1985 erstmals im Haymon Verlag. Sein literarischer Nachlass besteht aus 700 Manuskripten. 
Quelle: Haymonverlag

Ich bedanke mich herzlich bei Nicole Oberdanner vom Haymonverlag, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 29. April 2011

Mein Freitagsfüller, der 17.

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1. Au weia, es gibt heute vormittag überall nur noch Hochzeit zu sehen.

2. Überall, an jeder Ecke, in jedem Garten - alles voller underschöner Frühlings-Blumen .

3. Im Grunde genommen ist es egal, dass schon wieder Wochenende ist, ich muß trotzdem arbeiten. 

4. Selbstgemachte Lavendelbowle, dieses Rezept gehört für mich zum Sommer. Ich muß es unbedingt mal suchen.

5. Ich war im Kino schon länger nicht mehr.

6. Sich über duselige Kleinigkeiten aufzuregen, das ist ganz schön dumm.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Essen mit Freunden, morgen habe ich nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich mit meiner Familie vielleicht nach dem Dienst ein Eis essen gehen !

Und was habt ihr dazu zu sagen? Klickt hier und macht einfach mit.
Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 27. April 2011

Neues im Regal, -14- und noch mehr . . .

Seit ein paar Tagen gibt es bei Emons die Gelegenheit, bei einer Cover- Abstimmung für Elke Pistor's neuen Eifelkrimi "Luftkurmord "mitzumachen. Wollt ihr auch abstimmen, dann klickt genau hier.

So ganz nebenbei gabs dort noch eine Osterverlosung, bei der ich mal eben schnell mitgemacht habe, und gestern gabs doch glatt eine Mail, dass ich eines von 15 signierten Krimis gewonnen habe. Aber welches, weiß ich nicht . . . Überraschung.

Letzten Samstag gabs dann mal wieder Post von vorablesen. Dort habe ich bei der letzten Verlosung wieder einmal Glück gehabt, und so ist nun "Ohne. Ende. Leben. " bei mir eingezogen.

Klappentext:
Cameron Smith macht sich wenig Gedanken um seine Familie und seine Mitschüler, aber viele Gedanken um sich selbst – und um die schöne, aber unerreichbare Staci Johnson. Das ändert sich, als Cameron an Creutzfeldt-Jakob, der menschlichen Form des Rinderwahnsinns, erkrankt. Jetzt geht es ums nackte Überleben.
Aber die Ärzte nehmen ihm jede Hoffnung; die Krankheit gilt als unheilbar. Da taucht eines Nachts Engel Dulcie – pinkfarbene Haare, Springerstiefel, karierte Flügel – im Krankenhaus auf und schickt Cameron auf eine Mission: Zusammen mit seinem kleinwüchsigen, hypochondrischen Bettnachbarn Gonzo soll er der Feder folgen, Dr. X finden, das Wurmloch schließen und so das Universum retten – dann würde er geheilt. Klingt verrückt? Das findet Cameron auch. Aber es ist seine einzige Chance. . .



Und zum krönenden Abschluß gabs noch eine Rutsche neuer Lesezeichen von der Krimi-Couch. Einfach einen frankierten Rückumschlag hinschicken, und schon gibts 8 Lesezeichen.




So ihr Lieben, genug für heute, ich wünsche euch noch einen schönen Tag.
Liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 24. April 2011

Und dann wollte ich euch noch . . .

. . . einfach nur mal eben Schöne Ostern wünschen.


Liebe Grüße, Eure Petra

"Unter allen Beeten ist Ruh" von Auerbach & Keller

352 Seiten
ISBN 9783548610375
List Taschenbuch Verlag
Preis: 8,99€
Taschenbuch


Eigentlich soll Pippa Bolle ja noch eine Arbeit über den Haubentaucher übersetzen, ist schließlich ihr Beruf. Aber sie bekommt nicht die nötige Ruhe daheim, ständig ist etwas los in diesem Mehrfamilienhaus mitten in Berlin. Da kommt ihr das Angebot ihrer Freundin gerade recht. Sie kann auf den Kleingarten Karins Vaters aufpassen, der eine längere Reise plant, um neue Bekannte kennenzulernen. Gesagt, getan, ab nach Schreberwerder, einer Garteninsel mitten auf der Havel.
Pippa fühlt sich dort schnell wohl, alle empfangen sie freundlich, und die friedliche Idylle sagt ihr sehr zu. Nunja, fast friedlich- Lutz Erdmann, ebenfalls Bewohner auf Schreberwerder, will sich nach und nach alle Gartenparzellen aneignen, schließlich plant er eine großangelegte Wohlfühloase, da kann er diese kleinbürgerlichen Gärten nicht gebrauchen. Aber er hat die Rechnung ohne die Bewohner gemacht, sie wollen ihre kleinen behüteten Schätze nicht hergeben, um keinen Preis der Welt. Doch dann stirbt Dorabella, und Erdmann wittert seine erste Chance, um an ihren Garten zu kommen. Pippa ist sich sicher, das hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, und auch die anderen befürchten heimtückischen Mord. Bleibt die Frage zu klären, ob Erdmann für seine Zwecke sogar über Leichen gehen würde . . .

mein Fazit

sehr gut -ausgezeichnet

Ich muß schon sagen, dieser Krimi hat mich mal wieder sehr gut unterhalten. Das scheinbar so friedliche Kleinod mitten in Berlin beherbergt mehr Kriminalität, als man je vermuten würde. Und das Ganze ist auf so herzliche Art und Weise verpackt, da kann man einfach nur weiter lesen. Und weiter und weiter und weiter. Mit berlinerischem Charm und Witz und jeder Menge sympathischer Personen darf sich der Leser durch jeden Garten graben, vorbei an duftenden Rosen, mitten durch die Beete, hinein in ein Heckenlabyrinth und durch den Pool des Herrn Erdmann wieder hinaus. Dem weiblichen Gespür Pippas entgeht kaum ein Detail, sodass sie nicht nur ihre Arbeit über den Haubentaucher beenden, sondern auch noch hier und da etwas zur Aufklärung verzwickter Gegebenheiten beitragen kann. Und eines laßt euch gesagt sein: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner . . . oder doch?

Die Autorinnen
Frau Auerbach lebt und arbeitet als freie Autorin im Rheingau. Sie schreibt Krimis, Kurzgeschichten, fiktionale und dokumentarische Drehbücher. Sie liebt einsame Inseln aller Längen- und Breitengrade, auf denen und über die sie schreibt. Ihre lebenslange Passion gilt Shakespeare und einem guten Glas Single Malt Whisky.

