Donnerstag, 30. Juni 2011

Neues im Regal, -20-

Und auch diese Woche gabs schon wieder 2x Bücherpost, die ich euch heute zeigen möchte.
Da wäre einmal ein neuer Krimi von Georg Haderer. Es trägt den Titel "Der bessere Mensch". Der Klappentext hört sich schon recht gut an.

Klappentext:
Schäfer ist zurück und er ist besser gelaunt denn je. Schließlich war der Polizeimajor in seinem letzten Fall dem Wahnsinn wesentlich näher als der Aufklärung der Morde. Der Pharmaindustrie sei Dank geht es ihm nun bestens. Fast zu gut, findet Assistent Bergmann, als sich sein Chef pillengestärkt und manisch rechthaberisch in die Ermittlungen stürzt: Ein Nationalrat im Ruhestand liegt tot in seinem Arbeitszimmer. Von seinem Kopf ist nicht mehr viel übrig, nachdem der Täter ihn mit Phosphorsäure übergossen hat. Die DNA-Spur allerdings führt zu einem Verbrecher, der seit fünfzehn Jahren tot ist. Wenig später wird ein türkisches Mädchen mit einem Messer in der Brust in der elterlichen Wohnung gefunden. In heiligem Zorn auf den tyrannischen Vater übt Schäfer Selbstjustiz und wird geradewegs nach Salzburg strafversetzt, wo der Fall eine so bizarre wie dramatische Wendung erfährt
Konsequent entwickelt Georg Haderer in Der bessere Mensch den Charakter seines liebenswert eigenwilligen Ermittlers weiter und erschließt eine neue Ebene der kriminalliterarischen Kunst furios, komisch und berauschend in jeder Beziehung. 
Nachdem "Ohnmachtspiele" mir doch recht gut gefallen hat, bin ich gespannt auf den dritten Teil mit Schäfer.

Und dann gab es unerwartete Post vom Pan-Verlag, auf die ich mich besonders gefreut habe. Es ist der dritte Teil aus der Reihe "Die dunklen Mächte" von Kelley Armstrong mit dem Titel "Höllenglanz"

Klappentext:
Wenn ich schlafe, beschwöre ich tote Fledermäuse. Wenn ich träume, schicke ich Geister in ihre verwesten Leichen zurück. Und wenn ich auf einem Friedhof stehe, wecke ich die Seelen von tausenden Toten. Meine Kräfte sind unberechenbar, denn ich bin das Ergebnis eines fehlgeschlagenen genetischen Experiments. Ich bin auf der Flucht vor meinen Schöpfern, die mich aus dem Weg schaffen wollen, und ich muss ausgerechnet die Wesen um Hilfe bitten, deren Zorn ich auf mich geladen habe: Die Geister der Toten ...
 Also, das regal wird niemals leer, wie ihr seht. . .
Liebe Grüße, Petra

Mittwoch, 29. Juni 2011

"Novemberasche" von Anja Jonuleit


304 Seiten
ISBN 9783423212465
Deutscher Taschenbuchverlag
Preis: 8,95€
Taschenbuch




 Ein toter Jugendlicher wird- wie passend- auf dem Friedhof gefunden. Im Regen sitzend an einen Grabstein gelehnt, die Handgelenke zerschrammt, die Kratzer sehen aus wie von Stacheldraht. Es handelt sich dabei um Leander Martin, einen hochintelligenten Schüler, der allem Anschein nach gefesselt, betäubt und letztendlich erstickt wurde.

Für Paula und ihre Kinder bricht ein Welt zusammen: Ihr Mann Eric ist bei einem Fallschirmabsprung ums Leben gekommen. Mitten aus dem Leben gerissen, und nach Sichtung aller Beweise handelt es sich angeblich auch noch um Selbstmord. Maria, ihre beste Freundin kümmert sich um die Kinder, Paula versinkt in einem stupurösen Tal, zu tief sitzt der Schock, um sich selbst zu befreien.

Für ihren Bruder Andreas Sommerkorn ebenfalls eine harte Zeit: Einerseits muß er sich um seine Schwester kümmern, in deren Umfeld immer mehr katastrophale Nachrichten um den verstorbenen Ehemann auftauchen. Aber er ist auch Polizist und kümmert sich um den fragwürdigen Fall des Leander Martin.

mein Fazit

sehr gut

Anja Jonuleit führt uns zweigleisig durch diesen Krimi. Dadurch wird die Spannung kaum unterbrochen, was auch durch die Wechsel der beiden Geschichten nicht beeinträchtigt ist.

Anfänglich hatte ich das Gefühl, die "Leander"-Geschichte geht in die rechtsradikale Richtung, aber letztendlich geht es um ein viel aktuelleres Thema: Das sogenannte Cyber-Mobbing, das hemmungslose Bloßstellen im Internet durch Videos und deren Kommentare, welche weltweit ihre Kreise ziehen und die Betroffenen schließlich in Depressionen bis hin zum Selbstmord treiben.

Im Verlauf der Geschichte um Leander wird langsam klar, dass auch Eric entfernt etwas damit zu tun hat.
Durch diese vielfäligen Möglichkeiten ist es für den Leser nicht einfach, den Mörder zu entlarven- selbst in sicheren Momenten wendet sich das Blatt, es entwickelt sich eine neue Perspektive und neue Möglichkeiten.
Die Beziehung zwischen Andreas und Maria, die wohl im ersten Band schon anklang, kommt auch hier nicht so recht vorwärts, der Leser merkt: es ist eben kein Liebesroman.

Abschließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass mir dieser Krimi gut gefallen hat. Anfänglich brauchte ich zwar etwas länger, weil ich die Vielfalt der Namen nicht so schnell zuordnen konnte, aber die Thematik des Krimis hat letztendlich überzeugt.

Die Autorin
Anja Jonuleit wurde 1965 in Bonn geboren, bsuchte das Sprachen- und Dolmetscherinstitut in München. Seit ihrem Abschluss 1992 ist sieÜbersetzerin und Dolmetscherin für Italienisch und Englisch. Sie lebte und arbeitete in New York, Bonn, Rom, Damaskus und München. 1994 kehrte sie mit ihrer Familie an den Bodensee zurück. Sie ist Mutter von vier Kindern. Ihr erster Krimi erschien 2007.
Quelle: amazon

Montag, 27. Juni 2011

Und noch einer . . .

