Montag, 28. Januar 2013

Danke schön!

Hallo Ihr Lieben

gestern war es mal wieder soweit: Mein Geburtstag. Früher, als Kind, mochte ich ihn nicht so sehr . . . weil um diese Zeit immer die Zeugnisse verteilt wurden und man wusste ja nie so genau, ob nicht doch noch was blödes drin stand.

Schule ist lange her, nun geht man ja arbeiten, wenn es sein muss, auch mitten in der Nacht . . . ja ich hatte Nachtdienst. Meine ersten Glückwünsche bekam ich also um Mitternacht, einen SMS von Töchterchen und ein Patient wusste Bescheid und klingelte pünktlich um 00:01 Uhr, um zu gratulieren. Einen Teil meiner Geschenke und Post hatte ich mitgenommen zum Dienst, und so konnte ich mich um kurz vor 1:00 Uhr ans Öffnen machen.



Es gab Post von Melanie vom Lesestrand,



eine selbstgemachte Karte und ein Lesezeichen von Bastelmaus-Ile/ Ingrid, die mir übrigens auch zu Weihnachten ein selbstgesticktes LZ geschenkt hat, muß ich euch noch zeigen!


das Buch Eden Teil 2 und ein Notizblock-Lesezeichen-Buch-Dingens von Svenja von DasBastelnEntdeckt




den neuen King von meinen Arbeitskolleginnen und Kollegen samt Blumenkörbchen,



einen Brief, ein Lesezeichen und einen Schlüsselanhänger von Töchterchen,



vom Sohnemann eine Dokumentation über eine Everest- Besteigung auf DVD, die ich mir gewünscht hatte, weil ich einen Teil davon mal im TV gesehen hatte,

und das Buch "Der Zwerg reinigt den Kittel" mit einer süßen Teddykarte von meiner Kollegin und Freundin Gitta von miesi.



So schaut das Lesezeichen von Svenja aus, man kann es mit einem Gummiband um ein Buch legen


und


wenn mir ein Zitat mitten in der Straßenbahn über den Weg läuft für unsere Challenge, kann ich es gleich festhalten oder mit einem Pfeil-Post-it kennzeichnen . . . absolut genial.



So und nun ist wieder ein Jahr Ruhe. Ich danke allen ganz herzlich für die tollen Geschenke und die vielen Glückwünsche auf FB, der Postkasten war echt voll gestern.


Ganz liebe Grüße, Eure Petra



Samstag, 26. Januar 2013

"Eine andere Art von Ewigkeit" von Roxann Hill

564 Seiten
ISBN 9781480048997
CreateSpace Independent Publishing
Preis: 15,95€
Taschenbuch


Achtung! Bitte nur weiter lesen, wenn Ihr wirklich wollte, es besteht Spoilergefahr!!

Lilith, Asmodeo und Johannes haben überlebt. Um das Geschehene zu verarbeiten, haben sich die drei auf eine kleine französische Insel zurückgezogen. Noirtmoutier ist Lilith nicht ganz unbekannt, allerdings hat sie sie bis jetzt nur im Traum mit Asmodeo betreten.

In der Ruhe und Zurückgezogenheit hoffen die beiden, dass Johannes wieder gesund wird, denn seit dem letzten Schusswechsel in Band 1 ist er querschnittgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Und es gibt nicht viel Hoffnung für ihn, denn sein Rückenmark ist mit Bakterien verseucht, die nicht aus dieser Welt stammen.

Allen ist klar, dass die Ruhe nicht für die Ewigkeit ist, denn der Rabe hat Rache geschworen und setzt nun alles daran, die drei zu finden und zu vernichten.