Frau Keller ist seit 2005 freie Schriftstellerin, nachdem sie u.a. als Köchin gearbeitet, Veranstaltungen organisiert, internationale Pressearbeit gemacht und Schauspieler betreut hat – natürlich nacheinander. Nach vielen Jahren im Ruhrgebiet ist sie zu ihren familiären Wurzeln zurückgekehrt und lebt jetzt an der Nordseeküste.
Quelle: vorablesen.de

Mein Dank geht an Vorablesen und den List-Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Friendship Book TAG

Die Tanja vom Leseleuchtturm hat mich getaggt, und möchte nun sicher ein paar Antworten von mir haben. Es geht um's Freundschaftsbuch. So etwas habe ich in der heutigen Form nie besessen, bei mir gabs das gute alte Poesiealbum. Meines habe ich auch noch, daraus gibts hier dann auch das eine oder andere Foto. Schön dabei ist, dass ich einige Schreiberlinge daraus bei Facebook oder Stayfriends wieder gefunden habe, da ich ja seit längerer Zeit schon in Hannover und nicht mehr am Südharz lebe.

Aber nun meine Antworten

Geburtstag: 27. Januar

Sternzeichen: Wasserfrau hihi

Haarfarbe: Braun-grau . . .die grauen Strähnen sind mühevoll eingezogen wurden  haha


Augenfarbe: Grau-Blau ohne wenn und aber

Besondere Kennzeichen: Ein Tattoo auf dem linken Oberarm, das ich nicht bereue.



Lieblingsfarbe: ein sattes Königsblau, so ein wunderbares, tiefes

Lieblingstier: Katze (2), Schildkröte (leider keine mehr), Wüstenrennmaus (4)

Lieblingsessen: selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfelmus . . .  sooo lecker

Lieblingssongs: A Kind of Magic von Queen, Roxanne von the Police, In the air tonight von Phil Collins usw

Hobbys: was war es doch gleich . . . ach ja  Lesen, Lesezeichen sammeln, fotografieren

Was ich besonders gut kann: ich weiß nicht, vielleicht meine offene Art, auf Menschen zuzugehen, wahrscheinlich berufsbedingt, und ihnen zuzuhören

Ich bin ein Fan von: Stephen King



Was ich nicht mag: Spinnen, Schnacken, Weberknechte, Gerede über andere, nervige Nachbarn, Besserwisser, Stinkesocken . . .

mein schönstes Erlebnis: die Geburt unserer Kinder, wobei ich bei der 1. sozusagen nicht dabei war . . . Kaiserschnitt mit Vollnarkose. Aber es ist so wunderbar, wenn man wach wird, und da liegt so ein kleines Menschenkind auf deinem Bauch und dein Kerl sitzt daneben und hat Pipi inne Augen

 So ihr lieben, und reiche ich diesen TAG weiter an

Bücherspleen, und an Claudias Bücherregal, und an Jaris Büchergebrabbel, und an Literaturmaus und an . . .

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 22. April 2011

"Hemmersmoor" von Stefan Kiesbye

208 Seiten
ISBN 9783608502084
Klett-Cotta-Verlag
Preis: 17,95€
geb. Ausgabe

Hemmersmoor, ein kleines Dorf im Norden Deutschlands. Und wie der Name schon verrät, mitten im Moor gelegen. Vier Freunde berichten über das Leben in diesem Kaff, mehr ist es nicht. Nach dem Krieg ist dort scheinbar die Zeit stehen geblieben, man glaubt noch an das Böse im Blick der anderen. Ständig herrscht Unfrieden und Neid untereinander. Keiner gönnt dem anderen die Butter auf dem Brot. Gegen Neuzugezogene verschwören sich die Alteingesessenen, sodass man kaum eine Chance hat, sich in die Gemeinschaft einzufügen.
Selbst die Gedanken und Handlungen der Kinder und Jugendlichen haben es in sich, dass es einem graust.

Mein Fazit

weniger gut

Nach der Leseprobe hatte ich mir mehr erhofft, aber letztendlich konnte sie nicht halten, was sie versprach. Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus der Perspektive der 4 Freunde erzählt. Die vielen Namen der Dorfbewohner machten es mir teilweise sehr schwer, dem Verlauf und den Zusammenhängen folgen zu können. Der Inhalt an sich erscheint mir übertrieben, soviel Haß und Intrigenschmiederei auf einen Haufen ist einfach zuviel. Die Stimmung im Dorf kommt mir dauerhaft trübe vor, genauso, wie ich mir den Ort ansich vorstelle: Grau, im Nebel verschwindendend, einfach nicht einladend. Und so sind auch die Menschen beschrieben . . . graue Mäuse, die allesamt etwas zu verbergen haben. Inzucht, Mord, Wahnsinn, es ist alles vetreten. Wer nicht schon in jungen Jahren die Chance hat, sich diesem Hexenkessel zu entwinden, gerät über kurz oder lang selbst in den Kreislauf des dörflichen Gegeneinander.
Stefan Kiesbye hat einen direkten Schreibstil und kommt ohne Umwege auf den Punkt. Eigentlich mag ich solch einen Stil, aber die Geschichte ist dermassen auf Distanz und Kälte geschrieben, dass sie mir leider sogarnicht zusagt. Es gab nicht eine Person, die mir auch nur entfernt sympathisch erschien, und das hat mir auf jeden Fall gefehlt, um einen Bezug aufbauen zu können. Es ließ sich zügig lesen, das war aber schon alles.

der Autor
Stefan Kiesbye, geboren 1966 in Eckenförde an der Ostsee, studierte Schauspiel, danach Amerikanistik, Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin, in Buffalo, New York und der University of Michigan. Er unterrichtet Kreatives Schreiben im UCLA Extension Writers`Program. 2009 erschien sein Roman »Nebenan ein Mädchen«. Kiesbye ist verheiratet und lebt in Los Angeles.
Quelle: vorablesen.de

Mein Freitagsfüller, der 16.

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1. Auf meiner To Do Liste steht heute maximale Entspannung .

2. Alles andere ist mir heute ausnahmsweise mal egal.

3. Unbedingt zu Ostern gehört für mich mein selbstgebackener Hefezopf  hhmmmm lecker . 

4. Wir haben erstmal kein Auto, jedenfalls nicht in der nächsten Zeit. . . kaputt.

5. Für mich war das Frühstück heute morgen auf der Terrasse wie Urlaub.

6. Ist denn schon wieder 1 Woche vergangen?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf -keine-Ahnung-was, morgen habe ich einen winzigen Stadtbummel und abendliches Osterfeuer geplant und Sonntag möchte ich, dass die Sonne weiterhin lacht !

Wollt ihr uns auch eure Impulse mitteilen, dann klickt einfach hier.
Liebe Grüße, Eure Petra

Donnerstag, 21. April 2011

Neues im Regal, -13-

Und schon wieder gibt es Nachwuchs in meinem SuB, ohne dass ich eines kaufen mußte.

