Mittwoch, 11. Januar 2012

"Den Tod im Herzen" von Birgit Böckli

52 Seiten/ 176 kb
ASIN: B006PJFURS
Kindle Edition
Preis: 0,99€
Ebook


Endlich wieder einen Job, darauf hatte Dirk Färber schon lange gehofft nach all den Tiefschlägen der letzten Zeit. Allerdings hat er kein gutes Gefühl dabei, als er seine Arbeit beginnt. So viel Geld für Kontrollgänge als Wachmann und ab und zu mal eine handwerkliche Aufgabe, hoffentlich ist das kein krummes Ding. Und das Ganze auf Empfehlung seines ehemaligen Schulkameraden Ammann. Schon seltsam, findet Färber. Aber egal, nach über 300 Bewerbungen endlich wieder Arbeit.

Doch in dieser Villa, die er nun seinen Arbeitsplatz nennen darf, ist es ihm nicht geheuer. Der Unternehmer, sein Arbeitgeber Klaroff hat eine besondere Sammelleidenschaft; exotische Meeresbewohner. Riesige Aquarien, in denen nicht nur erlaubte Tiere, sondern auch die eine oder andere außergewöhnliche Besonderheit schwimmt, befinden sich in der unteren Etage. Sie müssen natürlich regelmässig gepflegt und gereinigt werden. Doch Achtung, manche dieser Schätze sind höchst gefährlich oder giftig.
Und dieses schreckliche Geräusch aus dem Keller, angeblich sind es die Pumpen, die das Wasser reinigen. Den Keller darf Färber nicht betreten, und genau das macht ihn sehr, sehr neugierig.

meine Meinung

Die Autorin Birgit Böckli hat diesen Adventskalender des Grauens, wie sie ihn liebevoll bezeichnet, auf ihrem Blog vorgestellt und zum Lesen eingeladen.

Unheimlich, gleich von Anfang an, so kam mir dieser Horrorkurzthriller vor. Kalt und emotionslos, irgendwie sehr distanziert, so kommt er rüber. Die einzelnen Personen sind nicht direkt unsympathisch, aber eine Beziehung konnte ich nicht aufbauen zu ihnen, dafür erfährt man insgesamt zu wenig von ihnen. Dem Verlauf der Geschichte ist das nicht hinderlich.
Schnell wird dem Leser klar, dass in dem Keller der Villa auf jeden Fall etwas nicht ok ist. Die Spannung baut sich zügig auf, und ist unterschwellig dauerhaft zu spüren. Es gruselt einen förmlich und während des Lesens macht sich ein unheimliches Gefühl breit.
Und je tiefer der Leser in die Geschichte vordringt, um so neugieriger wird das Ganze. Bis zum Schluss wird die Spannung bewahrt und ich hatte nicht die geringste Idee, was mich am Ende erwarten würde.

Unterm Strich

Unheimlich und gruselig, ein kleiner Happen für zwischendurch.


Die Autorin
Quelle: Lovelybooks.de

Vielen Dank an Birgit Böckli, die diese Kurzgeschichte auf ihrem Blog vorgestellt hat.

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