Diesmal gabs einen Award von Lucian und ihrem Blog bookmark. Hey du liebe, danke schön, Ich freu mich sehr!!
Hier gibts natürlich auch ein Bild vom Award

Dazu gibts natürlich auch ein paar Regeln, aber schaut selbst.

- Include the award in your blog or post.
- Nominate as many blogs which you like.
- Be sure to link the nominees within your post.
- Let them know that they receive this award by commenting on their blog.
- Share the love and link to this post to the person whom you receive your award.

Und weiter geben möchte ich diesen Award an folgende Blog

Annette von wir lesen
Jenny von Lesen ist nicht nur ein Hobby
Lena von Seite um Seite

Das soll genügen, weil es erstens gerade mal wieder eine Awardschwemme gibt, und zweitens viele Blogs diesen Award schon bekommen haben.

Liebe Grüße, Eure Petra

Samstag, 25. Juni 2011

Danke schön

Es ist Award-Zeit. Lena von Seite um Seite und Sabine von Maxibienes Bücherregal haben mir einen Award zukommen lassen.

Also, ihr zwei: Ich bedanke mich ganz herzlich und finde es superlieb von euch.
Und so schaut er aus, der Gute:


 Mit diesem Award sind ein paar Aufgaben verbunden, die ich euch nun mal vorstellen werde.

  • Freu dich über diesen Award! Jubel- freu- in die Hände klatsch- Konfetti- Senf an die Decke!!!
  • Gib den Award an mindestens einen bis drei Buchblogs weiter
  • Poste den Link zu deinem Award-Post als Kommentar an den, der dir den Award verliehen hat und an den oder die, denen du diesen Award weiter gegeben hast
  • Beantworte die folgenden 5 Fragen
Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?
Es ist eine Art Sachbuch und es handelt sich um das Buch: Die letzten ihrer Art von Dougla Adams und Mark Carwardine. Die beiden haben aussterbende Tierarten besucht, und das auf eine so köstliche Art und Weise beschrieben, das man es immer wieder lesen kann.
Wieviele Bücher besitzt du momentan und wieviele davon hast du schon gelesen?
Es sind zur Zeit ca. 650 Bücher, davon habe ich ca. 500 gelesen
Wieso bloggst du über Bücher?
Zum einen, weil Lena von Seite um Seite mich angesteckt hat. Zum anderen, weil ich es klasse finde, mich anderen ebenfalls Lesebegeisterten auf diese Art mitteilen zu können.
Welches Genre hast du bisher noch nicht gelesen?
Ich glaube, im erotischen Bereich habe ich noch nichts gelesen.
Welchen Buchcharakter würdest du im realen Leben kennenlernen wollen?
Tja, da mußte ich doch erstmal etwas länger überlegen, aber ich würde gerne mal Momo kennenlernen wollen.

 So ihr Lieben, diesen Award gebe ich weiter an
Ich würde mich freuen, wenn ihr ihn annehmt, kann es aufgrund der zeitweisen Schwemme an Awards aber auch verstehen, wenn ihr nicht möchtet. Kein Problem.

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 24. Juni 2011

Mein Freitagsfüller, der 25.

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1. Mir schmeckt Mettbrötchen einfach besser als Kuchen.

2. Ich bin vor 26 Jahren mit meinem Mann zusammengezogen, ohne groß zu überlegen.

3. Regen ab und zu ist ja ok, aber irgendwann ist genug.

4. Ein lecker und gemütlich Frühstück ist die beste Art den Tag zu beginnen.

5. Fast hätte ich heute abend den Freitagsfüller vergessen.

6. In einer besseren Welt wäre ich mir auch nicht sicher, ob alle zufrieden wären, mit dem, was sie haben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  nichts besonderes, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich frei haben, aber nein, ich hab Dienst!

So, noch schnell ausgefüllt. Wollt ihr auch noch schnell, dann klickt hier.
Liebe Grüße, Eure Petra

Neues im Regal, -19-

Auch diese Woche gab es wieder ein bisschen Bücherpost, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Über vorablesen gab es wieder zwei nette Tauschpartner, und so habe ich dort folgende Bücher ergattert:

Kein Wort zu Papa von Dora Heldt
Nachdem ich "Urlaub mit Papa" genossen habe, möchte ich schon gerne wissen, was dieser liebreizende alte Mann noch alles anstellt in seinem Rentnerdasein.

Klappentext:
»Das schaffen wir mit links!« Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre patente Schwester wäre Christine sonst ziemlich mulmig zumute. Ihre Freundin Marleen hat sie angefleht, für ein paar Tage ihre Pension auf Norderney zu übernehmen - ein Job, von dem Christine nicht die leiseste Ahnung hat.
Die Schwestern stoßen schnell an ihre Grenzen. Und das nicht nur, weil sie nicht kochen können. Zu allem Überfluss flackert Gisbert von Meyers Verliebtheit in Christine wieder auf, und er schreibt einen geheimnisvollen Artikel, den Papas Freund Kalli sofort nach Sylt faxt. Prompt stehen Papa und Mama auf der Matte, als selbst ernannte Retter. Das Chaos ist perfekt. Zumal Christine und Ines sich immer mehr in Lügen verstricken: Marleen und ihr Freund sitzen wegen einer dubiosen Verdächtigung in Dubai in Untersuchungshaft, was keiner erfahren darf ...

Tod im Schärengarten von Viveca Sten
Hier hatte ich bereits den ersten Teil "Tödlicher Sommer" letztes Jahr gelesen und nun gehts weiter.

Klappentext:
Konzentrierte Spannung vor dem Start zur berühmten Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln. Alle erwarten, dass das neue Boot von Oscar Juliander vorne liegen wird – doch fällt es gleich nach dem Startschuss zurück. Juliander, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft, ist erschossen worden – zeitgleich mit dem Startschuss und vor den Augen des  Regattapublikums.




Dann habe ich mir erlaubt, über BoD einen Krimi von Simone Ehrhardt anzufordern. Dabei handelt es sich um Mannheimer Blut
ich konnte es einfach nicht lassen.

Klappentext:
Mannheims schöne Seiten, sein Charme so etwas geht völlig an der spröden Frieda Räther vorbei, Erfinderin einer romantischen Vampir-Romanreihe, der es nie ruhig genug ist. Auch als urplötzlich einige der Lärmverursacher ermordet werden, finden ihre Nerven nur vorübergehend ihren Frieden, denn schon bald suchen Frieda zwei Kommissare der Mannheimer Kriminalpolizei heim, die sie zu ihrer Hauptverdächtigen ausersehen. Kommissar Weniger ist so beharrlich wie Frieda biestig, und während zwischen den beiden die Fetzen fliegen, gilt es, einen Mörder aufzuspüren. Auch, wenn sie es lieber vermeiden würden die schnippische Schriftstellerin und der unerschütterliche Kommissar müssen zusammenarbeiten, um Schlimmeres zu verhindern... 