Zum einen gab es Nachschub von vorablesen. Es handelt sich um einen Krimi, der in Berlin spielt. Er trägt den Titel "Unter allen Beeten ist Ruh" von Auerbach & Keller und läßt sich einfach köstlich wegschmökern, die Hälfte hab ich schon. Hier gehts zur Leseprobe, wenn Ihr mögt.

Klappentext:
Pippa Bolle hat die Nase voll von ihrer verrückten Berliner Familien-WG und bietet ihre Dienste als Haushüterin in der beschaulichen Kleingartenkolonie auf der Insel Schreberwerder an. Das Paradies für jeden Großstädter!
Bienen summen, Vögel zwitschern, das Havelwasser plätschert. Doch die Ruhe trügt: Nachbarn streiten sich um Grundstücke, ein Unternehmer träumt vom großen Coup. Und dann gibt es auch schon die erste Tote . . .
Herzerfrischend, saach ick euch, dat könnta mia glooben . . .


Das zweite Buch hab ich mir ertauscht, über vorablesen. Es trägt den Titel "Romantik für Anfänger" von Ron Markus. Auch hier gibts eine Leseprobe, wer mag. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas für mich ist, aber wenn nicht, werde ich es hier bestimmt schnell wieder los . . .

Klappentext:
In ihrer Telenovela geht es um Gefühlsstürme und lodernde Flammen der Liebe – im echten Leben hingegen steht der Drehbuchautorin Charlotte der Sinn überhaupt nicht nach Romantik: Ihr Ex-Freund Marius hat sie mit gefühlten 99% ihrer Kolleginnen betrogen.
 Als eine Rosenheimer Hausfrau namens Huber Sabine in Charlottes Berliner Großstadtleben auftaucht, trifft der eigene Telenovela-Kitsch Charlotte wie ein Bumerang. Denn die Huber Sabine ist ein Superfan, und ganz wie ihr Vorbild aus Charlottes Serie »Engel der Liebe« ist sie von der Idee beseelt, einsame Herzen zusammenzuführen. Ihr erstes Opfer: Charlotte. Denn die Huber Sabine spürt genau, dass auch auf Charlotte eine große, wahre Liebe wartet: Ex-Freund Marius.
Als sich dann auch noch Alex, der als One-Night-Stand gedacht war, dauerhaft in Charlottes Altbauwohnung einquartiert und ihr Chef kurzerhand seine esoterisch angehauchte Frau zu ihrer Vorgesetzten macht, muss sie erkennen: Ihr eigenes Leben ist eine Telenovela geworden – und zwar eine verdammt turbulente.
Ron Markus erzählt mit rasanten Dialogen und sprühendem Witz von großen Gefühlen – im Fernsehen und im wahren Leben.
Also ihr seht, Ostern ist gerettet, weil ich nämlich frei habe. Und da unser Auto defekt in der Werkstatt steht, können wir leider auch niemanden besuchen fahren . . .   ;o)
Da bleibt mir doch garnichts anderes übrig, als meinem SuB zu Leibe zu rücken.

Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 20. April 2011

Osterwichtelkarten

Vor einiger Zeit hatte ich euch davon berichtet, dass Carmen von Paulasblog wieder zum Kartenwichteln aufgerufen hat. Diesmal habe nicht nur ich, sondern auch meine Tochter Nina mitgemacht. Und so haben wir vor 10 Tagen das gro0e Kartenbasteln gestartet, und insgesamt 8 Karten auf die Reise geschickt.
In der Zwischenzeit sind nun auch unsere Karten hier eingetruddelt.

Und die will ich heute zeigen.


Ninas Karten sind die drei unten, geschickt wurden sie von

Muckelchen ( Carmens Tochter)unten links
Fadenqueens Sohn, unten mittig
und Chaostochter  unten rechts

Die restlichen 6 sind meine, eine davon gehört nicht zur Wichtelpost, aber die haben viele von euch sicher schon erkannt.
Meine Karten kommen von

Cherry M.   die grüne oben rechts
Shippymolkfred   die pinke unten links
Fudelchen   rechts oben
Miss Ann Thropy   die grüne oben in der Mitte
Bastelmaus ile   der Osterhase in der Mitte
und die Zusatzkarte ist von Svenja    links oben

Herrlich bunt, teilweise selbst gebastelt oder wie von Bastelmaus ein kleines Lesezeichen mit Hase, alles liebevoll gestaltet.
Danke schön an alle fleißigen Schreiberinnen und Schreiber, auch von meiner Nina. Wir haben uns sehr gefreut. Ich hoffe, dass auch unsere Karten alle gut angekommen sind.

Liebe Grüße, Eure Petra

Dienstag, 19. April 2011

. . . und wech

Nachdem ich gestern über mein abgebrochenes Buch berichtet habe, haben sich 3 Personen opfern wollen. Natürlich kann es nur einen geben. Und das ist in diesem Fall Anne von Es wird gelesen . . .
Ich schau mal, ob ich es morgen noch verschicken kann, damit wir alle so schnell wie möglich erfahren, was für einen Schatz ich hier hab laufen lassen . . .

Vielen Dank an alle, die es ebenfalls versuchen wollten, vielleicht gibt Anne das Buch ja auch weiter . . .
Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 18. April 2011

Abgebrochen . . .

Es geht einfach nicht. Schade. Aber nutzt ja nichts, wenn nichts hängen bleibt. Ich lese und lese und lese, bin stolz auf ca. 140 geschaffte Seiten . . . und habe keine Ahnung, was ich da gelesen habe. ich komm nicht rein, finde einfach keinen . . . ach weiß auch nicht, was ich suche.

Es geht um "Ruhe nirgends" von William Gay.

344 Seiten
ISBN 9783716026359
Arche-Verlag
geb. Ausgabe mit Schutzumschlag


Klappentext:
Ruhe nirgends1933. In einer regengepeitschten Nacht kommt es in Ackerman's Field tief in den Wäldern von Tennessee zu einem tödlichen Streit: Der aufrechte Nathan Whiner stellt den zwielichtigen Dallas Hardin zur Rede, der auf Whiners Grund und Boden illegal Schnaps brennt. Woraufhin Hardin ihn brutal ermordet.
1943. Ein junger Mann tritt in die Dienste Dallas Hardins ein. Dieser junge Mann ist Nathan Whiners Sohn. Er ahnt nicht, dass sein Arbeitgeber zugleich der Mörder seines Vaters ist. Doch es gibt einen Zeugen des Mordes, der ein äußerst makaberes Beweisstück aufbewahrt. Dieser Zeuge hat sich geschworen, sich nicht zu erkennen zu geben. Aber vor dem Bösen, das sich in Ackerman's Field eingenistet hat, kann sich niemand verstecken.
Wie schon in "Nächtliche Vorkommnisse" entführt William Gay seine Leser erneut in das Dickicht der Wälder, um die dunkleren Gefilden der menschlichen Seele auszuloten. In "Ruhe nirgends" erzählt er mit biblischer Wucht eine Geschichte von Mord und Vergeltung, wie sie so noch nicht zu lesen war: "Niemand gibt so unbestechlich Auskunft über die Schönheit und die Gewalt, die das menschliche Herz beherbergt, wie William Gay." (The New York Times) 

Und nun? Ich weiß was: Wer sich an dem Buch versuchen möchte, schreibt mir einfach eine Mail, die Adresse findet ihr im Impressum. Ihr habt bis morgen abend Zeit, es euch zu überlegen. Wenns mehr werden, wird es halt ausgelost. Und meine einzige Bedingung ist dann eine Gastrezension, denn ich will schon wissen, wie es ist.
Bei Amazon hats ganz ok abgeschnitten, wenn man die 4 Rezensionen liest, also kann es so schlecht doch nicht sein, oder?

