Sonntag, 27. November 2011

Immer mehr . . .

Auch diese Woche ging es nicht ohne Bücherpost.

Da gab es zum einen "Die Bucht des grünen Mondes" von Isabel Beto
Kurze Info:
Manaus, 1896: Gegen ihren Willen wird die junge Berlinerin Amely mit einem reichen Verwandten in Brasilien verheiratet. Der deutlich ältere Kilian Wittstock ist einer der verschwenderischen Kautschukbarone, die zu dieser Zeit das Amazonasgebiet beherrschen.
Amely ist seiner Brutalität hilflos ausgeliefert. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sie von einem Indianer entführt wird. Im Urwald, wo das Leben am atemberaubendsten und am gefährlichsten ist, lernt Amely, was Liebe bedeutet, und sie beschließt, um ihr Glück und ihre Zukunft in Brasilien zu kämpfen.

Dann bekam ich eine Anfrage von Daniel Mosmann, ob ich seine Gruselkurzgeschichten lesen möchte. Ich hab mir die Kurzinfo durchgelesen und ja gesagt.

Das Buch heißt "Von Kastanien und Knochen"
Wieso verschwinden immer wieder Menschen in einem kleinen Waldstück? An welches grausige Ereignis erinnert das groteske Mahnmal auf einem Dorfplatz? Welches schreckliche Kindheitserlebnis kehrt ganz allmählich in Philippes Erinnerung zurück? Weshalb verlässt die junge Frau ihr Haus nur an Regentagen? Kann ein Priester den teuflischen Jungen aufhalten, der furchtbares Unheil über das Dorf zu bringen droht? Wer wildert auf so bestialische Weise in der Schafherde, oben auf der Alm? Das treibt einen Mann immerzu auf das Dach eines Hauses? Warum lebt Sebastian, obwohl er tot sein müsste? Wohin sind die Passagiere eines Nachtzuges so plötzlich verschwunden? Kann der Kommissar die Bewohner eines abgelegenen Hauses noch rechtzeitig vor einem grausamen Mörder warnen und warum beobachtet die unheimliche Frau immerzu die Kinder, die bei den Kastanienbäumen am Friedhof spielen? Schaurig-schöner, atmosphärisch erzählter Edel-Horror mit vielen bösen Überraschungen. Für alle, die ohnehin nicht gut schlafen!
Hört sich doch gut an, oder?

Und bei Blogg dein Buch wurde ich für folgendes Buch ausgelost:
"Die irische Meerjungfrau" von Carolin Römer


Spannend, unterhaltsam, humorvoll – nicht nur für Irlandfreaks. Aber man wird sich nach der Lektüre mit Sicherheit nach dem Land sehnen.

Für Detective Sergeant Fin O'Malley kommt es knüppeldick. Frau und Tochter lassen ihn sitzen und sein Chef schiebt ihn aufs Abstellgleis. Er soll in einem Nest an der nordwestlichen Küste Irlands einen Verdächtigen aufspüren, der schon zehn Jahre tot ist. Hier in Foley, zwischen redseligen Iren und schweigenden Lämmern, beißt Fin erstmal auf Granit. Besonders bei Charlotte Quinn, die Kirchenfresken repariert und in einem einsamen Leuchtturm wohnt. Spannend und mit viel Humor erzählt Carolin Römer in ihrem Krimierstling eine Story, wie sie nur in Irland spielen kann. Hier tauchen ehemalige Piraten auf, atheistische Pfarrer, untergetauchte IRA-Leute, trinkfeste Großmütter, unsichtbare Kobolde, verschwundene Rennpferde – und eine geheimnisvolle Meerjungfrau …

Und zu guter letzt kann ich berichten, dass meine Fehlersuche des zuletzt gelesenen Buches belohnt wurde. Als Danke schön für meine Fehlerliste hat man mir ein Buch meiner Wahl aus dem Programm angeboten und ich habe mir "Alterra- das Reich der Königin" ausgesucht. Das freut mich natürlich sehr.

So und nun ab aufs Sofa nach meinem Frühdienst folgt nun Kuscheln und Lesen
Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent, eure Petra

Mittwoch, 23. November 2011

Dies und das und hier und da

 Hallo Ihr lieben

ich hab mich geärgert. Worüber, wollt Ihr wissen? Über das letzte Buch, das ich gelesen habe. Eigentlich war es ganz ok, für meinen Geschmack etwas zu viel Romantik und zu wenig Spannung, aber die Geschmäcker sind ja verschieden, man gut. Aber das ist auch nicht das Problem.

Was mir diesmal echt auf den Puffer ging, waren die Rechtschreibfehler. Meine Güte, klar ich mach auch genug, ganz sicher, so Buchstabendreher usw., da bin ich schnell dabei und ärgere mich, wenn ich so was dann in die Welt hinaus schreibe, ohne es nochmal zu kontrollieren. Hat man mir ja neulich hier erst auch ganz deutlich klar gemacht, ok. Ich hab es verbessert, mich mächtig über meine Dusseligkeit aufgeregt und dann ist wieder gut.
Aber ich bin keine Autorin, sondern ein Mensch wie du und du, ja du auch.

Es braucht jetzt niemand zu sagen, "och stell dich mal nicht so an, war ja gratis, das Buch". Natürlich, aber genau so steht es doch auch im Laden und die Leser bezahlen viel Geld dafür. Und bei einem selbst gekauften Buch ärgere ich mich ja genauso darüber.