Und zu guterletzt kam überraschende Post vom Drömer-Knaur-Verlag.  Und so darf ich mich über
Lockruf der Toten von Kelley Armstrong freuen.

Klappentext:
Jaime Vegas, die berühmte Nekromantin, soll fürs Fernsehen den Geist Marilyn Monroes beschwören. Doch am entscheidenden Tag ist es nicht die Filmdiva, die Jaimes Ruf folgt. Im Garten des Hauses, wo die Dreharbeiten stattfinden, trifft sie zu ihrem Entsetzen auf Geister von Kindern, die in einer Zwischenwelt gefangen sind und um Erlösung flehen ... 


Also dann, der Uralub kann kommen, ich bin versorgt . . .

Liebe Grüße, Eure Petra

Donnerstag, 23. Juni 2011

"Ein Winter mit Baudelaire" von Harold Cobert

286 Seiten
ISBN 9783866122581
Pendo-Verlag
Preis: 17,95€
gebundene Ausgabe

"Keine Ahnung, wie es weiter gehen soll."
Das kommt einem in den Kopf, wenn man liest, was Philippe alles widerfährt, nachdem seine Frau ihn vor die Tür gesetzt hat. Seine Schwiegereltern hatten ja schon immer gesagt, dass er nichts für ihre Tochter wäre. Und so ändert sich sein Leben von einem auf den anderen Moment.
Seiner kleinen Tochter Claire hat er jeden Abend eine Geschichte erzählt vom Sternenprinz und der Prinzessin der Morgenröte - das ist nun vorbei.
Aus einem intakten Leben herausgerissen, läßt auch der Rest der Lawine nicht lange auf sich warten: Er erfüllt seine Quote im Büro nicht und sein Vertrag wird nicht verlängert. In einem Anflug von Wut kündigt Philippe, was leider ein großes Loch in sein Budget reisst, denn so gibt es auch kein Geld vom Arbeitsamt, zumindest für die nächsten drei Monate.
Nun ist der Weg bis zum Leben auf der Strasse nicht mehr weit: kein Job - kein Geld - keine Wohnung. Aus. Vorbei. Nur noch irgendwie überleben.
Als Philippe kaum noch tiefer sinken kann, trifft er einen Hund mit dem Namen Baudelaire. Oder ist es umgekehrt? Egal, es ist eine Aufgabe für ihn, sich um diesen Hund zu kümmern, schließlich hat Baudelaire ihm in einer ziemlich gefährlichen Situation aus der Patsche geholfen.

Mein Fazit

ausgezeichnet

Dies ist wieder so ein Buch, das man am Ende zuklappt, um einen Moment in sich zu gehen. Dieses Buch zeigt einem, dass es jederzeit, ganz schnell, einen kurzen, harten Weg nach unten gibt.
Und es zeigt dem Leser auch, wie lang und schwer der Weg nach oben, zurück in's Leben ist. Es tut weh, es macht Angst, und aus Traurigkeit wird schnell Wut.
Und trotzdem ist es auch sanft und optimistisch, und leise sagt es:
Gib nicht auf. Gib dich nicht auf. Du kannst das schaffen. Aber du mußt auch etwas dafür tun. Erwarte keine Hilfe von anderen, dann ist die Freude darüber unbeschreiblich.
Harold Cobert stand selbst kurz vor dieser Situation, doch er hatte Glück, viel Glück, wie er selbst sagt.
Durch einen Fernsehbericht über ein Boot in Paris, das Obdachlosen und ihren Hunden für eine bestimmte Zeit lang Zufluchtsort ist, kam er auf die Idee für dieses Buch.
Ducrh seine Recherche kam er mit einer Welt in Kontakt, die jedem der Leser hoffentlich fern bleibt. Es zu lesen, ist traurig genug, und man kann letztendlich auch nur im Entferntesten erahnen, wie hart diese Welt wirklich ist.
Manch einer der Leser mag vielleicht denken, dass dieses Buch zu rührselig, gar kitschig ist. Kein Problem, jedem seine Meinung. Aber denken Sie nochmal darüber nach, wenn Sie in der Stadt mal wieder um einen Euro gebeten werden.

der Autor
Harold Cobert, 1974 in Bordeaux geboren, hat Literatur studiert. Nach einem Surfunfall im Alter von zwanzig Jahren begann er zu schreiben. Er ist Theater-, Film- und Fernsehautor und hat in Frankreich unter anderem eine Reihe Essays über Mirabeau veröffentlicht. EIN WINTER MIT BAUDELAIRE ist sein erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.

Dienstag, 21. Juni 2011

"Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies

384 Seiten
ISBN 9783821861319
Eichbornverlag
Preis: 16,95€
gebundene Ausgabe



Urlaub in New York, das ist für Kommissar Zbigniew Meier und seine Freundin Lena jetzt genau das richtige. Schließlich ist Lena endlich 18, und das muß gefeiert werden.
Doch als die beiden zurück in Deutschland sind, geschieht das unfassbare: Lena wird direkt vor dem Kölner Fluhafen entführt und niemand hat etwas gesehen. Meier ist total verzweiflelt, fühlt sich total hilflos, obwohl er doch Polizist ist.
Hat es etwas mit seinem letzten Fall zu tun? Nichts deutet darauf hin. Hat es womöglich etwas mit ihrer neuen Bekanntschaft aus New York zu tun? Doch wie und warum sollte der Jude Samuel Weissberg das bewerkstelligt haben?
Er sucht seine tote Schwester Eva, zumindest nimmt er an, dass sie tot ist. Sie verschwand gegen Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland und es gibt keinerlei Lebenszeichen von ihr.
Um sich von der Entführung Lenas etwas abzulenken, tut Zbigniew das, worum Samuel ihn gebeten hat: Er fängt an zu recherchieren und entdeckt dabei Zusammenhänge mit Kunstrauben damals "entarteter" Gemälde. Und während die Ermittlungen im Fall "Lena" eventuellen Spuren terroristischer Machenschaften nachgehen, taucht Zbigniew immer tiefer in die dunkle Geschichte Deutschlands ein.