Also, los, ran an den Feind
Liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 17. April 2011

Ich hab da mal 'ne Frage . . .

Es geht um das Schreiben von Rezensionen. Und nun möchte ich einfach mal von Euch wissen, wie Ihr das macht.

Ich bin eine Spontanschreiberin, aus dem Bauch heraus. Ich mache mir keine Notizen, schreib nichts vorab in Kladde, sondern setze mich an den PC, mache einen neuen Post auf und los gehts. Meistens, kurz nachdem ich das Buch beendet habe. Dafür brauche ich ca. 30 bis 45 Minuten, selten länger, eher kürzer. Dann wird noch ein wenig gefeilt und ausgebessert, das Rechtschreibprogramm durchgejagt und gut ist.

Wie ist das bei Euch? Macht ihr Euch während des Lesens Notizen, kleben in Eurem Buch unendliche Mengen Post-Its, oder habt ihr parallel einen Notizblock oder gar ein Diktiergerät dabei? Und wann schreibt Ihr eure Rezi? Buch zu -  Rezi los, oder erstmal ein paar Stunden oder Tage sacken lasse?

Gebt Ihr den Inhalt per Klappentext wieder, oder lieber eine kleine Einleitung zum Buch mit Euren eigenen Worten? Oder womöglich beides?

So, mehr möchte ich garnicht wissen. Einfach nur mal so.
Bin gespannt, was dabei rumkommt.

Liebe Sonntagsgrüße, Eure Petra

Freitag, 15. April 2011

Mein Freitagsfüller, der 15.

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1. Ich muss unbedingt den Kleiderschrank unserer Tochter durchsortieren.

2. Der nervt mich schon seit einiger Zeit.

3. Mein Lieblingsfrühstück am Wochenende gibt es nicht, Hauptsache, mit meiner Familie.

4. ? ? ?   bis auf weiteres.

5. Es ist immer schön, wenn ich einen neuen Kommentar von euch entdecke.

6. In Dänemark am Nordseestrand, da wäre ich jetzt gerne.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Thainudeln, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich eigentlich ausschlafen, aber ich habe Frühdienst !

Also dann, ihr Lieben, wenn ihr eure Impulse auch loswerden wollt, klickt genau hier.
Liebe Grüße, Eure Petra

Donnerstag, 14. April 2011

"Sarahs Schlüssel" von Tatiana de Rosnay

394 Seiten
ISBN 9783827009357
Berliner Taschenbuchverlag
Preis: 15,-€
geb. Sonderausgabe


Ihr kennt das bestimmt auch: Man hat ein Buch gelesen - Ende. Zuklappen, aber diesmal ganz leise, ganz vorsichtig. Wie um die Gedanken nicht so aufzuwirbeln. Um alles an seinen Platz zu sortieren, sacken lassen. So jedenfalls ging es mir mit diesem Buch.

Sarah lebt mit ihrer Familie in Paris, es ist Juli 1942. Mitten in der Nacht kommt die französische Polizei, um sie abzuholen. Sarah versteht nicht, was los ist. Nachts hat sie immer wieder gehört, wie sich Papa und Mama leise unterhalten haben. Um was es geht, weiß sie nicht, aber sie ist sich sicher, dass alles wieder gut wird. Kurzerhand schließt sie den kleinen Bruder Michel in ihrem Geheimversteck ein, nimmt den Schlüssel an sich und verspricht ihm, dass sie wieder kommt, damit sie ihn wieder befreien kann . . .  Doch dazu wird es nicht kommen. Alle werden in eine große Halle zusammen getrieben, Juden wie sie, Kinder, Väter, Mütter, Alte, Kranke . . . Alle. Und es gibt kein Entrinnen. Für Sarah und auch für ihre Eltern eine schier unerträgliche Situation, die sie nicht ändern können. Mit dem Zug werden sie fortgebracht, hinaus aus der Stadt, weit weg von Michel . . . zu weit.

60 Jahre später arbeitet Julia, Amerikanerin,  an einem Artikel für die Zeitung. Es geht um den Gedenktag des 16. Juli 1942, der Tag der "Judenrazzia Rafle du Vél d’Hiv" in Paris. Sie recherchiert und entdeckt Dinge, die mit ihrer angeheirateten Familie zu tun haben. Und sie will und kann das Entdeckte nicht auf sich beruhen lassen.

Mein Fazit

ausgezeichnet

Wie im Flug sind die Seiten dahin geflogen, ich konnte nicht aufhören, mußte weiter lesen. Ganz leise ist dieses Buch, still und doch so laut, tief innen drin. So leise wie Sarah, als sie sich versteckt hat in einem Kartoffelkeller, um dem Ganzen vielleicht doch noch zu entkommen. So leise wie Michel, der mit seinen knapp 4 Jahren allein im Schrank saß, in der Dunkelheit, ohne seine Schwester. So leise, wie die verzweifelte Mutter, die ihren Sohn nicht helfen konnte, die ihre Tocher zum Abschied nicht in den Arm nehmen durfte. So leise wie der Vater, der seine Fanilie nicht mehr sah, bevor er nach Auschwitz gebracht wurde.
In jeder Geschichte ist ein Fünkchen Wahrheit, und so ist es auch hier. Vielleicht nicht mit einer Sarah, vielleicht war es eine Rebecca, aber diesen Tag werden die, die ihn miterlebt haben, nicht vergessen können.
Tatiana de Rosnay hat sehr gut recherchiert, bevor sie dieses Buch geschrieben hat. Und sie hat daraus eine Geschichte entwickelt, die mich sehr berührt hat, es noch tut. Im Wechsel wird die Geschichte um Sarah und Julia geschrieben, bis es Eckpunkte gibt, an denen beide Familien im weitesten Sinne Kontakt miteinander hatten, auf die eine oder andere Art.
Es ist eine Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat, und ich werde sicher noch einige Zeit in Gedanken dabei bleiben.

Zakhor. Al Tichkah.
Erinnere dich. Vergiss nie.