Meine Meinung

Es ist schön, nach dem doch sehr ungewissen Ende nun zu entdecken, wie es weiter geht. Und es ist echt schwierig, davon zu berichten, ohne zu viel zu verraten.
Roxann Hill lässt die Protagonisten auf jeden Fall näher zusammenrücken, um gemeinsam gegen das Böse zu kämpfen.
Es gibt einige sehr unangenehme Gesellen, die im Verlauf dazu kommen. Dementsprechend finde ich diesen Teil auch gewaltvoller, und es gibt einige Tote zu verzeichnen.
Die Gewaltbereitschaft der beiden Herren ist aus Band 1 ja auf jeden Fall bekannt, doch in diesem Teil zeigt auch Lilith immer mehr Interesse, ja schon Faszination am Kämpfen und Töten. Über ihre Vergangenheit weiß sie immer noch nichts, doch im Verlauf wird der Leser schon ein paar Details erfahren.
Insgesamt läßt sich sagen, dass es härter wird und dem Leser das Reich der Dämonen langsam näher kommt. Unterschwellig brodelt die Spannung dauerhaft leise vor sich hin, ständig hatte ich das Gefühl, dass jetzt gleich wieder etwas Unerwartetes geschieht. Manche der Ereignisse sind mir dabei fast schon zu reibungslos erschienen, es ging zu einfach voran.

Unterm Strich

Eine Steigerung zu Band 1 ist auf jeden Fall erkennbar und ich bin sehr gespannt, was sich die Autorin für Band 3 einfallen läßt. Ich vergebe 5 Sternthaler

Die Autorin
Ich schreibe  romantisch-phantastische Romane, wobei ich mich in letzter Zeit dabei ertappe, dass ich ganz gerne auch einmal einen Abstecher in die Welt des Thrillers unternehme. Das mag daran liegen, dass ich beide Genres leidenschaftlich gerne lese.

Ich wurde 1965 in Brünn/Tschechien geboren. Aber meine familiären Wurzeln lassen sich zu den Donkosaken der Ukraine und zum österreichischen Adel zurückverfolgen. Während des Prager Frühlings bin ich als kleines Mädchen mit meinen Eltern nach Deutschland, Mittelfranken, geflohen, wo ich aufwuchs und auch heute noch lebe.
Quelle: Roxann Hill Blog

Vielen Dank an die Autorin, die mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Ich war mal wieder im Kino

Wenn meine Freundin und Kollegin Gitta sagt: "Komm, lass uns in's Kino gehen", kann ich mir sicher sein, dass sie wieder etwas Feines entdeckt hat. So auch diesmal. Im Künstlerhaus in Hannover gab es "Das Lied des Lebens" zu sehen.
 Das Lied des Lebens

Es geht dabei um alte Menschen und alte Stimmen, mit denen der Musiker und Komponist Benrhard König ein Projekt gestartet hat, das ich absolut toll finde.

Es nennt sich "Alte Stimmen". Ein Projekt, bei dem es darum geht, das Leben eines alten Menschen in einem Lied wieder zugeben. Dabei gibt es zum Einen einen Chor, in den man aber erst aufgenommen wird, wenn man mindestens 70 Jahre alt ist.

Dazu werden in dem Film einige Menschen näher betrachtet.

Da ist zum Beispiel Frau T., die mit 4 Jahren ihre Mutter und mit 11 ihren Vater verloren hat. Mittlerweile ist sie schwerst sehbeindert, und ihr größtes Problem ist diese Abhängigkeit gegenüber ihren Mitmenschen. Früher hat sie Zieharmonika und später Klavier gespielt. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen bringt H. König diese alte Dame wieder an die Musik heran und er verbindet diese mit ihren Erlebnissen aus ihrem Leben. Gemeinsam spielen sie Klavier, und es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie Frau T. förmlich aufblüht und sich so austoben kann, wie sie selbst sagt. Sie bedauert sehr, dass seine Besuche in ihrem Pflegeheim leider nur alle 4-5 Wochen möglich sind.
Das Lied des Lebens

Sehr berührt hat mich das Beispiel eines alten Herren, Willi G., der früher Akkordeon gespielt und wohl auch einiges selbst komponiert hat. Bei einem Autounfall mit Schlaganfall änderte sich von einer Sekunde auf die andere sein komplettes Leben, er hat eine Halbseitenlähmung und kann sein Instrument nicht mehr spielen. Mit Hilfe des H. Königs versuchen die beiden, gemeinsam eine Lösung zu finden. Versuche mit dem Akkordeon scheitern leider und der Zuschauer bemerkt den aufkommenden Frust dieses alten Herren. Aber mit einem Keybord sieht die Sache gleich viel besser aus, die eingerosteten Finger greifen geschmeidig in die Tasten und Herr G. beginnt zu strahlen. Mit Hilfe einer kleinen Musikergruppe namens Uwaga lebt sein selbstkomponierter "Hexentanz" wieder auf, läßt die Füße mitwippen. . .  bis das Stück aprupt abreißt - der Zeitpunkt des Unfalls und den Folgen. Ich bin ja eh schon sehr nah am Wasser stehend, aber da war es vorbei mit meiner Beherrschung, es ging mir so nahe, es war so ergreifend dargestellt, auch die danach viel langsamer und trübsinnige Musik traf es so perfekt.