Mein Fazit

ausgezeichnet

Dies ist bereits der zweite Krimi von Stephan Brüggenthies, aber für mich der erste, den ich von ihm nun gelesen habe. Und ich muß sagen, es ist ein gelungener Krimi, der mir wirklich sehr gut gefallen hat.
Bücher, in denen die alten Zeiten im Jetzt wieder auftauchen, faszinieren mich von jeher. Und somit ist dieser Krimi genau das richtige für mich gewesen. Stephan Brüggenthies hat einen sehr klaren Schreibstil, er geht direkt und geradeaus vor, ohne großartige Ausschweifungen, sodass ich dem Verlauf der Handlung gut folgen konnte.
Der Aufbau der Geschichte ist gut gelungen, und die Recherchearbeiten Meiers sind sehr interessant und verschaffen durchaus Einblick in die Vergangenheit.
Auch die Darstellung der Personen ist sehr lebhaft, schnell hatte ich ein passendes Bild vor Augen.

Ziemlich schnell kommt Spannung in das Geschehen, die allein durch die Tatsache, dass während des gesamten Buches nicht einmal erwähnt wird, wie es Lena geht, und wo sie ist, ziemlich konstant hochgehalten wird.
Das hat mich zeitweise etwas aus der Ruhe gebracht, weil ich im Verlauf einfach etwas von ihr hören wollte. Kleine Einwürfe über den Verbleib Lenas, die sich hinterher als Träume Zbigniew herausstellten, bauschten die Spannung nur noch mehr auf . . . wirklich gelungen.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass mich dieser Krimi auf jeden Fall begeistert, aber auch sehr berührt hat, und ich werde auch den 1. Krimi um Zbigniew Meier und seine Freundin Lena auf jeden Fall lesen.

Der Autor
Stephan Brüggenthies, geboren 1968 in Münster, studierte zunächst Musikwissenschaft, Germanistik und Betriebswirtschaft und arbeitete als Musik- und Filmjournalist. Nach einem weiteren Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg schrieb und inszenierte er vielfach preisgekrönte Kurzfilme, gewann den SAT1-Nachwuchspreis und schrieb zwei Drehbücher für die ARD-Reihe Tatort – »Das Mädchen Galina« wurde im Juni 2009 in der ARD erstausgestrahlt. Brüggenthies lebt in Köln. »Der geheimnislose Junge« war sein erster Roman und der erste Fall von Kommissar Zbigniew Meier.  
Quelle: Eichborn


Herzlich bedanken möchte ich mich bei Blogg dein Buch und den Eichborn-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Klick hier, um das Buch zu kaufen.

Sonntag, 19. Juni 2011

"Die Tribute von Panem- flammender Zorn" von Suzanne Collins

432 Seiten
ISBN 9783789132209
Oetinger-Verlag
Preis: 18,95€
gebundene Ausgabe

Achtung Spoiler! Bitte nur lesen, wenn ihr es wirklich wollt

Das Ende der Trilogie ist da.
Nachdem Katniss im letzten Spiel von Rebellen gerettet und nach Distrikt 13 gebracht wurde, ist trotz alledem noch lange nicht alles gut. Denn die Regierung hat Peeta gefamgen genommen und foltert ihn, um die Rebellen um Katniss mürbe zu machen. Das alles ist natürlich nicht einfach für Katniss.
Ihr Distrikt ist mittlerweile vollkommen zerstört, die wenigen Überlebenden sind in Distrikt 13 untergebracht. Viele ihrer Freunde sind getötet worden, aber ihre Familie- ihre Mutter und ihre kleine Schwester sind da und unterstützen Katniss, wo es geht.
Doch die Frage ist, wie es weiter gehen soll? Das Kapitol setzt alles daran, den Aufstand der Rebellen zu stoppen und schreckt dabei vor nichts zurück.

Mein Fazit

gut

Warum hört man als Leser nicht auf die vielen Meinungen der anderen? Warum glaubt man den Meinungen der anderen nicht? Tja, warum nur?
Klar, weil sich jeder seine Meinung dazu bilden möchte und muß.
Nur um dann hinterher zu sagen, ja ihr habt ja Recht gehabt.

Denn so schade ich es fand, aber hinterher habe ich zuerst gedacht, ich hätte es vielleicht lieber doch nicht lesen, sondern mich mit dem ungewissen Ende des 2. Bandes zufrieden geben sollen.
Es liegt nicht am Schreibstil, der ist unverändert gut. Und auch die Basis der Geschichte fesselt und fasziniert weiterhin. Es geht nun mal wie im Krieg zur Sache, denn es ist Krieg.
Doch der krönende Abschluß hat mich leider total enttäuscht. Natürlich habe ich nicht erwartet, dass am Ende alles toll ist, das war von vornherein klar. Ich selbst kann keine Geschichten schreiben, und ich glaube auch, dass es sehr schwierig ist, das Ganze zu einem passenden Ende zu bringen, aber so habe ich mir das Ende nun mal nicht vorgestellt.
Nun ist es geschehen- ich habs gelesen und kann und will es letztendlich auch nicht mehr ändern.
Irgendie hatte ich den Wunsch, dass Katniss aufwacht und merkt, dass es nur ein Traum war. Aber es war nunmal kein Traum. . .

Die Autorin
Suzanna Collins wurde 1962 geboren. Bekannt geworden ist sie als erfolgreiche Autorin von Cartoons und Kinderbüchern. 1991 bekommt Suzanne Collins den Auftrag für das US-amerikanischen Kinderfehnsehen zu schreiben, was sie sehr erfolgreich umsetzt. 2003 veröffentlicht Collins ihre ersten eigenen Kinderbücher. Die Abenteuer ihrer Hauptfiguren Gregor und seiner kleinen Schwester Boots bringen ihr den Durchbruch.
Zusammen mit ihrer Familie lebt Suzanne Collins in Connecticut, USA. Für ihr Buch "Die Tribute von Panem" erhielt Suzanne Collins beim "Leserpreis - Die besten Bücher 2009" die Goldmedaille in den Kategorien Fantasy und Bestes Cover.
 Quelle: lovelybooks

Samstag, 18. Juni 2011

"Die Göring-Verschwörung" von Achim Müller Hale

287 Seiten
ISBN 978386680788
Suttonverlag
Preis: 12,-€
Taschenbuch


1939, Hitler ist an der Macht. Und irgendwie liegt Krieg in der Luft. Was geht vor in Deutschland? Um näheres zu erfahren, wird Henry Clarson mit seiner Frau von Churchill gebeten, nach Berlin zu fliegen. Für die beiden keine Problem, denn Goebbels ist ihr Schwager. Und so kommen sie auch zügig an die Spitze Deutschlands- an Hitler persönlich. Es gibt Gerüchte, dass Göring seinen Sturz plant, bevor Hitler die Tschechoslowakai angreift.