Die Autorin
Tatiana de Rosnay wuchs in Paris und Boston auf und verbrachte einige Jahre in England. Seit 1984 lebt sie wieder in Paris. Sie ist die Autorin des Weltbestsellers Sarahs Schlüssel (Bloomsbury Berlin 2007, Bvt 2008, Bloomsbury K & J Tb 2008), der unter der Regie von Gilles Paquet-Brenner verfilmt wurde.
Quelle: Berlinverlage

Mittwoch, 13. April 2011

"Linksaufsteher" von Matthias Sachau

352 Seiten
ISBN 9783548283197
Ullstein-Verlag
Preis: 8,99€
Taschenbuch

Warum eigentlich kann die Woche nicht mit einem Mittwoch beginnen? Oder lieber ein Samstag? Nein, es muß Montag sein. Ausgerechnet Montag, der Tag, an dem Oliver die schlechteste Laune der Woche hat. Und das auch nur, weil er in diesen Nächten immer besonders grausig träumt. Klar, da wird jeder in Grund und Boden gemotzt, der sich ihm über den Weg traut. Auch die komplett nichtsnutzige blöde Bürotrine. Obwohl sie echt süß aussieht. Aber nein, nix da . . . oder doch? Egal, die Woche fängt Montags einfach mistig an. Der Rest der Woche geht so, da hat Oliver zum Beispiel sein Kartenspiel mit Tobi, oder die Klönrunde mit Anton, der schon sieben ist. Und dann ist er ja auch noch Werbesprecher im Radio. Früher hat er sogar mal Ernie gesprochen. Da hat er auch noch in einer WG gewohnt. Jetzt wohnt er allein. Und seine Wohnung ist immer so ordentlich aufgeräumt. Und überhaupt, wieso geht ihm diese Frau nicht mehr aus dem Kopf? Er weiß nicht mal ihren Namen. Vielleicht sollte er mal im Cafe nachfragen, vielleicht ist sie dort öfter anzutreffen. Wenn nur diese dämlichen Träume aufhören würden. Wieso träumt er seit neuestem von Gretchen? Da war doch dieses Theaterstück in der Schule. Klar, mit Gretchen's Faust . . .  nur ohne Zöpfe. Oh meine Güte, diese nichtsnutzige Bürotrine - sie ist es -  Gretchen, nein, Lena.

Mein Fazit

gut / sehr gut

Nachdem ich "Schief gewickelt" von Matthias Sachau vor einiger Zeit gelesen habe, hatte ich schon mit einem recht stürmischen Buch gerechnet. Doch diesmal ließ der Sturm erstmal auf sich warten. Die ersten Kapitel, alle schön in Wochentage unterteilt, schleppten sich so dahin. Unendliche Gedankenströme und nichtssagende Abschnitte später aber gings dann endlich zur Sache und ließ sich dann schließlich bis zum Ende nicht mehr aufhalten. Mit irrem Tempo geht die Geschichte um Oliver und Lena voran, aber auch "Apfelsinchen" aus der Facebookgruppe Supermarktkonzeptionalisten, und "ruderfrosch" aus dem Cafe tragen ihr bestes dazu bei, damit dieses Buch doch noch ein Gutes wird. Ja, da läßt Oliver es so richtig krachen. Bei "Schief gewickelt" gabs ein Bobbycar-Rennen, hier liefert man sich diesmal ein iKoffer-  gegen Holzfahrradduell, das sicher seinesgleich sucht. Und ich wußte auch nicht, dass "Mann" den Kauf einer neuen Hose so spektakulär werden lassen kann, wie Herr Sachau es hier beschreibt. Spätestens da hatte er mein Komikzentrum erreicht.

Der Autor
Matthias Sachau ist 1969 in München geboren. Seit 1990 lebt und arbeitet er als freier Autor und Texter in Berlin.
Sachau verlässt am Montags aus Prinzip gar nicht sein Bett und ist zur Freude seines Sohnes der erste Erwachsene, der mit einem Bobbycar die Veteranenstraße bezwingen konnte. Bekannt wurde er mit seinem Bestsellern »Schief gewickelt«, »Kaltduscher« und »Wir tun es für Geld«.
Quelle: lovelybooks

Vielen Dank an das Team von vorablesen und an den Ullsteinverlag für dieses Rezensionsexemplar

Dienstag, 12. April 2011

"Letzter Kirtag" von Herbert Dutzler

264 Seiten
ISBN 9783852188706
Haymonverlag
Preis: 9,95€
Taschenbuch


Meine Güte, so etwas hat der Gaspelmaier ja nicht geahnt, als er in den leeren Bierzelten nach dem Rechten schaut. Es ist doch der letzte Kirtag in Altaussee, und nun sitzt hier eine Leiche. Ja, genau sie sitzt, mitten auf einer Bank, unter ihr eine riesige Blutlache. Und die gute Lederhose ist auch hin. Um den letzten Kirtag nicht zu verderben, schleift der Gaspelmaier die Leiche kurzerhand ins Pissoir, wird schon keiner merken. Schließlich arbeitet er ja bei der Polizei von Altaussee, die wissen, was sie tun.
Nee nee, so einfach wirds nicht, das ist ihm schnell klar, als Verstärkung aus Wien kommt, um den Mord aufzuklären. Mord in Altaussee, nein sowas aber auch. Frau Doktor Kohlross hat den Dorfpolizisten bald durchschaut, was seinen Versuch des Vertuschens anbelangt. Und sie bringt ihn mächtig durcheinander mit ihrer ganzen Art. Der arme Kerl nimmt aber auch jede Chance wahr, sich irgendwie lächerlich zu machen. Wie soll man denn da einen Mord aufklären, und überhaupt. Viel lieber erstmal ein Bier und ein Leberkäs, das wäre ja eher nach seinem Geschmack. Doch nix ist, die nächste Leiche treibt schon im See. Langsam nimmts Überhand mit diesen Leichen, wer weiß, was noch kommt.

mein Fazit

 sehr gut

So stelle ich mir einen Dorfpolizisten schon vor, urige Gemütlichkeit, die Ruhe selbst und erstmal abwarten, was geschieht. Oder es eben so zurecht biegen, das es paßt, und nicht solange aufhält. Und hier wurde ich diesbezüglich nicht enttäuscht. Jedes Vorurteil sitzt perfekt, Herbert Dutzler hat ganze Arbeit geleistet. Die Gedankensprünge des Gaspelmaiers in seiner verzwickten Situation sind gut nachvollziehbar und herrlich zu lesen in österreichischer Mundart. Schnell findet sich der Leser ein in den urig-herzigen Dialekt mit all seinen Ecken und Kanten. Häufig lädt der Satzbau zum Schmunzeln ein, es scheint geschrieben, wie dem Gaspelmaier die Gedanken gerade in den Kopf gekommen sind. Und der Gaspelmaier hat viele Gedanken in seinem Kopf. Insgesamt fühlte ich mich während des Lesens gut unterhalten, ohne jede Frage.

der Autor
Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt als Lehrer und LehrerInnenbildner in Schwanenstadt. Veröffentlichung von Lehrbüchern für den Deutschunterricht. Letzter Kirtag ist sein Debüt als Krimiautor.
Quelle: Haymonverlag

Vielen Dank an den Haymonverlag und Nicole Oberdanner, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Neues im Regal, -12-

Nachdem mir WestEnd Blues von Helmut Barz so dermassen gut gefallen hat, war der Suttonverlag so nett, mir auch den Folgeband mit dem Titel African Boogie zuzusenden.