Bei Frau R. kamen Erinnerungen aus ihrer Jugend hoch, die ebenfalls sehr bewegend waren. In der Schule hatte man ihr früher verboten, zu singen, sie würde die anderen durcheinander bringen. Mit 14 ist sie schwanger geworden, ihre Mutter hat sie während der Schwangerschaft sehr häufig geschlagen, bis der Bauch unübersehbar war. Ihr Lied dazu kommt aus der Textzeile "Kann denn Liebe Sünde sein" und mit der Gruppe "Neue Vocalsolisten Stuttgart" wird ihre damalige schwere Zeit verarbeitet. Ein erneuter Grund, meine Tränen laufen zu lassen.

Es gibt noch einige wunderbare Beispiele, aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Insgesamt hat mich dieser Film sehr berührt, und ich werde sicher noch oft daran denken, wenn ich einen meiner Patienten versorge und mir ein Liedchen über die Lippen huscht dabei.

Liebe Grüße, Eure Petra

Montag, 21. Januar 2013

Darf ich vorstellen?

Die Gewinner sind ausgelost!
Insgesamt haben 25 Besucher einen Kommentar abgegeben. Dafür auf jeden Fall erst einmal vielen Dank.

Und nun zur Verlosung

Da Töchterchen Schule hat und somit heute als Glücksfee ausfällt, habe ich den Zufallsgenerator hinzugezogen und in der eingegangenen Reihenfolge der Kommentare gezählt.

Bei Susanna Ernst Buch "Deine Seele in mir" haben 25 Besucher mitgemacht und gezogen wurde Kommentar Nummer 7


Den passenden Kommentar dazu hat Melanie vom Lesestrand geschrieben, herzlichen Glückwunsch!!

Für den Thriller "Die Sekte" von Mo Hayder gab es abzüglich Melanie immerhin 18 Mitmacher.



Gezogen hat der Generator die Nummer 8, das ist in diesem Fall Kathrin die Literaturmaus, auch dir herzlichen Glückwunsch!!

Und für das kleine Notizbüchlein gab es 21 Mitmacher, die beiden Vorgewinner schon abgerechnet.


Und der Zufallsgenerator hat sich für die Nummer 3 entschieden, da hat es, wie passend, Anette von Katze mit Buch erwischt. Herzlichen Glückwunsch!!

Zu gerne hätte ich noch mehr verlost, aber keine Panik, das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt!
Ich schicke die Gewinne so schnell wie möglich auf den Weg.

Liebe Grüße, Eure Petra

Freitag, 18. Januar 2013

"Ewiglich - die Hoffnung" von Brodi Ashton

Ewiglich die Hoffnung
Oetinger-Verlag
384 Seiten
ISBN 9783789130410
Oetinger-Verlag
Preis: 17,95€
gebundene Ausgabe


Achtung, dies ist der 2. Teil. Spoilergefahr!!


Jack ist weg . . . in den Tunneln. Und Nikki hat keine Ahnung, wie sie ihn vielleicht zurück holen kann. Sie ist die letzte, die mit Jack Kontakt hatte, so ist es nicht verwunderlich, dass sie von vielen Freunden, Mitschülern, Jack's Mutter und einem Privatdetektiv mehr als nur schief angesehen wird.
Vielleicht könnte Cole ihr helfen, doch der ist mit seiner Band unterwegs. Und ob gerade er ihr überhaupt helfen will, nach dem, was sie ihm antun wollte, ist eh ungewiss.
Nikki will es allein versuchen, zurück in's Ewigseits zu gelangen, doch, doch wie soll sie dort hingelangen?

Meine Meinung

Ich habe mich sehr gefreut, als ich den 2. Band in meinen Händen hielt und gleich zu Beginn des Lesens war der 1. Teil ziemlich schnell wieder präsent.
Die verschiedenen Charakter aus Band 1 sind auch in Band 2 alle vertreten, sodass es absolut kein Problem war, sich wieder einzufinden.
Während Nikki im 1. Teil ständig versucht, Cole abzuweisen und ihn letztendlich sogar töten wollte, besinnt sie sich hier und arbeitet sogar mit ihm zusammen. Dass sie sich dabei manchmal recht nahe kommen, ist ihr egal, denn letztendlich will sie doch nur Jack retten.

