Dienstag, 31. Mai 2011

Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen


Hallo Ihr Lieben,

bei mir ist gerade ein wenig Blogpause, ich bin einfach zu müde und kann mich kaum konzentrieren, aber ich hoffe, es lässt bald wieder nach.

In der Zwinschenzeit könnt ihr euch aber schonmal Gedanken machen über die folgende Aktion, die ihr ab morgen auf vielen Blogs finden werdet. Claudia, Sabrina und Yvonne haben sich dafür mächtig in's Zeug gelegt und sie sind es auch, die die hoffentlich vielen, vielen Listen danach auswerten werden.











Liebe Leser, 
wie schon angekündigt startet morgen, am 01.06.2011, die Aktion "Blogger suchen die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen". Ich freue mich sehr auf Eure persönlichen Lieblinge. So könnt Ihr mitmachen:
1. Schickt mir zwischen dem 01.06. und 01.08. 2011 eine Liste mit Euren 15 Lieblingsbüchern.
2. Vermerkt auf der Liste Euren Namen, Wohnort und Euer Alter.
3. Bücher aus Serien zählen einzeln, Ihr solltet also nicht schreiben "Biss-Trilogie", sondern Euch z.B. für "Biss zum Morgengrauen" entscheiden.
4. Die Reihenfolge der Bücher ist egal, nur die Anzahl der Nennungen auf allen Listen zählt. 
5. Insgesamt nehmen 67 Blogs an der Aktion teil - reicht aber bitte Eure Liste nur bei einem dieser Blogs ein.
6. Gerne könnt Ihr im Freundes- und Familienkreis weitere Listen einsammeln und diese (wieder mit Namen, Wohnort und Alter) bei mir einreichen.
7. Auf meinem Blog findet Ihr regelmäßig Updates zur Aktion, genau wie bei Caro von Bücher ohne Ende oder bei Tanja von Tialda liest oder oder oder. . . 
Los geht's!
Also dann, auf gehts ihr Leseratten, ich bin gespannt auf eure Auswahl.

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 27. Mai 2011

Gestern in meinem Briefkasten

Post. . . ein großer Papp-Umschlag von Knaur. . . Hmmm, hatte ich etwas bestellt und kann mich nur nicht mehr dran erinnern? Also reinschauen: Und schon halte ich zwei wirklich toll aufgemachte Herbst/ Winter- Kataloge von Knaur und Pan in den Händen.


Also Cappuccino gekocht und mich mit den beiden Schönheiten in die Sofaecke verkrümmelt.
Und jetzt erstmal in Ruhe blättern.

Allein die Aufmachung der Kataloge find ich schon sehr ansprechend. Naja und der Inhalt erst . . .



Da ist jede Menge dabei, was ich mir mal näher betrachten muß . . .



Im September kommt der 3. Band von Alterra - Der Krieg der Kinder- das möchte ich auf jeden Fall lesen, aber vorher muß erstmal Band 2 her.

Dann interessiert mich ein Buch von Ransom Riggs mit dem Titel -Die Insel der besonderen Kinder-, welches im November erscheint.

Und überhaupt: Es gibt jede Menge neuer, schöner Bücher, die man sich sicher nicht entgehen lassen sollte. Ich bin mir sicher, dass das eine oder andere Buch auch bei euch Einzug halten wird

Liebe Grüße, Eure Petra

Mein Freitagsfüller, der 21.

6a00d8341c709753ef01156f545708970c


1.  Eigentlich bin ich immer noch soooo müde.

2.  Ich mag gutes Essen und angenehme Gesellschaft.

3.  Vor vielen Jahren habe ich noch geraucht.

4.  Heute gibt es selbstgemachten Nudeleintopf zum Abendessen.

5.  Ich weiß genau, so kann es nicht weiter gehen.

6. Mit meiner Allergie hab ich zur Zeit wiedermal ein Problem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Feierabend, morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich mich nach dem Dienst einfach nur ausruhen!

Diese Woche bin ich wegen der Allergietabletten nur platt und müde, es ist unerträglich... wie war eure Woche? Wollt ihr auch einen Freitagsfüller, dann schaut mal bei Barbara vorbei.

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 23. Mai 2011

Neues im Regal, -17-

Eins rein . . . eins raus, das ist das Ergebnis der letzten Woche.
Das neue Buch kommt von vorablesen, es handelt sich um "Das Leben und schlimmeres" von Georg Ringswandl. Die Leseprobe war recht witzig, mit der hoffentlich richtigen Dosis Ironie, also genau das richtige für zwischendurch.

Klappentext:
„Meine Frau hat mich heimlich, hinter meinem Rücken, bei der Volkshochschule angemeldet, und zwar, das hat sie auf Plakaten in der Stadt gesehen, für einen Anti-Gewalt-Kurs für Männer. Das ist heikel. Wenn du nämlich ohne dein Wissen von deiner Frau angemeldet wirst, bist du primär verdächtig, das heißt, du musst hingehen. Wenn du nicht hingehst, kommst du auf die Liste gewaltbereiter Männer. Nicht lustig. Ich bin zwar gewaltbereit, aber ich möchte nicht auf der Liste stehen.“
Wie wirkt sich ein Null-Energie-Haus auf das Liebesleben seiner Bewohner aus? Wenn ein herausoperierter Kropf radioaktiv verseucht ist – kann man den einfach so wegwerfen? Und inwiefern schafft Kleinkriminalität Arbeitsplätze? Georg Ringsgwandl spinnt aus Alltagserlebnissen und Beobachtungen in der bayerischen Provinz grotesk-komische Geschichten. Er erzählt von Ärger mit Ehefrau und Hunden, Nachbarn und Behörden; er leidet am Hochdeutschen und unter den Gebrechen des mittleren Alters; und er macht sich über bürgerliche Neurosen und alternative Heilmethoden lustig. Ein wunderbar schräges Buch, mit viel Dialogwitz und manchmal erfrischend derb.
Ich bin gespannt, wie es insgesamt ist.