Manchmal, wenn es nur ein oder zwei Fehler sind, ok, das ist eben so. Nur waren es diesmal so einige, dass es mich letztendlich vom eigentlichen Lesen abgelenkt hat, und das kann doch nicht sein, oder? Mir geht es dann so, dass ich förmlich danach suche, noch mehr zu entdecken. Hinterher ärgere ich mich dann auch noch, dass ich die Fehler nicht gleich notiert habe.
Wie geht ihr damit um? Schreibt ihr den Verlag an, macht ihr euch Notizen oder ignoriert ihr sie einfach?

Zum Glück hat Lucian von bookmark mir einen kleinen Sonnenstrahl zugeschickt in Form eines Awards, der hat meine Laune gleich wieder angehoben. Dazu gibt es ein paar kleine Spielregeln


1. Verlinke den Blog, von dem du den Award bekommen hast.
Das hab ich weiter oben schon getan, vielen Dank an Lucian

2. Wie heißt dein Lieblingsfilm/deine Lieblingsfilme?
Oh da wäre einmal "Twister" mit Helen Hunt, und die "Indiana Jones-Filme"

3. Schreibe in den Post, was dein Lieblingsbuchgenre ist.
Mein Lieblingsgenre, nein das hab ich nicht, ich lese gerne Krimi, Thriller, Fantasy

4. Gebe den Award an mindestens einen Blogger weiter, höchstens an vier andere Blogger und informiere sie über die Verleihung des Awards.
Ok, ich weiß, es gibt viele, die das ablehnen, das wird selbstverständlich akzeptiert. 
Diesen reiche ich an Sabine von Maxibienes Bücherregal weiter


Was gibt es sonst neues?
Oh meine Lesezeichenwichtelpost ist heute angekommen, aarrgghhhhh nun muß ich bis Nikolaus warten . . . aber die anderen ja zum Glück auch . . . hihi.

Achja und wo ich schonmal dabei bin, zu motzen und zu meckern: Blogger spinnt mal wieder rum, ich hab schon alles mögliche probiert, ganz toll, anstatt wie sonst meine letzten 10 Posts anzuzeigen, gibts nur noch Bröckchenposts, also mal einen oder zwei oder wie oder was . . . oh neee

Nun gut, jetzt aber genug rumgeheult
Ich wünsche euch einen schöne Restwoche, macht was daraus
Liebe Grüße, Eure Petra

"Das Amulett der Zauberin" von Patricia Coughlin

447 Seiten
ISBN 9783426509180
Knaur-Verlag
Preis: 9,99€
Taschenbuch


Eve Lockhart, eine junge Journalistin, lebt mit ihrer Großmutter und ihrer Nichte Rory zusammen. Nachdem sie in jungen Jahren ihre Eltern bei einem Hausbrand verloren hat, hat sie sich nicht mehr um ihre magische Seite gekümmert, ja sie regelrecht verdrängt. Zu tief sitzt die Schuld, weil der Brand durch eine Kerze ausgelöst wurde, die Eve zu einem Liebeszauber verwendet hat. Und so ist ihr auch das Glück der wahren Liebe bis jetzt fern geblieben.
Auf einer Auktion lernt sie den geheimnisvollen Gabriel Hazard kennen, der genau wie sie an einem wunderschönen Amulett interessiert ist. Es handelt sich um ein Familienerbstück ihrerseits, doch auch Hazard steht mit diesem Amulett in enger Verbindung.
Um an dieses Amulett zu kommen, ist ihm jedes Mittel recht, doch er hat kein Glück. So gelangt es wieder in Eves Familienbesitz, doch es gibt scheinbar noch mehr Interessenten, die ihr dieses Schmuckstück wieder abnehmen wollen. Gemeinsam mit Gabriel geschehen ihr seltsame Dinge, und die Magie in ihr kehrt zurück mit einer Macht, von der sie nicht die geringste Ahnung hat.

Meine Meinung

Ein Roman voller Magie, Liebe und Fantasy.
Es ist sehr gefühlvoll und detailreich geschrieben, keine noch so kleine Begebenheit wird hier vernachlässigt.

Und genau da lag für mich das Problem: Es ist mir einfach zu lang und zu langatmig gewesen. Ich habe mich durch die Kapitel hindurch gehangelt, in der Hoffnung, dass es doch auch mal vorwärts gehen muss. Aber es zog sich wie Gummi, und das machte es für mich wirklich schwierig, dranzubleiben.

Dabei ist die Geschichte an sich schon interessant, und auch hier und da spannend beschrieben. Nur hat es mich nicht gepackt, mich nicht wirklich gefesselt.
Der Prolog ist übrigens aus der Sicht von Eve geschrieben, während der Hauptteil des Buches aus der Sicht eines Erzählers geschildert wird.

Für Leserinnen, die es romantisch mögen, ist es auf jeden Fall geeignet, ohne jede Frage.
Das Cover ist sehr schön gelungen, nur leider stehen weder das gezeigte Amulett noch die Frau in keinem Zusammenhang mit der Geschichte, denn das Amulett beinhaltet eine Sanduhr und Eve hat katzengrüne Augen und kupfergoldene Haare.
Ich habe mal das englische Cover herausgesucht, so sieht es aus:


Unterm Strich

Für meinen Geschmack zu viel Romantik und zu wenig Spannung, darum leider nur 3 Sternthaler.


Die Autorin
Patricia Coughlin ist für ihre Romane mehrfach mit dem RITA-Award ausgezeichnet worden. Sie lebt in Rhode Island. 
Ich bedanke mich herzlich bei Elke Koch und dem Drömer-Knaur-Verlag für dieses Rezensionexemplar