Der Leser findet sich abwechselnd in drei verschiedenen "Bereichen" wieder.

Zum einen gibt es da unsere Welt, die Oberwelt, in der Nikki versucht, soviel wie möglich über das Ewigseits heraus zu bekommen und gleichzeitig den anderen aus dem Weg zu gehen, die ihr die Schuld am Verschwinden Jack's geben.
Der 2. Bereich sind Nikkis Träume, in denen sie Kontakt zu Jack sucht, um ihn am Leben zu halten und zu verhindern, dass seine Erinnerungen langsam verschwinden, so wie er es getan hat, als Nikki im Tunnel war.
Und dann gibt es natürlich das Ewigseits, die Unterwelt, in der Jack in den Tunneln ist.
Allein wäre Nikki dort in Gefahr, ohne Cole und Max hätte sie kaum eine Chance.

Mit dem Ewigseits hat Ashton hier die Mythologie wieder aufleben lassen, und das auf eine, wie ich finde, recht interessante Art und Weise. So spielt hier zum Beispiel ein Labyrinth eine sehr große Rolle.

Zu Beginn der Geschichte fand ich die Stimmung schon sehr depressiv, irgendwie war alles grau in grau. Diese Stimmung hält sich recht lang, und ich hatte das Gefühl, dass Nikki vor lauter Selbstmitleid fast vergeht.
Spannung wird für mich erst aufgebaut, als Nikki sich im Ewigseits befindet. Was mir sehr hier gefallen hat, sind die kleinen Begebenheiten, an die Nikki sich erinnert, damit sie den Kontakt zu Jack herstellen und aufrecht erhalten kann. Dabei spielen natürlich Gefühle jeglicher Art eine bedeutende Rolle.

Unterm Strich

Nach dem Verlauf der Geschichte bin ich nun natürlich gespannt auf den 3. und letzten Teil um Cole, Jack und Nikki, ich lese auf jeden Fall weiter. Dafür 5 Sternthaler von mir.

Die Autorin
Brodi Ashton studierte Journalismus an der Universität Utah und erwarb einen Master im Fach Internationale Beziehungen an der London School of Economics. Sie ist Mutter von zwei Söhnen, lebt mit ihrer Familie in Utah und erzählt über sich, ihr Leben und das Abenteuer, Autorin zu sein, in ihrem Blog brodiashton.blogspot.com. Die romantische und zutiefst berührende Trilogie »Ewiglich« ist ihre erste Buchveröffentlichung für junge Erwachsene. Die Geschichte ist von der griechischen Mythologie um Persephone, Tochter des Zeus und der Demeter, inspiriert, jedoch in einer modernen Highschool angesiedelt.
Quelle: Oetinger-Verlag

Vielen Dank an den Oetinger-Verlag und das Amazon-Vine-Programm für dieses Exemplar.

Band 1: Ewiglich - die Sehnsucht

Mittwoch, 16. Januar 2013

"Das Krankenhaus am Ende der Stadt" von Jörg Ubbens

Projekte-Verlag
186 Seiten
ISBN 9783954861408
Projekt-Verlag Cornelius
Preis: 12,50€
Taschenbuch

Vom Alltag im Krankenhaus kann der technische Leiter Herr Hagen ein Lied singen. Im Klinikum Persalsus in Bad Risio gibt es reichlich Probleme, egal ob technischer Natur, oder zu wenig oder zu viel Patienten oder Personal. Um diese und andere Probleme zu lösen, greifen der technische Leiter und die Direktion zu drastischen Maßnahmen.
In dieser Klinik gibt es zum Beispiel eine Wasserlandschaft mit Entbindungsrutsche, und das nur, damit die Geburtenrate steigt . . . sehr zum Ärger der Regierung.
Und endlich wird aufgedeckt, wer im frisch renovierten Bettenhaus ständig Dellen in die Wandschutzleisten rammt und warum die Farbe schon wieder abblättert . . . oder auch nicht.
Dazu gibt es von Prof.Dr.Dr. Humbug Kommentare zu aktuellen Themen aus der Gesundheitsreform und Politik.