Und dann habe ich mein erstes Buch über Bookcrossing freigelassen. Da ich das Buch "Engelspfade" ja über eine Thalia-Bookcrossing-Aktion erhalten und nun auch gelesen habe, mußte es ja wieder in die Wildnis entlassen werden. So haben wir gestern den autofreien Sonntag in Hannover genutzt, und das Buch am Opernplatz seiner Bestimmung überlassen und es gut verpackt an einem Denkmal abgelegt. Nun bin ich gespannt, ob ich je wieder davon hören werde. Wäre auf jeden Fall schön . . .

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche
Liebe Grüße, Eure Petra

Samstag, 21. Mai 2011

"Engelspfade" von Alice Peterson

316 Seiten
ISBN 9783404165094
Luebbe-Verlag
Preis: 7,99€
Taschenbuch


Ich hatte es ja schon befürchtet, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte; ich brauche Taschentücher. Das war und ist die Grundvoraussetzung, zumindest für mich, um dieses Buch lesen zu können.
Cass, eine junge Frau, ist nach einem Verkehrsunfall querschnittgelähmt. Rumms, aus, vorbei, Ende. Nie wieder Spaß, alles Scheiße, keine Männer, kein Sex. Nichts. Nie wieder auf Dragon reiten. Nie wieder aus dieser vermaledeiten Familie raus. Nie wieder frei und unabhängig. Das sind Cass' Gedanken, und man kann sie ihr nicht übelnehmen. Erstmal. Am liebsten den ganzen Tag unter der Bettdecke liegen, nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Aber das kann doch nicht alles sein, oder? Ihre Mutter hat Schuldgefühle, denn ausgerechnet als sie ihre Tochter nach einem dämlichen Streit auf dem Handy anrief, geschah der Unfall. Und nun will sie alles daran setzten, ihre Tochter aus diesem Loch wieder hervor zulocken. Ein harter Weg, doch es gibt da diese Organisation, die sogenannte Helferhunde ausbildet. Für Cass wäre so ein Hund die Chance, ein Stück ihrer Unabhängigkeit zurück zu erobern. Schließlich fliegt sie sogar mit einer Organisation nach Colorado, um dort Ski fahren zu lernen. Und sie lernt Charlie, einen der Betreuer kennen, der ihr viel Mut und Zuversicht macht. 

Mein Fazit

ausgezeichnet
Alice Peterson bringt hier ein Tabuthema zutage, bei dem auch heute immer noch viele Menschen weg schauen. Und die Gesellschaft macht es den Menschen im Rollstuhl wirklich nicht immer einfach. So werden hier viele sehr realistische Alltagsprobleme aufgezeigt, die unüberwindbar erscheinen, es häufig auch sind. Aber glücklicherweise gibt es auch Menschen, die sich einen Kopfgemacht haben, damit solche Hindernisse beseitigt werden oder garnicht erst auftauchen.
Cass erzählt uns hier ihre Geschichte, die durchaus wahr sein könnte. Im Wechsel begegnen wir ihr in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Sie schildert uns einen kleinen Teil ihres Lebens vor dem Unfall, die harte Zeit für sie, als ihr klar wird, was der Unfall mit ihr angerichtet hat, und wie sie im Jetzt damit umzugehen gelernt hat. Sie hat dabei einen neuen Freund, Ticket, ihr Helferhund, der vieles für sie verrichten kann. Und ich finde es faszinierend zu lesen, was er alles kann. Es ist auch schön zu lesen, dass Cass ihr Leben langsam, aber sicher in den Griff bekommt. Es gab einige Momente, in denen ich wirklich zu Tränen gerührt war, aber auch Augenblicke, in denen ich wütend wurde über soviel Ignoranz in der Welt. Cass' Selbstbewußtsein wächst in der Tat mit ihren Aufgaben: Sie zieht nach London, fährt wieder Auto, unternimmt viel, auch mit ihren Freunden Dom und Guy, die sie im Krankenhaus kennen gelernt hat. Und schließlich hat sie sogar wieder einen Job, der ihren besonderen Anforderungen entspricht. Doch es gibt auch Freunde, die nicht wissen, wie sie mit Cass' Situation umgehen sollen. Die möchte man am liebsten auch mal in einen Rollstuhl setzen, damit ihnen vielleicht klar wird, wie sich diese Perspektive anfühlt.
Die Handlung sowie auch die verschiedenen Personen sind sehr glaubwürdig dargestellt, der Schreibstil ist geradeaus und direkt, was das Lesen angenehm macht. Und ich finde es gut, dass mit jedem Thema respektvoll umgegangen wird und wirklich kein Problem unter dem Teppich verschwindet.

Die Autorin
Alice Peterson, geboren 1974, hat sich erfolgreich dem Schreiben von Romanen gewidmet, nachdem sie aus Gesundheitsgründen ihre Karriere als Tennisspielerin aufgeben musste. In ihren bisherigen Romanen "Regenbogenträume" und "Herzenssachen" widmet sie sich immer Heldinnen, die entweder selbst mit einem Handicap zu kämpfen haben oder eine problematische Situation in ihrer Familie bewältigen müssen. Peterson beschreibt diese besonderen Lebensgeschichten mit viel Gespür, Humor und einer positiven Haltung. Beide Romane wurden von den Lesern und der Presse mit großer Begeisterung aufgenommen. "Engelspfade" ist ihr dritter Roman.
Quelle: Luebbe
Ich möchte mich herzlich bedanken bei Christian Øertel, einem Buchhändler aus Neuss, der mir dieses Exemplar im Rahmen einer Bookcrossing-Aktion von Thalia zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 20. Mai 2011

Mein Freitagsfüller, der 20.

6a00d8341c709753ef01156f545708970c






1.  Heute könnte ich mich von meinem Nachtdienst erholen, und genau das tue ich auch .

2.  Spargel mit selbstgemachter Hollandaise, von meinem Mann zubereitet, ist das beste, was ich in der letzten Zeit gegessen habe.

3.  Wenn ich so neben mich schaue, sehe ich (m)ein kuscheliges Sofa inklusive Kuscheldecke . 

4.  Die ersten zwei Nächte im Dienst waren ganz schön stürmisch, ich war froh, als es vorbei war.

5.  Es gibt Leute, denen möchte ich mal so richtig meine Meinung geigen . . .

6.  Diese Serie "Two and a half man" ist echt blöde, aber ich finde das immer zu komisch.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend ohne Nachtdienst, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich vielleicht direkt in die City zum autofreien Sonntag !