Dafür recht herzlichen Dank auch an Olivia Schrumpf, die mich so toll mit Nachschub versorgt.

Aber nun zum Buch

Klappentext:
Kriminaldirektorin Katharina Klein muß weg. Weit weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den völlig falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen.
Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige. Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen.
Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses. Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt.
Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt - wenn es ein nächstes Mal gibt.

Hört sich doch sehr vielversprechend an, wie ich finde.
Also dann, liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 11. April 2011

"Das Portal" von Elke Pistor

Das Portalca. 220 Seiten
ISBN 9783897058347
Emons-Verlag
Preis: 9,90€
Taschenbuch


Das Wahrzeichen der Stadt Köln, der Kölner Dom, steht seit eh und je. Ohne diesen Dom könnte man sich die Stadt wohl nur schwerlich vorstellen. Doch die Mauern werden erschüttert . . . der Dom ist in Gefahr.
Nia, eigentlich Appolonia, ihres Zeichens Polizistin, ist sich sicher, den Mörder ihrer Familie gestellt zu haben. Doch bei dem Versuch ihn festzunehmen, wird ihr Kollege Tim erschossen, Nia selbst ist verletzt, der Verfolgte tot.
Eigentlich möchte sie auch ihr Leben nun beenden, doch auf dem Dach des Krankenhasues lernt sie einen Mann kennen, durch den ihr im Gespräch klar wird, dass sie nicht wirklich gehen will. Im Glauben, mit einem Psychologen gesprochen zuhaben, verwirft sie ihr Vorhaben. Aber niemand außer ihr hat diesen Mann namens Eliah gesehen, und er arbeitet auch nicht im Krankenhaus, keiner kennt ihn. Doch sie sieht ihn wieder.

Aber es gibt noch eine zweite Geschichte in diesem Buch, die Geschichte von Anna. Sie spielt um 1338, zu der Zeit des Baus des Kölner Doms, an dem ihr Vater und ihr Bruder als Steinmetze beteiligt sind. Anna, ein junges Mädchen, noch unverheiratet, versucht zu helfen, wo es geht. Doch als ein kleines Mädchen an der Seitenkrankheit stirbt, weil Anna ihr nicht mehr helfen konnte, wird es schwer für sie. Schnell kann sie in den Verruf einer Hexe kommen, weil sie Dinge tut, die ihr nicht zustehen. Als sie einem Bauern das Bein wieder einrenken will, kommt ihr ein junger Mann zu Hilfe: Halei. Aber niemand kennt ihn, keiner hat ihn gesehen. Doch auch sie wird ihn wiedersehen.

Mein Fazit

ausgezeichnet

Ein wunderbares Buch, dessen Geschichte ich mich kaum entziehen konnte. Parallel verlaufen die Geschichten von Nia und Anna, mal in der Neuzeit, mal im Mittelalter. Immer wieder taucht eine Person auf, die nur die beiden wahrnehmen. Hier gefiel mir besonders die Idee und das Spiel mit den Buchstaben, mal Eliah, mal Halei. Die Verbindung der beiden Geschichten ist Elke Pistor sehr gut gelungen, zum jeweils richtigen Zeitpunkt gibt es einen Wechsel, und man ist voller Spannung, wie es weiter geht.

Die Informationen zum Bau des Doms sind sehr gut recherchiert, und sauber in den Verlauf beider Abschnitte eingearbeitet, ohne das Gefüge zu unterbrechen. Das Gesamtbild ist voller liebevoller Details, ohne dabei den Inhalt unnötig zu verlängern. Und alle Genre sind hier miteinander vereint, es fehlt weder an Romantik, noch an Krimi, und natürlich auch Historisches sowie mystische Fantasy sind vertreten. Insgesamt kommt also keinerlei Langeweile auf, und man hat das dringende Bedürfnis, das Buch so schnell wie möglich durch zulesen.

Die Autorin
Elke Pistor, Jahrgang 1967, ist in Gemünd in der Eifel aufgewachsen. Nach dem Abitur in Schleiden zog es sie zum Studium nach Köln, wo sie nach einem Zwischenstopp am Niederrhein bis heute lebt. Schon seit sie als Kind einen Steinmetz der Dombauhütte bei der Arbeit beobachten durfte, ist sie von »Kölns größter Baustelle« und ihren Geheimnissen fasziniert. Sie arbeitet als freie Seminartrainerin in der Erwachsenenbildung und leitet Schreibworkshops. Nach Kurzgeschichten und Kurzkrimis erschien ihr erster Eifel Krimi »Gemünder Blut« im Herbst 2010 im Emons Verlag. 
Quelle: Amazon

Ich möchte mich ganz herzlich bei Elke Pistor bedanken, die mir freundlicherweise das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 8. April 2011

Mein Freitagsfüller, der 14.

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1. Ich bin so froh, dass die Hannover-Messe so gut wie beendet ist . . .  juchuuu, die Stadt gehört wieder uns.

2. Ich hab doch auch ein Recht auf meine Freizeit oder nicht ?

3. Osterdekoration ist ja ganz schön, aber bitte nicht übertreiben.

4. Bei manchen Sachen, da kommt es auf die Qualität an.

5. Gerade gestern hatte ich bei herrlichstem Sonnenschein Spätdienst.

6.  Der wie wild blinkende Pröppel auf meinem Kugelschreiber ist wirklich ganz unwichtig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Ruhe, morgen habe ich einen kleinen Stadtbummel geplant und Sonntag möchte ich nicht schon wieder um 3.30 Uhr geweckt werden!

Und ihr? Wie schaut es bei Euch aus? Klickt hier und verratet es uns.
LG Eure Petra

Donnerstag, 7. April 2011

Meine Lieblingsbuchhandlung im Mai 2011

Im Mai ist meine Buchhandlung etwas zurückhaltend, es gibt nur 2 Termine, aber immer besser als keine.



Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 6. April 2011

Neues im Regal, -11-

Und nicht eines davon gekauft, ehrlich nicht.