Meine Meinung

Nachdem ich in unserem klinikinternen Intranet vom Werk des Herrn Ubbens las, wurde ich neugierig, arbeiten wir doch im gleichen Klinikum, wenn auch nicht am gleichen Standort. So schrieb ich ihn an, und er war so nett, mir ein Leseexemplar zur Verfügung zu stellen.

Also ehrlich, ich habe mich gut amüsiert mit dieser kleinen Geschichtensammlung. In 27 Anekdoten und Kommentaren nimmt der Autor wirklich gründlich (s)ein Klinikum auseinander, das es ein Vergnügen ist.

Als selbst im Pflegedienst tätige Krankenschwester erkannte ich viele der beschriebenen Situationen wieder und muss Herr Ubbens einfach zustimmen, er hat ja so recht.

Mit reichlich Selbstironie und Sarkasmus durchleuchtet er jede Ecke im Krankenhaus und Gesundheitswesen und bringt dazu Ideen ein, wie die Probleme auf wunderbare Art und Weise behoben werden könnten.
Vorschläge wie Home-OP's per Video mit mobiler Anästhesieeinheit, geburtstaugliche Wasserrutschen oder Pflicht-OP's, damit der Regierung kein Geld verloren geht, ehrlich, da geht noch was.
Geschichten wie "Revolution am Gehstock" oder "Babyboom" lassen die Phantasie schweifen und decken ganz neue Möglichkeiten auf.

Mit flüssigem Schreibstil, frei von der Leber weg bringt Herr Ubbens seine Anekdoten zu Papier, geeignet für Personal, aber auch die Nutzer solcher "Einrichtungen".

Unterm Strich

Wollen wir mal hoffen, dass niemand aus dem gesundheitspolitischen Bereich dieses Werk in die Finger bekommt, sonst bin ich womöglich bald meine Job los. Aber Sie wissen ja: Lachen ist die beste Medizin. Dafür vergebe ich 5 Sternthaler.

Der Autor
Jörg Ubbens, geboren 1961 in Burgdorf und dort in einer großen Familie mit vier Geschwistern aufgewachsen, ist Diplomingenieur für Elektrotechnik und arbeitet seit über 17 Jahren als Führungskraft mit technischer Ausrichtung in Krankenhäusern. Trotz des eher trockenen und logisch geprägten beruflichen Lebensweges brach kurz vor seinem vierzigsten Lebensjahr die Kreativität aus ihm heraus. Er begann neben seinem neuen Hobby, dem Saxophonspielen, seinen humorvollen Charakter mit Feder und Papier, oder besser gesagt, Word und Laptop, in Form satirischer Geschichten auszuleben. 
Quelle: Amazon

Vielen Dank an Jörg Ubbens, der mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 14. Januar 2013

Ich hab Besuch bekommen

Die meisten von Euch kennen sie, Andrea Kossmann, kurz Kossi genannt. Und Kossi hat vor nun fast 3 Jahren ein Buch auf die Reise geschickt, ihr Moleskin, mit dem Wunsch, dass alle möglichen Leute ihr Lieblingsbuch dort festhalten und Mole dann weiter wandert, bis es endlich voll ist und nach Hause zu Kossi zurück darf.
Ich hab mich auch mal angemeldet, ist schon eine ganze, lange Weile her, und um die Weihnachtszeit bekam ich von Kossi die Mail, dass ich die nächste bin, die sich mit ihrem Lieblingsbuch darin verewigen darf. Letzten Samstag war es nun endlich soweit, Mole ist da!!

Da ich zur Zeit Nachtdienst hatte, habe ich Mole kurzerhand mal mitgenommen und gleich mal durchgecheckt, schließlich sind mittlerweile ja etliche Kilometer vergangen.
Aber so wie es ausschaut, hat Mole bis jetzt alles gut überstanden. Die Vitalzeichen sind perfekt,

keine erhöhte Temperatur,

was will man mehr.