Und schon wieder eine Woche vorbei. . . hier gehts zum Freitagsfüller von Barbara.

Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 18. Mai 2011

Stöckchen über 100 Bücher, die man gelesen haben muß

Auf einigen Blogs wandert seit einiger Zeit dieses Stöckchen herum, und ich habe es mir mal bei Jari geschnappt. Alle, die ich gelesen habe, sind dick markiert. Immerhin 26 von 100, besser wie nichts . . . Und noch 4 auf meinem SuB.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien 
2. Die Bibel zumindest in Auszügen
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett 
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross 
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen  SuB18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse 
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende 
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt  SuB
 29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny  SuB
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams 
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown  SuB58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Diris
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Da ich gerade Nachtwache habe, sind meine Blogeinträge etwas rar zur Zeit, aber ab Freitag bin ich wieder voll dabei.
Liebe Grüße, Eure Petra 

Montag, 16. Mai 2011

"African Boogie" von Helmut Barz

384 Seiten
ISBN 9783866807495
Sutton-Verlag
Preis: 12,00€
Taschenbuch

Nachdem ich den ersten Teil mit Begeisterung gelesen, ja förmlich verschlungen habe, durfte der 2. Teil um Katharina Klein und Andreas Amendt nun folgen.

Achtung: Bitte nur lesen, wenn wirklich gewollt . . .  Verdacht auf Spoiler . . .

Um sich von WestEnd Blues zu erholen und etwas Abstand zu gewinnen, muß Katharina, mittlerweile Kriminaldirektorin, ersteinmal untertauchen. Und so fliegt sie kurzerhand nach Tansania, auf eine kleine Insel namens Mafia-Island. In einer wunderbaren Hotelanlage, die nur über eine aufwendig hergestellte Brücke erreichbar ist, hofft sie, sich zu erholen und in Ruhe die Akte durch zusehen, in der es um den Mord an ihrer Familie geht.
Doch diese Ruhe soll nicht so recht eintreten: Erst trifft sie überraschend Harry wieder, einen ehemaligen Kollegen aus Kassel, der im Hotel für die Sicherheit zuständig ist. Und diese Sicherheit ist dringend nötig, denn den Gästen des Hotels geschehen seltsame Unfälle, und sie sterben förmlich weg wie die Fliegen. So bleibt Katharina nichts anderes übrig, als die Akte erneut zu schliessen und sich den mysteriösen Unglücksfälle zu widmen. Als zudem die Brücke weggesprengt wird, ist klar, dass es jemanden auf der Insel gibt, der den Gästen ans Leben will. Und da auf längere Zeit keinerlei Hilfe von aussen zu erwarten ist, heißt es, die "Schäden" so gering wie möglich zu halten.

Mein Fazit

ausgezeichnet

Der 2. Frankfurt-Krimi beginnt mit den Sätzen, die den 1. Band beendeten, so dass man gleich das Gefühl hat, sofort wieder mittendrin zu sein. Und insgesamt steht der 2.Teil dem 1. in nichts nach. Mit ironischem Witz und viel Abwechslung gehts zügig zur Sache, und es kommt nicht einmal im Ansatz Langatmigkeit auf.

Die verschiedenen Hotelgäste sind dermassen bildhaft beschrieben, dass man sofort ein Bild vor Augen hat. Da fehlt kein Detail, und jeder bekommt sein Fett weg, sei es nun die schmuckbehängte "alte Schachtel" oder der "Ausschnitt-anstarrende Widerling", einfach nur köstlich.
Die Mischung der Gäste und der Verlauf des Ablebens einiger von ihnen erinnert mich ganz entfernt an den Filmkrimi "Eine Leiche zum Dessert".
Um die Morde aufzuklären, werden die verbleibenden Personen aus einer Not heraus kurzerhand in eine Art kriminalistischem Rollenspiel eingebunden, um selbst ihr Gespür für die aufreibende Situation zu entfalten.

Insgesamt erneut ein unterhaltsames Lesevergnügen, das mich nun nötigt, gespannt auf den 3. Teil zu warten, denn den muß es einfach geben.

Der Autor
Helmut Barz, Jahrgang 1969, wuchs in St. Peter-Ording an der Nordseeküste auf. Dort machte er 1988 sein Abitur. Nach zwei Jahren Arbeit an verschiedenen Berliner Theatern begann er 1990 das Studium der Theaterwissenschaften in Gießen. Aufbauend darauf studierte er von 1995 bis 1998 Theaterregie in Frankfurt am Main.Seit 1998 ist er freier Regisseur und Autor. Er inszenierte unter anderem in Kapstadt, Stuttgart, Frankfurt und Celle. Nebenher begann er für die Werbung zu arbeiten. Zurzeit  ist er freiberuflicher Kreativdirektor, Texter und Consultant und arbeitet für Unternehmen wie IBM, ABN AMRO oder Manpower.
Die Herrin, eine Hommage an seine norddeutsche Heimat und an die Klassiker der Schauerliteratur, ist sein erster Roman und im Jahr 2006 unter dem Titel Weißes Blut im Gryphon-Verlag München erschienen.
Westend Blues. Ein Katharina-Klein-Krimi, der zweite Roman ist der Auftakt zu einer im Frankfurt der Gegenwart angesiedelten Krimi-Reihe, die die Welt des klassischen Whodunnit mit der Welt der forensischen Wissenschaft verbindet.
Quelle: http://www.helmut-barz.info/uebermich-vita.html

Vielen Dank an den Suttonverlag und Olivia Schrumpf, die mir auch dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 13. Mai 2011

Mein Freitagsfüller, der 19.

6a00d8341c709753ef01156f545708970c





1.  Immer wenn ich Musik höre, muß ich unbewußt mitsummen.

2.  Dunkelblau ist meine Lieblingsfarbe, nicht hellblau.

3.  Der ESC ist mir dieses Jahr ein wenig zu viel . 

4.  Mehr Freizeit für alle!

5. Es überraschte mich, dass ich trotz unseres endgültig verstorbenen Autos immer noch lachen kann, denn eigentlich ist mir zum Heulen zumute.