Als jedoch der ebenfalls eingeweihte britische Handelsattache Wardley vor den Augen Clarsons erstochen wird, gerät er selbst in große Gefahr. Der SD hat ihn bereits im Visir und von Churchill kann er keinerlei Hilfe erwarten, da sein Aufenthalt ja keinen offiziellen Charakter hat.

mein Fazit

gut

Ich gestehe, ich habe dieses Buch einige Zeit vor mich hergeschoben. Hauptsächlich, weil ich an den politischen Ereignissen des 2. Weltkriegs nicht sonderlich interessiert war. Denn auch wenn diese Geschichte fiktiv ist, spielt die Politik hier natürlich eine große Rolle.
Doch trotz dieses Hindernisses meinerseits hat mich dieses Buch letztendlich doch irgendwie gefesselt. Achim Müller Hale hat sicher viel Zeit investiert, um seine Recherche gründlich zu betreiben, sodass ich als Laie durchaus das Gefühl hatte, der politischen Situation folgen zu können.

Im Verlauf baut sich unterschwellige Dauerspannung auf, da man als Leser ständig das Gefühl hat, dass die Machenschaften jederzeit auffliegen, die Bombe sozusagen jeden Moment platzen könnte.
Mit seinem Stil schafft es der Autor durchaus, den Leser in diese Zeit zurück zuversetzen.
Insgesamt fand ich das Buch zwar trotz der "nur" 287 Seiten teilweise langatmig, aber ich bin mir auch sicher, dass es nicht kürzer sein kann und darf. Für jemanden, den dieser geschichtliche Abschnitt Deutschlands interssiert, durchaus lesenswert.

Der Autor
Achim Müller Hale, Jahrgang 1964, ist promovierter Historiker und ehemaliger Angestellter der juristischen und geschichtswissenschaftlichen Institute der Universität Marburg, wo er unter anderem zum Verhältnis von Göbbels und Hitler gearbeitet hat. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau Chloe und zwei Labrador-Hundenin der Nähe von Baden-Baden sowie in Welwyn Garden City nördlich von London.
Quelle: Suttonverlag

Ich bedanke mich herzlich beim Suttonverlag und bei Olivia Schrumpf für dieses Rezensionsexemplar

Freitag, 17. Juni 2011

Mein Freitagsfüller, der 24.

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 1. Wenn man frische Lavendelblätter und Bitterlemon und noch ein paar andere Sachen miteinander mischt, bekommt man eine leckere Lavendelbowle.

2. Ich färbe mir morgen die Haare oder sollte ich es besser lassen?

3. Meine Füße werden rein verwöhntechnisch oft von mir vernachlässigt .

4. Musik hilft mir beim Abschalten.

5. Als ich hörte, dass es nur noch 3 Wochen bis zu meinem Urlaub sind, hab ich mich gleich viel besser gefüllt .

6. Lieber Heinz, ich möchte dir sagen, dass du mir immer noch das Wichtigste bist in meinem Leben .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Krimi, morgen habe ich nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich einfach mal schauen!

Und wie schaut es diesmal bei euch aus? Wollte ihr auch mal, dann klickt einfach hier.

Liebe Grüße, Eure Petra 

Donnerstag, 16. Juni 2011

Ein neues Stöckchen

Die liebe Sabine von Büchersüchtig hat mir ein Stöckchen zugeworfen, das hab ich mir gleich mal geschnappt.  Es trägt den Titel

Wenn ich nicht Ich wäre, sondern. . . 

 . . . ein Buchtitel . . .
dann wäre ich "die Stadt der träumenden Bücher" von Walter Moers

 . . . ein Fantasybuch . . .  
dann wäre ich "Märchenmond" von Heike und Wolfgang Hohlbein, ein wunderbares Buch, ich sollte es mal wieder lesen.

 . . . ein Krimi/ Thriller-Buch . . .   
dann wäre ich "Der Kruzifix-Killer" von Chris Carter.

 . . . ein historischer Roman . . .
dann wäre ich "Der Name der Rose" von Umberto Eco

 . . . ein Horrorbuch . . .
dann wäre ich "Es" von Stephen King

 . . . ein Buchcover . . .
dann wäre ich "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende

 . . . ein Genre . . .
dann wäre ich eine Mischung aus Fantasy und Thriller

 . . . ein Autor . . .
dann wäre ich ohne jede Frage Stephen King. Der geht auch nicht gerne in den Keller   ;o)

 . . . ein mystisches Wesen . . .
dann wäre ich eine Hexe, schließlich bin ich im Harz geboren . . .

 . . . ein (Kinder)Märchen . . .
dann wäre ich gerne ein Märchen aus 1001 Nacht

 . . . eine Buchseite . . .
dann wäre ich gerne die letzte, die mit dem HappyEnd . . .

 . . . ein Paperback (Taschenbuch) . . .
dann wäre ich "Total verhext" von Terry Pratchett

 . . . ein Hardcover (Gebundene Ausgabe) . . .
dann wäre ich "Alterra" von Maxime Chattam. Das besticht mich immer wieder durch seine schlichte Schönheit

 . . . ein verfilmtes Buch . . .
dann wäre ich "Die Verurteilten" von Stephen King. Auf jeden Fall sehenswert und auch nicht gruselig

 . . . eine Buchreihe/-serie . . .
dann wäre ich "Harry Potter"

So ihr Lieben, war garnicht so einfach, die eine oder andere Antwort. Aber es hat auf jeden Fall mal wieder Spaß gemacht. Und nun werfe ich es in die Höhe und


sind jetzt dran. Also, ich bin gespannt.
Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 15. Juni 2011

Ich . . .

muß mich heute erst einmal bei Annette von "wir lesen" bedanken,denn sie hat mir letzte Woche einen Award zukommen lassen.

Also, meine Liebe, von mir und hier dafür nochmals recht herzlichen Dank.



Da ich das gute Stück im Mai auch schon mal erhalten habe, klickt bitte hier, damit ihr seht, was ich zu beantworten hatte.

So und nun schreib ich mal eine Rezension zur Göring-Verschwörung, wird nicht einfach . . .
Liebe Grüße, Eure Petra

Sonntag, 12. Juni 2011

Neues im Regal, -18- und . . . ??