Bei Vorablesen gabs vor 3 Wochen wieder einen Gewinn für mich, diesmal Matthias Sachau mit Linksaufsteher. Es kam heute endlich an, dafür sogar mit Lesezeichen.
Hier gibts eine Leseprobe, und dazu den

Klappentext:
Schon wieder Montag! Oliver hat richtig schlechte Laune. Als er von Lena angerempelt wird, fetzt es mächtig. Dass er sich dabei auch Hals über Kopf verliebt hat, merkt er erst, als es zu spät ist.
Aber Oliver kämpft. Und das nicht alleine: Sein Freund Anton berät ihn in Liebesdingen. Der ist erst 7 Jahre alt – und bringt Oliver auf die irrwitzigsten Ideen. Wenn er sich nur montags besser unter Kontrolle hätte ...


Und dann gibts es bei Vorablesen die Ute, mit der ich seit knapp einem Jahr glaube ich tausche. Es klappt sehr gut, und diesmal gabs für mich fogendes zu tauschen:

Daemon von Daniel Suarez
Klappentext:
Auf dem Bildschirm erschien das körniges Videobild eines Mannes. Er nickte müde in die Kamera. «Detective Sebeck. Darf ich mich vorstellen? Ich war Mathew Sobol, zu Lebzeiten Chef von CyberStorm Entertainment.»
Sebeck beugte sich vor. «Wie ich sehe, sind Sie mit den Mordfällen Pavlos und Singh befasst. Um Ihnen unnötigen Aufwand zu ersparen, sage ich Ihnen: Ich habe beide getötet. Warum, werden Sie bald erfahren. Allerdings haben Sie ein Problem. Sie können mich nicht verhaften. Sie können mich nicht aufhalten. Denn ich bin tot.»Seit langem wusste Mathew Sobol, Computergenie und einer der reichsten Männer des Silicon Valley, dass er sterbenskrank ist. Exakt in der Sekunde seines Todes nehmen rund um den Erdball Computerprogramme ihre Arbeit auf – zunächst unbemerkt, aber sehr bald schon wird deutlich, dass ein DAEMON unseren gesamten digitalisierten Planeten infiziert hat. Ein DAEMON, der herrscht, ein DAEMON, der tötet. Und in einer Welt, in der alle vernetzt sind, kann ihm keiner entkommen.

Auch hier gibts für euch eine Leseprobe: klick

Dazu gabs auch noch Magdalenas Garten von Stefanie Gerstenberger
Klappentext:
Magdalena weiß fast nichts über ihren Vater. Nur dass er aus Elba stammt und ihre Mutter vor dreißig Jahren allein nach Deutschland zurückfahren ließ. Auf ihrer Reise über die Insel glaubt sie schon bald, ihre Suche erfolgreich beenden zu können, als ein Zitronengarten und zwei Männer ihre Pläne durcheinanderbringen . . . Kraftvoll, dramatisch, voller Gefühl – ein Roman über Sehnsucht, Schmerz und eine Liebe auf Umwegen.
Nach dem frühen Tod ihrer Mutter wächst Magdalena bei den Großeltern auf, die ihre neugierigen Fragen nach dem unbekannten Vater nie beantworten konnten. Warum kehrte ihre Mutter dreißig Jahre zuvor allein von Elba zurück? Und wer ist dieser Mann, der seine Tochter nie kennenlernen wollte? Bei ihrem Versuch, das Geheimnis der unvollendeten Liebe ihrer Eltern zu entschlüsseln, lernt Magdalena Nina und Matteo kennen. Ohne zu ahnen, wie einschneidend diese Begegnung für sie sein wird, hofft Magdalena mithilfe der beiden ihren Vater schnell zu finden. Doch es soll eine schmerzhafte Suche mit überraschendem Ausgang werden — eine Suche, die ihren Anfang nimmt inmitten eines alten Zitronengartens auf Elba ...
Wer mag, hier gehts zur Leseprobe: Klick
Reicht ja wohl mal wieder, so wird das nie etwas von wegen SuB abbauen . . . haha

Also, auf das die Regale zusammenbrechen und der Fußboden wackelt
Liebe Grüße, Eure Petra

Dienstag, 5. April 2011

"Abgehakt" von Kerstin Hamann

336 Seiten
ISBN 9783866806368
Suttonverlag
Preis: 12,00€
Taschenbuch


Schon auf den ersten Seiten geht es gleich ordentlich zur Sache: Eine junge Frau wird gequält, geschlagen, mit einem glatten Schnitt knapp unter der Brust gekennzeichnet und schließlich einfach aus dem Fenster gestossen. Tot . . . abgehakt . . .  Scheinbar treibt hier in Wiesbaden ein Serienkiller sein Unwesen, denn die Tote ist nicht die erste, die "abgehakt" wurde. Kommissar Martin Sandor und sein Team kommen in dieser Sache nicht so recht vorwärts. Es gibt kaum Hinweise, warum das geschieht. Und die Opfer sind nicht untereinander bekannt gewesen. Also, wo ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem sein Team ansetzen kann, um dem Graus ein Ende zu machen? Die Presse sitzt ihm im Nacken, und sein Chef erwartet endlich einen Erfolg. Die Indizien führen immer wieder in Sackgassen, und auch die Psychologin Hansen kann nicht sonderlich zu Aha-Ergebnissen beitragen.
Und dann bekommt Anne, eine junge Frau,  ihren ersten Drohbrief. Sie soll ihre Affaire aufgeben, sofort. Sonst würde es ihr schlecht ergehen. Ist das der entscheidende Hinweis? Und wenn ja, aber von wem?

Mein Fazit

sehr gut

Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Ein Krimi, der mich fast dazu gebracht hätte, zu schummeln, weil ich es einfach nicht mehr aushalten konnte, so lange so unwissend zu sein. Aber ich habe durchgehalten, ehrlich. Nein ich hab nicht auf den letzten Seiten heimlich gespitzelt, obwohl ich es sehr gern getan hätte. Kerstin Hamannn hat eine Art zu schreiben, die einen mal näher, mal wieder weiterweg führt. Mal gehts in die eine, dann wieder in die andere Richtung, nur um dann festzustellen, nein, hier gehts nicht weiter, hier ist eine Sackgasse. Also wieder zurück. Das hat mich ganz schön irre gemacht, weil ich immer wieder dachte, so nun aber wirklich. Nach und nach wird ein potentieller Täter nach dem anderen innerlich ebenfalls abgehakt, sowie klar ist, dass auch hier nichts zu kriegen ist. Vielleicht kommt es manchem Leser etwas in die Länge gezogen wor, aber es wird keinesfalls langweilig, wie ich zumindest finde.
Ja, ich muß sagen, diesen Krimi kann ich weiter empfehlen, ohne Probleme.

Die Autorin
Kerstin Hamann, in Bad Kreuznach geboren schloss nach einer Ausbildung zur Arzthelferin und einer Lehre als Fotografin ihr Fachabitur ab und gab anschließend an verschiedenen Volkshochschulen Englisch- und Sportkurse. Sie schreibt seit vielen Jahren Geschichten. „Abgehakt“ ist ihr erster Roman. Kerstin Hamann lebt mit ihrem Ehemann und drei Kindern in Roxheim und recherchiert derzeit für ihr zweites Buch.
Quelle: Suttonverlag

Vielen Dank an den Suttonverlag und besonders an Olivia Schrumpf, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 4. April 2011

Ich muß mal Werbung machen . . .