6. Perfekt zu sein ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett, morgen habe ich nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich keine Ahnung was!

So ihr Lieben, nachdem Blogger nun wieder funktioniert, hab ich auch noch schnell meinen Freitagsfüller serviert. Und wie schaut es bei Euch aus? Klickt hier, und ihr seid dabei.

Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 11. Mai 2011

Meine Lesezeichen von Herr der Ringe und persönliche

Ich habe euch solange keine meiner Lesezeichen gezeigt, das möchte ich heute ändern. Diesmal geht es um Lesezeichen, die etwas mit "Herr der Ringe" zu tun haben. es sind nur wenige, aber immerhin.



Die Lesezeichen mit dem Ring sind euch ja sicherlich bekannt, und das 3D-Lesezeichen hatte ich euch auch schon einmal gezeigt.
Ganz rechts ist ein Lesezeichenkalender mit vielen Personen aus dem Film.











Das hier ist ein besonderes Lesezeichen, denn es ist nicht nur ein solches . . .




Wenn man es aus der Hülle nimmt, kann man es aufklappen . . .




. . . und schon hält man eine Karte von Mittelerde in der Hand








Und nun gibt es noch ein paar, die mit meinem Namen oder wenigstens mit meinen Initialien versehen sind.


Ganz links eine Karte, aus der man das Lesezeichen entnehmen kann, rechts daneben ein selbstgemachtes. Auf einer Seite von Playmobil konnte man zum Thema Ägypten sein eigenes Lesezeichen aus den entsprechenden Zeichen erstellen. Unten links ein "P" und daneben ein winziges Büchlein, bedruckt mit meinem Namen, das mußte ich mir auf dem Weihnachtsmarkt kaufen.




Das hier ist ein kompletter Kalender von verschiedenen Künstlern, ebenfalls mit "Petra" versehen




Und die beiden Schönheiten dürfen natürlich auch nicht fehlen.












So, das war es dann erstmal wieder, ich wünsche Euch einen schönen Tag

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 9. Mai 2011

"Ohne. Ende. Leben." von Libba Bray

560 Seiten
ISBN 9783423248792
DTV
Preis. 14,90€
Taschenbuch


Leben: die charakteristische Eigenschaft, die Lebewesen von anderen Dingen unterscheidet. 
So lautet die Erklärung aus Wikipedia.

Und um das Leben geht es in diesem Buch. Cameron, ein durchschnittlicher Jugendlicher erfährt, dass er unheilbar an der Creutzfeld-Jacob-Krankheit leidet. Mann-o-mann, für einen 16-jährigen eine Hammerdiagnose, die man nicht einfach so wegsteckt. Warum nur ausgerechnet Cameron? Und woher? Er will doch nur Musik machen und hören, einmal Sex haben mit Stacy, ab und zu mal kiffen, seine Schwester nerven, leben, eben alles, was man mit 16 so machen möchte. Und nun? Im Krankenhaus taucht Dulcie auf, ein flippiger Engel mit Springerstiefeln und sie erklärt ihm, dass er einen Mission zu erfüllen hat, damit er sich und die Welt retten kann. Dazu muß er nur Dr. X finden. . .  . Gemeinsam mit Gonzo, einem Freund aus dem Krankenhaus macht er sich auf in eine ungewisse Zukunft.

mein Fazit

sehr gut

Zu Beginn dieses Buches dachte ich mir: Ok lese ich mal, und schaue, wie es so ist. Mit gemächlichem Tempo und vielen kleinen chaotischen Schlenkern nach allen Seiten geht es voran. Irgendwie hat man das Gefühl, beim Kiffen dabei gewesen zu sein, die Geschichte dümpelt so schillernd und flippig vor sich hin. Doch als Cameron sich auf den Weg macht, um die Welt zu retten, geht es immer zügiger vorwärts. Mit witzigen Ideen, die mich an Filme wie "Per Anhalter durch die Galaxis" oder "Zurück in die Zukunft" erinnern, geht und fährt Cameron seinen Weg. Es gibt etliche Stellen, bei denen ich herzhaft lachen konnte, aber es gibt auch traurige Momente, in denen mir klar wurde, um was es hier im Grunde eigentlich geht: Leben! Nicht nur existieren, sondern Leben, lachen, dabei sein, fühlen, weinen, schreien, wütend sein, lieben. Einfach das Gefühl, nicht sang- und klanglos dazusein und irgendwann unbemerkt zu sterben. . . sondern etwas zu hinterlassen. Die Leute sollen sich an ihn erinnern, und sagen: "Hey weißt du noch, diese geile Party mit Cameron." Oder "Wow, denkst du manchmal an diesen abgefahrenen Tripp durchs Land mit ihm."
Libba Bray hat es geschafft, ein ernstes und trauriges Thema humorvoll und geschickt zu verpacken, und es so den Jugendlichen näher zu bringen. Aber auch Erwachsene sollten sich nicht davor scheuen, so ein abgedrehtes Werk in die Hand zu nehmen.

Die Autorin
Libba Bray schaffte es mit der Trilogie ›Der geheime Zirkel‹ auf die Bestsellerliste der New York Times und landete einen internationalen Erfolg. Für ›Ohne. Ende. Leben.‹ wurde sie mit dem Michael L. Printz Award ausgezeichnet. Libba Bray lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Brooklyn, New York.

Ich bedanke mich bei vorablesen und dem DTV für dieses Rezensionexemplar.

Sonntag, 8. Mai 2011

"Der bessere Mensch" von Georg Haderer

328 Seiten
ISBN 978385218631
Haymonverlag
Preis: 19,90€
gebundene Ausgabe


Major Schäfer macht sich auf zu seinem nächsten Fall. Ein Mann liegt tot in seiner Villa. Das grausige dabei: Jemand hat ihm den Kopf mit Phosphorsäure übergossen. Doch nach genauer Untersuchung wird klar, dass Hermann Born schon vorher tot war. Feinde hatte er scheinbar genug, schließlich war sein Leben als Politiker nicht nur eitel Sonnenschein. Wurde ihm seine politische Meinung in Richtung der Nazis doch so sehr übel genommen? Schäfer und sein Team erwartet viel Arbeit. Für ihn kein Problem, die Pillen, die ihm sein Psychiater verschrieben hat, sind wahre Glücksbringer. Doch nicht für immer, das merken auch seine Kollegen. Als ein junges türkisches Mädchen erstochen aufgefunden wird, rastet Schäfer total aus, hat sich einfach nicht mehr unter Kontrolle. Kurzerhand wird ihm dieser Fall entzogen, er soll sich lieber in Salzburg um die Recherchearbeit kümmern, um im Fall Born endlich weiter zukommen. Denn mittlerweile gibt es einen weiteren Toten und die Entdeckungen am Tatort lassen alle Beteiligten an ihrer Arbeit zweifeln.