Hallo Ihr lieben,
diese Woche sind wieder 2 Bücher bei mir eingezogen.

Das erste habe ich mir ertauscht, denn es finden sich bei vorablesen immer passende Tauschpartner. Und so ist nun von Liz Murray mit ihrem Buch "Als der Tag begann" hier eingetroffen.

Um was es geht
Oft traurig und doch voller Witz und Lebensmut — eine wahre Geschichte vom Erwachsenwerden und Überleben
Liz Murray, aufgewachsen in der Bronx, Eltern drogensüchtig, mit 15 obdachlos, ohne Schulausbildung. Wie schafft sie den Absprung in ein Leben mit Zukunft? Liz Murray erzählt vom Erwachsenwerden, davon, wie sie ihre Eltern verliert und sich mühevoll ein Harvard-Stipendium erarbeitet, mit einer Sprache, die — anrührend und humorvoll zugleich — alles lebendig werden lässt.

Ich bin gespannt . . .

Das zweite Buch kommt vom Eichborn-Verlag. Ich hatte mich dafür bei Blogg dein Buch beworben und gestern war es im Briefkasten.
 
Kennt Ihr Blogg dein Buch schon? Wenn nicht, schaut es euch doch einfach mal an. Verschiedene Verlage sind schon eingestiegen. Man bewirbt sich mit seinem Blog für ein Buch aus dem derzeitigen Angebot und muß dann erstmal abwarten. Bewerben kann man sich immer nur für ein Buch. Hatte man das Glück, ausgewählt zu werden, hat man ab Eintreffen des Buches 30 Tage Zeit für die Rezension. Eine Kurzfassung gibt es dann bei BdB zu lesen, inkl. des Links auf deinen Blog, wo dann die ganze Rezi zu lesen ist. ALso auch noch Blogwerbung in eigener Sache.

Mein beworbenes Buch ist der Krimi "Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies.

Um was es geht

Samstag, 11. Juni 2011

"Scherbenmond" von Bettina Belitz

688 Seiten
ISBN 9783839001226
Löwe-Verlag script5
Preis: 19,95€
gebundene Ausgabe


Achtung Spoiler, bitte nur weiterlesen, wenn ihr es wirklich wollt



Ach ja . . . Ellie. Das war nach ca. 5 Seiten mein erster Gedanke. Warum? Weil Ellie genauso launisch, motzig und zickig ist wie schon im ersten Band. Ok, diesmal hat sie sicher wirklich einen Grund oder besser gesagt, zwei. Ihr Vater und Colin sind verschwunden. Bei Colin war das klar, schließlich muß er sich erst einmal in Sicherheit begeben nach seinem Kampf mit Tessa.

Aber wo ist Ellies Vater? Italien? Tot? Keine Ahnung. Ellies Mutter nimmt die Situation erstaunlich entspannt auf, während Ellie mal wieder alles umkrempeln will. Als sie einen Brief ihres Vaters finden, in dem sich einige Anweisungen für die beiden befinden, ist Ellie nicht mehr zu halten. Sie muß nach Hamburg zu ihrem Bruder Paul. Es gibt da nur ein Problem: Er glaubt nicht an den ganzen Quatsch mit Mahren und Träumen und Halbblut und dem ganzen anderen Kram. Wenn es nach ihm ginge, müsste Ellie sich sofort in psychiatrische Behandlung begeben. Also erzählt sie ihm erst garnicht davon. Schließlich hat sie mit ihren eigenen Alpträumen schon genug zu tun. Aber trotzdem; irgendetwas ist nicht ok mit Paul. Er sieht schlecht aus, ist gesundheitlich recht angeschlagen. So kennt sie ihren Bruder garnicht. Und sein Freund Francois scheint ein rechtes Ekel zu sein. Zudem erscheint es, als ob die beiden mehr verbindet als nur Freundschaft. Für Ellie ist das unbegreiflich, sie kann sich noch gut an Pauls letzte Freundin erinnern.

Und auch als Colin auftaucht, und Ellie mit ihm einige Zeit gemeinsam verbringt, ist ihr schon klar, dass es auch diesmal nicht auf Dauer ist.

Mein Fazit

sehr gut

Ich hatte mich sehr auf den 2. Band gefreut, und bin letztendlich auch nicht enttäuscht worden. Doch zu Beginn hatte ich nicht damit gerechnet, Ellie so vorzufinden. Das hatte mir schon im 1. Band nicht so gut gefallen, jetzt also dementsprechend auch nicht. Und zeitweise fand ich die erste Zeit in Hamburg etwas langgezogen und farblos.

Als jedoch Tillmann mit Ellie gemeinsame Sache macht, nimmt auch die Spannung um einiges zu. Und mit dem Auftritt Colins kommt auch der Herz-Schmerz wieder ins Spiel. Mit seiner geheimnisvollen, mystischen Art schleicht er sich ins Gedächtnis, lässt sich kaum abschütteln. Das Kopf-Kino erledigt dazu sein übriges.

Auch Tillmann erstrahlt förmlich in neuem Licht, nicht mehr so unscheinbar und kaum zu bemerken, sondern stets dabei, sich einzubringen, ohne lästig oder aufdringlich zu wirken. Es macht wirklich Spaß, ihn bei seinen Ideen und Vorhaben zu begleiten
Francois hingegen nimmt schnell seinen Platz ein in der Kategorie unbeliebter Personen, man muß gar kein klares Bild vor Augen haben, um ihn als Widerling abzustempeln.

Na ja und Elisabeth Sturm ist eben Ellie, stürmisch wie schon ihr Nachname, immer mit dem Kopf durch die Wand, zur Not ist mit Verlusten zu rechnen, egal. Nur an manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, sie nicht ganz so ausgeflippt zu erleben, obwohl es charaktermässig schon passt.

Aber alles in allem habe ich das Buch genossen, die Spannung baut sich zwar erst recht spät auf, ist dann aber nicht mehr zu stoppen. Und nun bin ich gespannt, wie es im dritten Teil mit dem Titel "Dornenkuss" weiter geht. Aber der erscheint erst im November . . .
Die Aufmachung des Buches, besonders des Schutzumschlags, ist übrigens wieder super gelungen.