 . . . ja genau. 
Muß ich. 
Ich hab ein Buch gelesen. 
Das Portal. 
Eine Mischung aus Krimi und mystischer Fantasy.
Leider darf ich die Rezension erst nächste Woche vorstellen. 
Aber ich kann es euch nur empfehlen. 
Ich habe in der Nacht vom 31. auf den 01. bis ca. halbe Zwei gelesen. 
Lesen müssen. 
Ich wollte unbedingt, dass es zuende ist. 
Weil es mir so gut gefallen hat. 
Wirklich. 
Ich würde es nicht extra betonen, wenn es mich nicht absolut gefesselt hätte.
Und nun verlost Elke auch noch 5 signierte Exemplare dieses Buches bei Facebook. 
Ihr müßt nur die Leseprobe lesen und ihr einen Kommentar dazu schreiben. 
Klickt hier, und schon könnt ihr dabei sein.
Zeit habt ihr bis zum 10.04.
Ich finde, es lohnt sich.
Ich wünsche euch viel Glück

Liebe Grüße, Eure Petra

Samstag, 2. April 2011

Neues im Regal, -10-

Ja, ich habe ein neues Buch. Nein, es ist nicht gekauft, aber getauscht.

"Totenpfad" ist ausgezogen, dafür ist "Hemmersmoor" dazu gekommen. Die Leseprobe fand ich schon klasse, nun bin ich gespannt, wie der Rest so ist.


Was, wenn die Vergangenheit nicht vergehen will und die Toten keine Ruhe finden? »Hemmersmoor« ist ein Schauerroman über vier junge Freunde, deren unschuldige Spielereien in die dunkelsten Winkel der menschlichen Seele führen.
Ein kleines Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, Jahre nach dem Krieg. Eine Kneipe, wo die Alten von Wiedergängern und Irrlichtern reden. Ein Gutshaus, dessen Besitzer die Menschen im Dorf verachten und manipulieren. Eine alte Fabrik, nach der niemand zu fragen wagt. Hier wachsen Christian und seine Freunde auf, in einer verwunschenen Atmosphäre aus Aberglauben, Inzest und Brutalität. Tiefschwarz und erschreckend direkt schildert Stefan Kiesbye das Leben dieser jungen Menschen und des Dorfes. Dabei macht er uns vertraut mit den Abgründen, die hinter jedem Fenster und am Ende jedes Feldweges lauern können.
Hier gibts auch eine Leseprobe: Klick

Und der Piepmatzverlag hat auf Facebook verkündet, dass es neue Lesezeichen gibt. Wer eines haben wollte, sollte nur eine Mail schicken, klar, dass ich da nicht wiederstehen konnte.


 Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 1. April 2011

Mein Freitagsfüller, der 13.

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1.  Nun ist endlich mal Zeit zu ausmisten.

2. Überall diese Unordnung, mich nervt das wirklich sehr.

3. Schuhe kaufen ist für mich ein Graus. 

4. Draußen wird alles gelb und rosa und grün.

5. Eigentlich sollte ich ausgeschlafen haben, aber . . .  .

6. Ich habe letzten Monat nur 1 Buch für mich gekauft und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lecker Fisch, wenn ich auf dem Markt fündig werde, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich mir die Sonne in's Gesicht scheinen lassen!

Wieder ist eine Woche rum, ging ruckzuck. Und wie war's bei Euch? Klickt hier, wenn euch der Freitagsfüller auch lockt.

Liebe Grüße, Eure Petra

Mein SuB schrumpft

 Im Monat März 2011 habe ich folgende Bücher gelesen

  • Elf Leben von Mark Watson, 231 Seiten Rest
  • Schattenstunde von Kelley Armstrong, 412 Seiten
  • Seelennacht von Kelley Armstrong, 368 Seiten
  • Die Landgeherin von Hans Haid, 189 Seiten
  • Leise stirbst du nie von Daniel Annechino, 407 Seiten
  • WestEnd Blues von Helmut Barz, 380 Seiten
  • Das Portal von Elke Pistro, bis jetzt 181 Seiten
    Das macht diesen Monat insgesamt 2168 Seiten, dank einer Zugfahrt nach Leipzig und zurück  ;o)

    Mein Monatshighlight ist diesmal WestEnd Blues

    Gesammelte Schätze im März 2011

    Wer viel liest, kann auch viel entdecken. Und so ist auch diesen Monat das Schatzkästchen reich gefüllt.



    Elf Leben von Mark Watson, Seite 255
    Er weiß, dass Australien Vergangenheit ist und dass diese Menschen für ihn Vergangenheit sind, er kann nicht mehr zurück in sein früheres Leben, aber es braucht ihn auch nicht mehr zu quälen. Es ist einfach, wie es ist.

    Schattenstunde von Kelley Armstrong, Seite 182
    Wenn wir niesen, fliegt unsere Seele durch die Nase ins Freie, und wenn niemand "Gesundheit" sagt, kehrt sie nicht wieder zurück und wir werden krank und sterben.

    Seelennacht von Kelley Armstrong, Seite 242
    Unsere Blicke trafen sich, ich sah in seine Augen und spürte . . .  ich weiß nicht, was ich spürte. Ein seltsam namenloses Etwas, von dem ich nicht einmal hätte sagen können, ob es etwas Gutes oder etwas Unangenehmes war. Ich spürte es in meinem Magen, wo es hüpfte und zappelte, bis ich den Kopf wegdrehte und in den Wald sah.

    Die Landgeherin von Hans Haid, Seite 145
    Schon längst haben sie darauf vergessen, wieder eine Geige zu erwerben, eine Geige zu stimmen und darauf zu spielen. Die letzten Töne und Klänge einer verschwundenen Welt sind verstummt.

    Leise stirbst du nie von Daniel Annechino, Seite 397
    Wenn etwas Wahres an dem Klischee war, dass Gutes aus Bösem erwachsen konnte, dann hatten Samis lebensbedrohliche Torturen einen Weg zum Herzen ihrer Mutter geebnet.

    WestEnd Blues von Helmut Barz, Seite 102/103
    "Meine kleine Katharina hier isst sonst nur Fleisch, das sie selbst geschossen hat", ergänzte Antonio Kurtz mit dem Stolz eines sizilianischen Vaters. Andreas Amendt sah auf: " Wenn das so ist: In der Gerichtsmedizin lägen da noch zwei Drogendealer auf Eis."


    Ich bin schon gespannt auf Eure Entdeckungen.
    Liebe Grüße, Eure Petra