Mein Fazit

sehr gut
Auch in seinem dritten Fall tritt Major Schäfer als bekannte starke Persönlichkeit auf. Allerdings wird dem Leser schnell klar, dass es Schäfer schwer fällt, seine Gedanken zu sortieren. Man gut, dass Georg Haderer ihm den Bergmann zur Seite gestellt hat, ein wirklich treuer Kollege und Freund, der immer mit Rat und Tat da ist, wenn er gebraucht wird. Dieses Doppel in seiner Arbeit zu erleben, ist wirklich herzerfrischend.
Die Thematik dieses Krimis ist zu Beginn überhaupt nicht greifbar, der Leser erhält vage Anhaltspunkte, aber keinen direkten Hinweis, in welche Richtung es letztendlich gehen wird.
Auch im Verlauf bleibt es lange Zeit dunkel, diesmal geht es eher vielmehr um Schäfers Befinden, seinen Umgang mit seiner Krankheit, dem Burn-out, das ihn schwer angeschlagen hat. Teilweise ist es beängstigend, wie er mit seinem Pillen umgeht, die Nebenwirkungen ignoriert, und die Dosierung mal eben ändert.

Natürlich schafft er es trotzdem, im Fall Born vorwärts zu kommen, doch die eingeschlagene Richtung ist genau so erschreckend, denn es geht grob gesagt um die Neurologie, und wie sie mit bestimmten Methoden den Menschen dermassen verändern kann, um ihn zu einem "besseren Menschen" zu machen.
Ein Thema, das bereits in der Zeit des Naziregimes häufig zu finden war und hier sozusagen aufgrund der übergreifenden Generationen wieder auftaucht. Und es zeigt erneut, wie die Menschheit mit dem höchsten Gut unseres Daseins, mit dem Leben umgeht. Die Götter in Weiß lassen den Leser erschauern, man kann zum Glück nur mutmassen, was noch alles getan wird, von dem unsereins nicht weiß.
Keine Bange, es ist nicht wie bei Frankensteins, und es werden auch keine blutrünstigen Methoden und Quälereien dargestellt. Aber allein die Fantasy läßt einiges vor dem inneren Auge erscheinen.

Letztendlich ein Krimi, den ich gerne gelesen habe. Zügig ging es Seite um Seite voran, Langeweile kam nicht auf, weil allein schon die Gedankensprünge Schäfers zeitweise doch mehr Aufmerksamkeit erforderten, als es anfangs den Anschein hatte.

Der Autor
Georg Haderer, geboren 1973 in Kitzbühel/Tirol, lebt in Wien. Nach einem abgebrochenen Studium und einer vollendeten Schuhmacherlehre arbeitete er als Journalist, Barmann, Landschaftsgärtner, Skilehrer und Werbetexter. Bei Haymon: Schäfers Qualen (2009), sein Debüt und zugleich erster Teil der Reihe rund um Polizeimajor Schäfer, sowie der zweite Teil Ohnmachtspiele (2010). 
Quelle: Haymonverlag

Hier findet ihr die Rezension zum zweiten Teil mit Major Schäfer: Ohnmachtspiele

Vielen Dank an den Haymonverlag und Nicole Oberdanner, die mir dieses Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Samstag, 7. Mai 2011

Neues im Regal, -16-

Heute gabs Post, klar zwei Bücher, was auch sonst.
Das erste hatte ich mir bestellt, um meine Wunschliste ein wenig zu verkleinern. Und so kam heute "Wunschgeflüster" von Melina Gerosa Bellows bei mir an. Ich hatte es mal bei Lovelybooks entdeckt, als bookmouse eine Rezension dazu geschrieben hat.

Klappentext:
Es gibt nur ein paar Möglichkeiten im Leben, um sich etwas zu wünschen. Zum Beispiel, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Oder beim Ausblasen einer Geburtstagskerze. Oder wenn man eine ausgefallene Wimper wegpustet. Oder . . .  Willkommen in der Welt von Bella! Schon ihr ganzes Leben nützt sie jede Gelegenheit, um ihre Wünsche in die Welt hinauszuflüstern. Als Kind träumt sie von glatten Haaren und fröhlicheren Eltern. Als Teenager wünscht sie sich nichts sehnlicher als den ersten, perfekten Kuss. Und später, als erfolgreiche Journalistin, dürften es ruhig ein paar Pfunde weniger auf den Hüften sein. Doch ihr allergrößter Wunsch bleibt immer derselbe: ihren Zwillingsbruder von seinem Autismus zu befreien. Erst als sie ihn fast verliert, lernt sie, ihn so zu akzeptieren, wie er ist – und mit ihm auch sich selbst. . .
Ich brauch sicher ein oder zwei Taschentücher beim Lesen . . . naja selber schuld. 

Und nun zum zweiten Buch. Dazu gibt es eine kleine Vorgeschichte. Bei Facebook gab es vor einigen Tagen von Thalia die Information, dass sie 1000 Bücher im Rahmen einer Bookcrossing-Aktion in die Freiheit entlassen wollen. Es gab eine Liste dazu, welche Buchhandlungen in welchen Orten dabei sind. Und dann hab ich mir erlaubt, mich öffentlich auf FB zu "beschweren", weil es in Hannover natürlich keine Thalia-Buchhandlung gibt.
Prombt hatte ich eine Nachricht von einem netten Buchhändler aus Neuss, der mir kurzerhand anbot, mir eines der Bücher zu schicken, ich solle mir aus der Aktion nur eines aussuchen. Das fand ich supernett von ihm und so kam nun heute "Engelspfade" von Alice Peterson, inklusive Bookcrossingaufkleber und in einer BC-Tüte verpackt, bei mir an. Ich habs gleich bei BC registriert und es geht auf jeden Fall wieder auf die Reise, wenn ich damit fertig bin.