Die Autorin
Bettina Belitz beschloss bereits mit 12 Jahren Autorin zu werden. Da beide Eltern Germanisten sind wuchs sie mit sehr vielen Büchern auf und liebte es zu lesen. Sie studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin und Redakteurin. In Freizeit reitet sie gerne, was man auch in ihrem Büchern wiederfindet.
Sie lebt im Westerwald zusammen mit Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern.
Quelle: Lovelybooks

Vielen Dank an den script5-Verlag, der mir dieses Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 10. Juni 2011

Mein Freitagsfüller, der 23.

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1. Als ich klein war dachte ich nicht mal im Traum, wie doof erwachsen sein doch manchmal ist .

2. Beim Bügeln höre ich sehr gerne Musik zur Ablenkung.

3. In meinem idealen chinesischen Glückskeks sollte stehen : Ihle leiche Elbtante hat Ihnen schon zu Lebzeiten ihl Geld velmacht. . . hihi

4. Heute nachmittag sitze ich hoffentlich in der Sonne.

5. Ich würde gerne Stephen King treffen .

6. Montag gab es allen Unkereien zum Trotz einen leckeren Salat .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Sofa, Fernsehen, Füße hoch, morgen habe ich eine kleine Geburstagskaffeerunde für meinen Schatz geplant und Sonntag möchte ich einfach den Tag geniessen !

Klick mich an, ich zeig dir den Weg zum Freitagsfüller

Ich wünsche Euch schöne Pfingsttage und gute Laune und gutes Wetter und nette Menschen um euch herum und und und

Liebe Grüße, Eure Petra

Dienstag, 7. Juni 2011

"Wunschgeflüster" von Melina Gerosa Bellows

396 Seiten
ISBN 9783426652039
Drömer Knaur-Verlag
Preis: 12,95€
Taschenbuch

Bella ist 8 Jahre alt, als dieses Buch beginnt. Ein kleines Mädchen, das es selbst in dem Alter schon recht schwer hat. Sie hat einen Zwillingsbruder: Bobby. Er nimmt viel Zeit seiner Eltern in Anspruch, denn Bobby ist Autist. Für seine Schwester Bella bedeutet das oft, erst an 2. Stelle zu stehen. Klar, dass das für eine 8-jährige nicht einfach zu verstehen ist. So nimmt sie den Leser mit auf den Weg durch ihr Leben, bis sie 39 ist. Der Leser begleitet sie während der Schulzeit, entdeckt ihr Liebesleben und nimmt an ihrer beruflichen Karriere teil. Doch eigentlich dreht sich alles um Bobby. Egal, was sie macht, ihre Gedanken sind stets und ständig bei ihm.

Mein Fazit

sehr gut

Zu Beginn des Buches hatte ich schnell den Eindruck, dass Bella mich nervt. Ständig nur Bella, Bella, Bella. Vorne, hinten, oben, unten, morgens, mittags, abends Bella. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich ständig in den Vordergrund drängte, und das gefiel mir nicht wirklich.

Doch im Wandel der Zeit, durch ihr "Älter-werden" ließ dieses Gefühl nach., und es war schön, zu lesen, wie Bella sich entwickelt. Doch gleichzeitig tat es auch weh, zu bemerken, wie sie versucht, sich förmlich zu recken und zu strecken, um den elterlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Doch nicht nur diesen, auch sich selbst kann sie eigentlich nicht erreichen, zu hoch sind ihre eigenen Ansprüche, unerreichbar. Egal, was sie in Angriff nimmt: Schule, Partnerschaft, Beruf, ihr Leben.
Über allem schwebt ihr Bruder Bobby wie ein dunkler Schatten.

Bella sucht nach der Perfektion, die ihr Bruder nie haben wird. Letztendlich muß sie lernen, ihren Bruder so zu akzeptieren, wie er ist - und wie sie ist. Das ist ein langer Weg, nicht nur für Bella, sondern für alle Beteiligten.
Insgesamt finde ich, dass M.G. Bellows diese Situationen gut beschreibt. Ihr Schreibstil ist klar und direkt, nur das eine oder andere Kapitel ist vielleicht etwas zu ausschweifend und langatmig. Doch wenn sich der Leser durch den anfänglich naiven Teil gearbeitet hat, ist es kein Problem, das Buch zu lesen.

Gut gefallen hat mir die jeweilige Einleitung einen jeden Kapitels, in dem das aktuelle Alter, das Jahr, Bellas derzeitiges Idol, das Lieblingslied, ihr kostbarster Besitz und ihre schönsten Schuhe aufgelistet sind, ebenso wie die freundliche Aufmachung des Buches ansich.

Die Autorin
Melina Gerosa Bellows ist Chefredakteurin des "National Geographic KIDS", dem wichtigsten amerikanischen Magazin für Kinder, und arbeitete als Gesellschaftskolumnistin für renommierte Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem für die "New York Times", "Entertainment Weekly", "Glamour", "Cosmopolitan" und "Elle". Sie lebt mit ihrem Mann Keith und ihren beiden Kindern in Washington D.C.

Samstag, 4. Juni 2011

"Das Leben und schlimmeres" von Georg Ringswandl

256 Seiten
ISBN 9783499627538
rororo
Preis: 9,99€
Taschenbuch

Das Leben schreibt manchmal seltsame Geschichten . . . mehr oder weniger. Und zur Not kommt noch die eine oder andere Kleinigkeit dazu . . . oder auch etwas mehr. Hauptsache, am Ende passt es. Es sollen hilfreiche Geschichten sein, die Herr Ringswandl sich da zurecht geschrieben hat. Wie aus dem Leben gegriffen. Zum Beispiel ein kranker Hund, der homöopathisch behandelt werden soll. Aber erst muß er mit dem indianischen Sackhoroskop ausgependelt werden. Wie? Das kennen Sie nicht? Sollten Sie aber. Danach sind Sie kuriert . . . garantiert.
Oder das Thema Schuhe kaufen. Lesen Sie es. Da soll hinterher nochmal einer sagen, Frauen bräuchten immer so viel Zeit zum Schuhe kaufen . . . haha.

mein Fazit

gut

Also ehrlich, ich glaube, für jemanden, der schon alles hat, ist dieses Buch genau das richtige.
Ich muß gestehen, ich hab noch lange nicht alles, aber immerhin dieses Buch. In kleinen handlichen Geschichten stellt Herr Ringswandl das Leben vor . . . hoffentlich ist es nicht sein eigenes.
Er hat sich Gedanken gemacht über Themen, da kommt unsereins nicht im Traum drauf, darüber überhaupt mal nachzudenken.
Geschichten wie "homöopathische Wurmkur", "Dänemark" oder "Der verstrahlte Kropf" haben mich schon sehr zum Lachen gebracht. Und auch einige andere Situationen, die übrigens im hinteren Inhaltsverzeichnis aufgelistet sind, haben mir den einen oder anderen Schmunzler entlocken können.
Sein Schreibstil ist unkompliziert, frei von der Leber weg, könnte man sagen.