Mole hat sich dann gleich mal umgeschaut an meinem Arbeitsplatz



Nach einer ruhigen Nachtschicht sind wir nun gemeinsam nach Hause gefahren und ich hab Mole noch mein Lieblingsbuch gezeigt, das ich noch nicht so lange in Taschenbuchausgabe besitze, aber als Ebook schon letztes Jahr lesen durfte.
Während ich mich gleich hinlegen werde, kann Mole solange durch die total überfüllten Bücherregale stöbern  . . .
 zwischen Stephen King . . .
 Kochbüchern . . .
 und Kinderbüchern . . .

und sich zwischendurch bei einer unsere Katzen ankuscheln, bis ich wieder wach bin.
Und in den nächsten Tagen wird Mole sich dann auch schon wieder auf die Reise begeben, damit noch recht viele Lieblingsbücher auf seinen Seiten verewigt werden können.

Vielen Dank, liebe Kossi, dass ich dabei sein durfte. Es ist toll, Mole durchzublättern und viele Namen aus der Bloggerwelt und Büchersüchtigen wieder zu entdecken. Und all die tolle Bücher erst, einfach wunderbar.
Ich wünsche Mole noch eine gute Reise, auf dass es irgendwann wohlbehalten wieder bei dir landet!
Liebe Grüße, Eure Petra

Mittwoch, 9. Januar 2013

"Der Baum: eine Biografie" von David Suzuki & Wayne Grady

Oekom-Verlag
207 Seiten
ISBN 978365813121
Oekom-Verlag
Preis: 19,95€
gebundene Ausgabe
Leseprobe 1
Leseprobe 2


Ein Baum. Viele Bäume. Ganze Wälder. Nadelbäume, Kiefer, Tanne, Konifere, Douglasie, Laubbäume, Eichen, Buchen, Birken. Es gibt so unglaublich viele Arten, große, kleine, dicke, dünne, junge, alte und uralte Bäume. Es soll welche geben, die über 4000 Jahre alt sind- faszinierend.
Der Baum, dessen Biografie hier festgehalten ist, wurde um die 700 Jahre alt, es ist eine Douglasie.
Der Leser darf ihn begleiten, vom Ursprung bis zu seinem Ende, ihn und vieles mehr, was er zum Leben und was andere von ihm zu Leben benötigen.

Meine Meinung

Ich hatte keine so rechte Vorstellung, was mich mit diesem Buch erwartet, aber da mein Mann selbst Bäume fällt, um für Kaminholz zu sorgen, interessierte es mich doch schon sehr und so habe ich munter drauf los gelesen.
Die Autoren Suzuki & Grady gehen hier weit zurück in der Geschichte unserer Erde, zurück bis zu ihrer Entstehung. Diese wird sehr teilweise sehr sachlich, ausführlich und detailliert, aber auch förmlich poetisch und liebevoll festgehalten. Es ist ein Sachbuch, ja, aber es ist so gut geschrieben, dass es mich auf seine Art gefesselt hat.

Trockene Materie von DNS und Chemie wird hier so eingebaut und verpackt, das es mich wirklich interessierte. Vielleicht wird für den einen oder anderen ein wenig zu weit ausgeholt, aber der Sachlichkeit ist es auf jeden Fall dienlich.

Es geht um Bäume, wie sie entstanden sind, wie sie wachsen, welche Verbindung sie mit anderen Lebewesen eingehen, um sich und andere zu unterstützen. Vermehrung,Verhinderung von Krankheiten, Schutzmechanismen, es wird kein Thema ausgelassen.
Es macht dem Leser auf jeden Fall bewusst, wie sehr unsere Umwelt auf gesunde Primärwälder angewiesen ist, damit Artenvielfalt und Gleichgewicht erhalten bleiben.
Das Ganze ist mit sehr naturgetreuen Schwarz-Weiß-Zeichnungen versehen, die einfach toll aussehen.

Unterm Strich

Ein poetisches Sachbuch, das mir sehr gut gefallen hat. Verständlich geschrieben, ausführlich erklärt, dafür vergebe ich 5 Sternthaler.

Die Autoren
David Suzuki erhielt 2009 für sein Lebenswerk den Alternativen Nobelpreis. Der kanadische Umweltaktivist und Biologe ist bekannt für seinen unermüdlichen Kampf gegen den Klimawandel.
Quelle: Oekom-Verlag
Wayne Grady ist ein kanadischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Quelle: Oekom-Verlag

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Oekom-Verlag und Blogg dein Buch für dieses Exemplar. Interesse geweckt? Dann klickt bitte genau hier.