Klappentext:
Cassandra ist Anfang zwanzig, als ein schwerer Unfall ihre Zukunft zerstört: Sie ist querschnittsgelähmt. In ihrer Verzweiflung zieht sie sich von allem zurück. Ihre Mutter erzählt ihr von speziell ausgebildeten Hunden für Behinderte, doch Cass ist skeptisch. Bis der Golden Retriever Ticket zu ihr kommt und ihr Leben von Grund auf verändert. Sie beginnt an sich zu glauben, sie traut sich wieder etwas zu - und bucht schließlich einen Skiurlaub. Sie ahnt nicht, dass ihr Leben damit ein weiteres Mal eine neue Wendung nimmt. . .

Fragt mich nicht, warum, ich habe keine Ahnung, aber ich brauch wohl gerade Tränendrüsenfutter.

Ich wünsche euch allen ein tolles Wochenende mit Sonne, Spaß und vielleicht einem lecker Eis.

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 6. Mai 2011

Mein Freitagsfüller, der 18.

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

1.  Also wirklich, warum steht unser Auto bloß immernoch in der Werkstatt . . .

2.  Morgen gehe ich zu den Pflanzentagen in Hannover und kaufe mir Sommerblumen.

3.  Menschen mit Spinnen als Haustier sind mir nicht geheuer. 

4.  Was die verflixte Reperatur kostet, will ich gar nicht wissen.

5.  Hallo, mein Name ist Petra und ich bin noch sehr müde.

6.  Heute schon frei, das wär' jetzt genau das richtige.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf selbstgemachten Kartoffelsalat mit Fisch, morgen habe ich Blumen und Tomatenpflanzen einkaufen geplant und Sonntag möchte ich jetzt noch nicht verplanen!

Wer mag klickt einfach hier, und macht mit.
Liebe Grüße, Eure Petra

Donnerstag, 5. Mai 2011

Ein neuer Award

 . . . macht auf den Blogs die Runde. Und schupps, hab ich einen von Sarah von Lesen bildet erhalten. Dafür von mir und hier ganz lieben Dank dafür.



Es gibt 3 Fragen dazu zu beantworten:

1. Wieviele Bücher besitzt du?
Also, wenn ich die Kochbücher und die Kinderbücher nicht mitzähle, sind es ca. 600, die mein eigen sind. Die Kochbücher sind sicher nochmal so um die 60, und die Bücher meiner Kinder sind auch schon bei über 100 angekommen.

2. Seit wann liest du?
Seitdem ich es kann, also ca. seit 38 Jahren . . . oh meine Güte, bin ich alt . . .

3. Wie oft liest du in der Woche?
So ziemlich jeden Tag im Jahr, es gibt nicht viele Tage, die ohne ein paar Seiten vergehen.

Nun möchte ich diesen frühlingsgrünen Award an folgende Blogs vergeben:


Und wer jetzt nicht erwähnt wurde, soll nicht traurig sein, sondern sich diesen kleinen Farbtupfer einfach mitnehmen.
Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 4. Mai 2011

"Ruhe nirgends" von William Gay -Gastrezension-

Anne von Es wird gelesen . . . hat mir gerade geschrieben, dass sie mit dem oben genannten Buch nun fertig ist, und hat mir gleich mal ihre Rezension dazu mitgeschickt, die ich natürlich auf keinen Fall vorenthalten möchte. Ihr erinnert euch evtl. noch, dass ich dieses Buch abgebrochen hatte und es gegen eine Gastrezension weggegeben habe. Also. . . los gehts.

344 Seiten
ISBN 9783716026359
Arche-Verlag
Preis: 19,90€
gebund. Ausgabe




Seit einigen Monaten stricke ich mehr oder weniger regelmäßig,
vorzugsweise sind es Babysöckchen, Wichtelmützchen, oder Ähnliches, da
momentan so viele meiner Bekannten Kinder bekommen. Zwischendurch
strickte ich mir auch selbst eine Mütze, nachdem ich meine alte nach
einem Feierabendbierchen zu viel in einer Kneipe vergessen hatte. Warum
erzähle ich euch das? Nun, essentielles Werkzeug beim Stricken ist ja,
nebst Stricknadeln, das Garn. Da gibt es unzählige Varianten und Farben,
doch eines haben sie gemeinsam: Wenn man das Garn in einem geringen
Abstand mit beiden Händen hält und die Hände dann zueinander führt,
zeigt der Faden, dass er aus mehreren Einzelfäden besteht. Das macht das
Stricken nicht immer ganz einfach, wenn sich einer dieser Einzelstränge
mal wieder in der falschen Masche verliert.
Ein bisschen ist William Gays Roman "Ruhe nirgends" wie mein Strickgarn.
Prinzipiell habe ich einen Faden - bei Büchern nennt man ihn ja gern den
roten - aber wenn ich nicht genau aufpasse, dann dröselt er sich in
seine Einzelfäden auf und ich habe ein ganzes Stück Arbeit, diese wieder
zu einem Faden zusammenzuzwirbeln, und einzelne Fäden nicht in die
falsche Masche einzustricken, wodurch das Gesamtmuster einen kleinen
Fehler bekäme... Und noch eine Herausforderung bietet dieser Roman: Er
besteht aus zwei Büchern (nennen wir sie Über-Kapitel), die prinzipiell
in einem "Rutsch" die Geschichte des Romans erzählen, doch etwas ist
anders im ersten Teil. Kennt ihr das, wenn ihr zwei Gegenstände vor euch
seht, aber euren Blick nur auf einen davon scharf stellen könnt?
Irgendwie las sich der erste Teil dieses Romans so, als ob ich
Gegenstand A fixiere, aber das eigentlich wichtige Gegenstand B ist, den
ich jedoch nur im Augenwinkel wahrnehme und in seinen Umrissen erkenne...