Achja und übrigens: Benutzen Sie vielleicht manchmal noch das gute alte Stofftaschentuch? Sogar dazu ist ihm nämlich etwas eingefallen. Aber vorsicht, es gehört eher unter den Abschnitt ". . . und schlimmeres"

Der Autor
Dr. Georg Ringsgwandl, Jahrgang 1948, hängte mit 45 seinen Beruf als kardiologischer Oberarzt an den Nagel und widmete sich ganz dem Musikkabarett. Er steht seit über 30 Jahren auf der Bühne und hat neben zahlreichen Platten auch Theaterstücke veröffentlicht. Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Bayerischen Kabarettpreis und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
 Vielen Dank an vorablesen für dieses Rezensionsexemplar

Freitag, 3. Juni 2011

Meine persönlichen 15 Lieblingsbücher

So ihr Lieben,

da ich ja mit meinem Blog bei der Aktion "Die neuen 100 Lieblingsbücher der Deutschen" mitmache, habe ich natürlich auch 15 Bücher, die meine Favoriten sind. Es viel mir allerdings recht schwer, die Zahl auf 15 zu begrenzen, aber ich habe es geschafft. Die Reihenfolge ist nicht wertend, also rein zufällig.


Sarahs SchlüsselHier sind sie
  • Das Blut der Lilie von Jennifer Donnelly
  • Die Tribute von Panem, Teil 1 von Suzanne Collins
  • Die Borger von Mary Norton
  • Sarahs Schlüssel von Tatiana de Rosney
  • Der Name der Rose von Umberto Eco 

      Der Name der Rose
    • Interview mit einem Vampir von Anne Rice
    • Pippi Langstrumpf Gesamtausgabe von Astrid Lindgren
    • Die Bücherdiebin von Markus Zusak
    • Herr Knilch und Frl. Schwester von Hans Jürgen Weidlich
    • Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien 

        Es
      • Das Parfum von Patrick Süskind
      • Es von Stephen King
      • Die unendliche Geschichte von Michael Ende
      • Märchenmond von Wolfgang und Heike Hohlbein
      • Die Letzten ihrer Art von Douglas Adams

      Und nun bin ich natürlich sehr gespannt, wie eure Auswahl so aussieht. Ihr habt noch bis zum 1. August Zeit.

      Liebe Grüße, Eure Petra

      Mein Freitagsfüller, der 22.

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      1. Der Sommer ist für mich nasentechnisch eine Katastrophe  ;o)

      2. Die Bank im Garten hinterm Haus ist zur Zeit mein Lieblingsplatz.

      3. Wichtig ist zu allererst die Familie . 

      4. Auf Fotos bin ich bitte niemals in der Mitte.

      5.  Ich fordere mehr Gerechtigkeit.

      6. Weil ich dabei einige meiner Gedanken loswerden kann, darum mag ich den Freitagsfüller.

      7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts besonderes, morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich spontan sein!

      Und, wie schaut es bei euch aus, wollt ihr mitmachen, klickt euch hier zu Barbara
      Liebe Grüße, Eure Petra

      Donnerstag, 2. Juni 2011

      Gesammelte Schätze im Mai 2011

      Schon wieder ist ein Monat rum, die Schatzkiste der Zitate wird immer voller.



      Ohne. Ende. Leben. von Libba Bray, Seite 125
      Das Bild. Der Engel. Im Blick. Schau. Flügel. Bewegen sich. Schweben. Wie Schnee. Der fällt.

      Ohne. Ende. Leben. von Libba Bray, Seite 548
      Leben heißt lieben. Lieben heißt Leben.

      Ohne. Ende. Leben von Libba Bray, Seite 402
      Wir haben es geschafft. Jedes Fitzelchen meines Körpers fühlt sich lebendig. ich kann es nicht ändern. Siegefreudig hämmere ich aufs Lenkrad ein. Es war der Wahnsinn. Einfach verrückt. Und total affengeil. Schließlich macht der Mitte-Typ seinen Mund auf: Alter mit dir möcht' ich 'ne Party feiern.

      Engelspfade von Alice Peterson, Seite 34
      Ich möchte so schnell rennen können wie das kleine Mädchen und jedem sagen, er solle seine Freiheit niemals für selbstverständlich halten. Gehen zu können ist ein Geschenk, das man feiern sollte.

      Engelspfade von Alice Peterson, Seite 134
      . . . "du mußt dir eine dicke Haut anlegen wie ein Rhinozeros." Meine war noch immer dünn wie Frischhaltefolie.

      Engelspfade von Alice Peterson, Seite 258
      Nicht die Zeit, die man lebt, ist entscheidend, sondern wie diese Zeit verläuft.

      Wunschgeflüster von Melina Gerosa Bellows, Seite 292
      Mädchen, in dir brennt ein helles Licht, du mußt nur dafür sorgen, dass es endlich herauskommen kann! Hör auf dir selbst im Weg zu stehen. Nutze dein dir gottgegebenes Potenzial und leuchte!


      Ich bin sicher, auch ihr habt wieder wunderbare Sachen entdeckt.
      Liebe Grüße, Eure Petra

      Mittwoch, 1. Juni 2011

      Mein SuB schrumpft

      Im Monat Mai 2011 habe ich folgende Bücher gelesen:

      • Ohne. Ende. Leben. von Libba Bray, 560 Seiten
      • African Boogie von Helmut Barz, 384 Seiten
      • Engelspfade von Alice Peterson, 316 Seiten
      • Das Leben und schlimmeres von Georg Ringswandl, 256 Seiten
      • Wunschgeflüster von Melina Gerosa Bellows, 396 Seiten

      Das macht diesmal eine Gesamtseitenzahl von  1912, für diesen Monat ganz ok.
      Mein Monatshighlight ist "Engelspfade", obwohl die anderen auch nicht schlecht waren bis auf "das Leben und schlimmeres", deren Rezension noch folgt, ebenso die von "Wunschgeflüster".

      Und bei Euch? Habt ihr euren SuB tatsächlich etwas reduzieren können? Ich bin gespannt . . .
      Liebe Grüße, Eure Petra