Doch das war eine lange Vorrede, ohne etwas zum Inhalt zu sagen: Worum
geht es überhaupt? Im Jahr 1933 erschießt der Farmer Hardin seinen
Nachbarn Winer. Und das aus einem ganz banalen Grund: Winer ist dahinter
gekommen, dass Hardin illegal Schnaps brennt. Natürlich macht er das
nicht auf seinem eigenen Besitz, sondern legt verschiedene Destillen auf
den Grundstücken seiner Nachbarn an - dazu gehört auch Winer, der ihm
jedoch auf die Schliche kommt und ihn zur Rede stellen will, was tödlich
für ihn ausgeht. Hardin versenkt seine Leiche kurzerhand in einem
ungenutzten Brunnen, der so tief ist, dass der Aufprall der Leiche am
Boden schon gar nicht mehr zu hören ist.
Zehn Jahre später geht die Handlung weiter. Winers Sohn ist mittlerweile
alt genug, für sich und seine Mutter finanziell aufzukommen. Er verdingt
seine Arbeitskraft über allerlei Hilfsarbeiten. Und schließlich wird er
bei Hardin angestellt, der mittlerweile nicht nur so erfolgreich seinen
Whiskey verkauft, dass er eine eigene Spelunke errichten will, sondern
sich mittlerweile mit dem ortsansässigen Hilfs-Sheriff so gut gestellt
hat, dass ihm ob seiner kriminellen Machenschaften niemand an den Karren
fahren kann. Überhaupt verbreitet Hardin Angst und Schrecken im Ort.

"Hardin lebte in einer Welt, die er Tag für Tag manipulierte, man konnte
nie wissen, wann sich eine Information als nützlich erweisen würde. Das
Leben war ein Puzzle, das jemand am Tag von Hardins Geburt
auseinandergetreten hatte, und er selbst setzte die Teile jetzt immer
noch Stück für Stück zusammen und hielt jedes einzelne hierhin und
dorthin, um zu sehen, wo es passte."
(Gay 2010: 120)

Das Pikante daran: Hardin selbst ist eigentlich nur der Handlanger auf
der Farm von Hovington, der aufgrund einer Rücken-Fehlstellung nicht
mehr arbeiten kann und schließlich abnorm gekrümmt dahin siecht, während
Hardin sich mehr und mehr in seinem Zuhause breit macht und kurzerhand
zum neuen Familienoberhaupt avanciert. Spätestens nach Hovingtons Tod
kann Hardin schalten und walten, wie es ihm beliebt. Und dabei lästert
er immer über Menschen wie Hovington, die kein Rückgrat besitzen und
sich von anderen vorschreiben lassen, was sie zu tun und zu lassen haben
- welch traurige Ironie, dass Hovington ob seiner massiven
Rückenverkrümmung schließlich tatenlos ans Bett gefesselt war...
Und nun haben wir Winers Sohn, der weiß, wie kriminell Hardin ist. Er
schwört sich, einfach nur jeden Freitag seinen Lohn zu kassieren und
sich sonst nicht weiter in Hardins Geschäfte einzumischen. Er weiß ja
nicht, dass Hardin seinen Vater getötet hatte - er ist jedoch als
einziger im Ort davon überzeugt, dass sein Vater eben nicht wortlos
abgehauen ist, sondern vermutet kriminelle Machenschaften hinter seinem
Verschwinden, während seine Mutter gegen ihren Mann hetzt, der
wutentbrannt das Haus verließ und niemals wiederkehrte.

Nach einem beinahe biblischen Regenguss wird der Schädel von Winers
Leiche schließlich an die Oberfläche gespült. William Tell Oliver findet
ihn - er weiß sogleich, was er von diesem Fund zu halten hat. Und er
weiß, dass ihm dieses Wissen einmal noch von Nutzen sein wird... Bis
dahin versucht er aber einfach nur, den jungen Winer nach Kräften zu
unterstützen, denn er ist der erste Mensch seit Jahrzehnten, der ihm im
Leben wichtig ist, nachdem seine Frau verstarb und er allein und ruhelos
zurückblieb.

Letztendlich ist es Olivers Suche nach Ruhe, die diesem Roman seinen
Namen gab - so würde ich zumindest vermuten. Man muss schon eine große
Portion an Neugier mit sich bringen, über den ersten Teil des Buches am
Ball zu bleiben, der so unscharf seine Kulisse beschreibt. Doch die
Geschehnisse von 1933 im Hinterkopf weiß man, dass dieser Roman nicht
konfliktfrei enden kann. Erst recht nicht, als sich Winer in Hovingtons
Tochter verliebt, für die Hardin jedoch ganz andere Pläne schmiedet...

Und während Hardin den Ort in seinem Bann hält, ist es eigentlich
Oliver, der die geheime Hauptrolle in diesem Roman spielt. Davon lenkt
die Handlung jedoch wieder und wieder ab: Selbst im letzten Drittel
werden noch neue Personen eingeführt, und für mich war es nicht immer
einfach, diese gleich an ihren Platz im Gefüge einzuordnen -
insbesondere, weil so viele der Namen mit "H" begannen, was ich für eine
unglückliche Wahl halte... Erst ganz zum Ende hin spitzt sich die
Handlung dann zu ihrem dramatischen Ende hin zu und die Spirale
fokussiert Oliver. Eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte und
die im Originaltitel "The Long Home" viel treffender zum Ausdruck kommt.

Alles in allem ein Roman, wie ich ihn noch nie in seiner Art in den
Händen hielt. Eine düstere Geschichte, die einen verstörenden Blick auf
eine ländliche Gegend voller Hoffnungslosigkeit, Tristesse und
Selbstjustiz wirft. Eine Spirale, die in unglaublich weiten Bögen ihre
Radien spannt, bis sie im letzten Drittel ihren Mittelpunkt forciert.
Ein Roman, der seinem Leser nicht nur Konzentration, sondern auch Geduld
abverlangt. Ein Krimi, der völlig untypisch ist und trotz aller
drastischen Schilderungen von physischer Gewalt den Fokus auf eine ganz
andere Form der Grausamkeit legt.

Ich bleibe tief berührt zurück, allerdings auf eine bitter-süße Art und
Weise...

Fazit: 5 Sterne!

Dienstag, 3. Mai 2011

Meine Lieblingsbuchhandlung im Juni 2011

Nächsten Monat gibt es nur einen einzigen Termin in meiner Buchhandlung, aber auch den möchte ich euch nicht vorenthalten.


 So, das wars dann auch schon wieder.
Lieben Gruß, Eure Petra

Montag, 2. Mai 2011

Neues im Regal, -15-

Neulich hatte ich euch davon berichtet, bei einem Ostergewinnspiel vom Emons-Verlag eines von 15 signierten Büchern gewonnen zu haben, ich wußte nur nicht, welches.
Nun ist es angekomnmen und es handelt sich um den Köln-Krimi "Der Richter-Code" von Edgar Franzmann.


Klappentext:
Georg Rubin, Kölns ehrgeizigster Journalist, erfährt bei den Ermittlungen zu einem Mordfall, dass im Richter-Fenster des Kölner Doms eine verschlüsselte Botschaft versteckt ist. Soll der Dom zerstört werden? Wer sind die Täter, islamische Fundamentalisten oder christliche Pius-Brüder? Und was liegt wirklich unter dem eingestürzten Stadtarchiv begraben? Rubin gerät in einen Sumpf von Tod und Korruption, aber er riskiert alles, um den »Richter-Code« zu entziffern und die finale Katastrophe zu verhindern.
Und wie versprochen, ist es auch signiert.


Also, vielen Dank an den Emons-Verlag für dieses auch optisch sehr schöne Buch.

Und dann wollte ich euch noch kurz sagen, dass es immer gut ist, wenn ihr ein Buch dabei habt. Zumindest fand ich das heute wieder mal, denn ich steckte heute morgen um 6.00 Uhr für ca. 45 Minuten in einem  Fahrstuhl unseres Krankenhauses fest, bevor man mich befreien konnte, und ich war froh, dass ich mein aktuelles Buch in der Tasche hatte. Ich habe lockere 27 Seiten geschafft . . .


Also dann, ihr Lieben
Liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 1. Mai 2011

Gesammelte Schätze im April 2011

Bei soviel gelesenen Büchern kommen natürlich auch jede Menge Zitate zusammen, die ich euch hier heute vorstellen möchte.


April 2011

Abgehakt von Kerstin Hamann, Seite 331
Das Leben war ein Geschenk! Und jeden Tag würden sie es als ein solches ansehen und gemeinsam geniessen.

Das Portal von Elke Pistor, Seite 57
"Du wirst erst wissen, was du aufgegeben hast, wenn es bereits geschehen ist. Und dann wird es kein Zurück mehr für dich geben."

Das Portal von Elke Pistor, Seite 148
"Auch Engel sind manchmal müde."

Letzter Kirtag von Herbert Dutzler, Seite 180
Gasperlmeier beschlich das Gefühl, dass sich das Mädchen über ihn lustig machte. "Wir müssten, wegen einer Ermittlung, Ihren wissen, Ihren Namen und wie Sie heißen." Das war gründlich mißglückt.

Linksaufsteher von Matthias Sachau, Seite 158
Ich glaube, das Spießigste, was man überhaupt machen kann, ist, darüber nachzudenken, ob etwas spießig ist.

Sarahs Schlüssel von Tatiana de Rosnay, Seite 354
Zakhor. Al Tickah.
Erinnere dich. Vergiss nie.

Sarahs Schlüssel von Tatiana de Rosnay, Seite 354
Michel. in meinen Träumen kommst du und holst mich zu dir. Du nimmst meine Hand und führst mich fort. Dieses Leben ist zu schwer für mich, um es zu ertragen. Ich sehe den Schlüssel und sehne mich nach dir und nach der Vergangenheit. Nach den unschuldigen, unbeschwerten Jahren vor dem Krieg. Ich weiß jetzt, dass meine Narben nie verheilen werden. Ich hoffe, mein Sohn wird mir vergeben. Er wird es nie erfahren. Niemand wird es je erfahren.

Hemmersmoor von Stefan Kiesbye, Seite 11
Die Zeit spielt keine Rolle. Ich war jung und wußte nichts von unserer Zeit. Es hatte in unserem Dorf nie eine andere Zeit gegeben. In Hemmersmoor ging sie nicht mutig voran. Sie hinkte ein wenig. . . 

Unter allen Beeten ist Ruh von Auerbach & Keller, Seite 237
". . . jeder, der mit Schmutz-Lutz seine Zeit verbringt, hat hinterher Dreckflecken im Hirn -  und det behindert det Denkvermöjen."

Unter allen Beeten ist Ruh von Auerbach & Keller, Seite 272
"Ihr Jungen handelt und redet aus eurer Kraft heraus und ohne das Wissen unendlicher Schmerzen, sagt meine Großmutter immer . . ."

Rauhe Sonnseite von Franz Josef Kofler, Seite 165
Das schönste, so weiß ich es heute, ist immer das Geheimnisvolle und Wunderbare, keine Wirklichkeit reicht an sie heran.
So ihr Lieben, und nun geh ich bei euch stöbern, und mir die schönen Zitate durchlesen, die ihr entdeckt habt.
Liebe Grüße Eure Petra

Mein SuB schrumpft

 Im Monat April 2011 habe ich folgende Bücher gelesen

- Das Portal von Elke Pistor, 235 Seiten
- Abgehakt von Kerstin Hamann, 300 Seiten
- Letzter Kirtag von Herbert Dutzler, 264 Seiten
- Linksaufsteher von Matthias Sachau, 352 Seiten
- Sarahs Schlüssel von Tatiana de Rosnay, 394 Seiten
- Ruhe nirgends von William Gay -abgebrochen nach ca. 140 Seiten-
- Hemmersmoor von Stefan Kiesbye, 207 Seiten
- Unter allen Beeten ist Ruh von Auerbach und Keller, 377 Seiten
- Rauhe Sonnseite von Franz Josef Kofler, 232 Seiten
- Ohne. Ende. Leben., angefangen, bis jetzt 80 Seiten

Das macht die für mich unglaubliche Anzahl von 2349 Seiten

Mein Highlight des Monats war diesmal eindeutig "Sarahs Schlüssel", dicht gefolgt von "Das Portal"

Und wie schaut es bei Euch aus?
Liebe Grüße, Eure Petra